Samstag, 5. Juli 2014

1. Nibelungen Triathlon Worms

2. Rennen der 1. Triathlon Rheinland-Liga 2014


Am 29.06.2014 ging es für das Team vom VfR Simmern zu dem zweiten Rennen der 1. Rheinland-Liga. Mit am Start waren neben mir Holger Michels, Stefan Scherer und seit "Jahren" zum ersten mal wieder Thomas Wendling. In dieser Konstellation war es unser Auftrag den Klassenerhalt des Teams in der Liga zu sichern.

Bereits um 09:30 Uhr mussten wir unser Startunterlagen in Worms in Empfang nehmen. Da der Start des Ligarennen erst für 13:00 Uhr angesetzt war, konnten wir nachdem unsere Laufsachen in der Wechselzone deponiert hatten noch ein zweites Frühstück zu uns nehmen und was viel wichtiger war, nochmal ein richtiges stilles Örtchen besuchen. Was unglaublich befreiend war :)

Der Start fand im Wasser des Hafenbeckens in Worms statt und Pünktlich zum Startschuss fing es zu Regnen an. Als letztes gingen wir von der 1. RTV auf die Strecke und jagten den vor uns gestarteten Jedermännern hinterher. Nach 00:14:22 kam ich als 39. mit einer eher mittelmäßigen Schwimmleistung aus dem Hafenbecken. An meiner Seite war bereits Stefan und gemeinsam liefen wir dicht an dicht in die Wechselzone 1 und an unsere Räder. Da ich mir keine Socken anzog und meine Schuhe am Rad fixiert waren, konnte ich nachdem ich meine Startnummer an und den Helm auf hatte, vor Stefan auf die Stecke gehen.

Hier machte ich gleich mächtig Dampf. Im leichten Regen konnte ich schnell mein Tempo finden und so meine Position im Feld festigen. Die Radstrecke war trotz des leichten Regens sehr schnell. Vielen der Startern ging es dennoch nicht schnell genug und so fanden sich auf der Strecke schnell kleine Gruppen die zusammen im Wind lutschten. Sauer und fluchend vor dieser "Fairness" zog ich mit mächtig viel Wut im Bauch an einer dieser Gruppen vorbei und zeigte ihnen, dass es mit Willen und Muckies in den Beinen noch schneller geht als im Windschatten anderer. So konnte ich mich auf Platz 29 vorarbeiten und nach 00:34:05 die 20 km lange Radstrecke durch Worms Richtung Wechselzone zwei verlassen. 

Zufrieden mit dieser guten Leistung ging ich dann auf die Laufstrecke, vor der ich Aufgrund meiner Achillessehenverletzung den meisten Respekt hatte. Denn Freitags musst ich bereits nach 3 km meine letzte Laufeinheit abbrechen. Die Schmerzen in der Sehne waren einfach nicht mehr auszuhalten. 

Mit diesem unguten Gefühl in den Beinen ging ich auf die Laufstrecke. Alles oder nichts war die Devise für mich in diesem Rennen und so ging ich die 2 Runden des 5 km langen Laufs auch an. Das Laufen an sich war eher unspektakulär. Der Schmerz im Fuß hielt sich in Grenzen und ich musst nur wenige an mir vorüber ziehen lassen, da ich kein hohes Tempo angehen konnte. Nach 00:19:29 überquerte ich dann endlich den Zielbogen. Nicht gerade Bestzeit aber mit Rückblick auf das seit Monaten fehlende Lauftraining doch noch zufriedenstellend. 

Weiter geht es am 07.09.2014 am Bostalsee wo wir den Rheinland-Pfalzmeister über die Sprint-Distanz suchen werden.
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Sonntag, 18. Mai 2014

KKH Fitnesslauf 2014 München


Sonntag 18.05.2014 15:15 Uhr, Start für den KKH-Spendenlauf zugunsten der Aktion „Ein Herz für Kinder“, mit dem Laufpaten Dieter Baumann. Ich hatte das Glück über TEAM ERDINGER ALKOHOLFREI einen Startplatz für dieses tolle Event zu bekommen.

Gelaufen wurde im Japanischen Garten in München Westend. Die Rundstrecke verlief über die Wege des Parks und stellte aufgrund des welligen Profils den einen oder anderen Laufanfänger und auch Walker vor eine große Herausforderung. Als weitere Herausforderung stellte sich an diesem sonnigen Tag die schier endlose Anzahl von Parkbesuchern heraus, mit denen die Sportler den Weg teilen mussten.



Ich startete an diesem Tag beim Fitnesslauf über die Strecke von 7,5 km. Hierbei mussten drei „Parkrunden“ à 2,5 km gelaufen werden. Vom Start an ging es wie gewohnt schnell los. Es setzte sich gleich eine 6 köpfige Gruppe ab, an der ich mich versuchen wollte und so liefen wir mit einem Tempo von 3:30 min/km auf die erste Kuppe zu. Entlang der staunenden Parkbesucher liefen wir den kurzen Stich hoch und hatten schon auf dem ersten Kilometer ein beachtliches Loch zum Rest des Läuferfeldes gerissen.

Über die gesamte Laufstrecke änderte sich an diesem Bild nichts mehr. Schon kurz nach dem die erste Runde beendet war, sammelten wir die ersten Läufer und Walker ein. Hierbei wurde das Tempo immer wieder verschleppt und angezogen, da Spaziergänger oder Radfahrer uns im Weg waren, so setzten wir unseren Slalomlauf durch diese schöne Areal über drei Runden fort. Nach 00:28:15 Minuten beendet ich als Gesamt 7. das Rennen.



Nach dieser harten Woche, mit 2 Wettkämpfen und drei Radausfahrten über 80 km bin ich froh das nächste Woche, mit Blick auf den ersten LIGA Wettkampf etwas Dampf aus dem Training genommen wird. Meine Beine waren heute nämlich schon echt schwer und ich brauche wohl dringend die Ruhewoche.


In diesem Sinne es lebe die RECO Woche


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Donnerstag, 15. Mai 2014

3. Internationale Citytriathlon & Firmentriathlon Koblenz

Start in die Triathlonsaison 2014


3. Int. Citytriathlon Koblenz - Sven Steffens im Wasser
Am Sonntag den 04.05.2014 war es endlich wieder soweit, im Beatusbad Koblenz fand zum dritten mal der Internationale Citytriathlon und Firmentriathlon Koblenz statt. Dieser stellt für mich seit drei Jahren den Auftakt zur Triathlonsaison dar. Dies war die perfekte Gelegenheit für einen ersten Formtest und um alte und neue Bekannte und Freunde wieder zu sehen. Ich muss sagen, es werden von Jahr zu Jahr immer mehr Leute die man im Start- Zielbereich kennt. Schön !!! :)

Geschwommen wurde wie immer im Beatusbad auf einer 25 m Bahn. Insgesamt mussten
500 m am Stück geschwommen werden. Das Hauptproblem hierbei war nicht das schwimmen an sich, sondern das schwimmen mit fünf Personen auf einer Bahn. Aber hierfür finden normalerweise im Vorfeld unter den Startern absprachen statt. Bei uns auf der Bahn lief das auch so und doch ganz anders ab.

Ich startete in Lauf 15  auf Bahn 2 und nach der Zuteilung der farbigen Bademützen gingen wir ins Wasser. Dort klärten wir, wer auf welcher Position starten sollte, damit die langsamen die schnelleren nicht behindern sollten. Wir waren gerade dabei uns um zugliedern, als das Startsignal ertönte. Ich hatte dabei das Pech, das ich mit dem Rücken zum Wasser stand und mich am Beckenrand nicht abstoßen konnte. So geriet ich auf dem ersten Meter bereits in die berüchtigte Triathlon-Waschmaschine und war einer der Hauptakteure des Gerangels auf Bahn zwei. Nachdem ich mich durchgesetzt hatte und an der Spitze des Schwimmerdfeldes war, baute ich meinen Vorsprung von Bahn zu Bahn aus und konnte relativ zügig die anderen Schwimmer überrunden. Natürlich gefällt das nicht jedem und manch einer versucht sich breit zu machen oder einen irgendwie anders zu behindern. Da ich in dem Fall eher schmerzfrei bin, schwamm ich einfach über den anderen drüber und so konnte ich nach 00:07:58 Minuten als zweiter direkt hinter dem Führenden der 15. Starterwelle das Wasser verlassen.

3. Int. Citytriathlon Koblenz - Sven Steffens 2 Radrunde
In der Wechselzone hatte ich dann nur knapp 10 Meter Rückstand auf den Führenden. Da mein Fahrrad ganz am Anfang der Wechselzone stand, konnte ich es mir gleich schnappen und schon in der Wechselzone die ersten Meter zum führenden gut machen. Nachdem ich auf dem Sattel war, dauerte es nicht mehr lange und ich lag in Führung. So wurde ich in kürzester Zeit, vom Jäger zum gejagten. Ich machte natürlich direkt ordentlich druck auf dem Rad, aber da ich in dieser Disziplin eher ein Jäger Typ bin, konnte ich meinen Vorsprung nicht so deutlich wie erhofft ausbauen. Insgesamt benötigte ich für die 5 Runden
à 4 km dann doch noch 00:33:13 Minuten. 

3. Int. Citytriathlon Koblenz - Sven Steffens Flash Radrunde
In der Wechselzone ging dann alles wieder ganz schnell. Rad weg, Helm ab, Laufschuhe an und Gas. Am Anfang schmerzte mein rechter Fuß noch ein wenig, aber mit der Zeit konnte ich über den Schmerz hinauslaufen und ihn verdrängen. Nach und nach sammelte ich Läufer aus den anderen Startgruppen ein und verbesserte meine Position im Gesamtfeld. Für die zwei Runden je 2,5 km benötigte ich 19:06 Minuten und beendete so in einer Zeit von 01:00:17 als Gesamt 20. von 323 Startern das Rennen. In der AK belegte ich mit dieser Zeit ganz knapp den zweiten Platz. Da wäre mehr drin gewesen ;)



3. Int. Citytriathlon Koblenz - Sven Steffens auf dem Weg zur letzten Laufrunde
Alles in allem bin ich mit dem Rennen aber sehr zufrieden. Die Form für die kurzen Rennformate passt, Triathlon macht auch im Jahr 2014 noch Sau viel Spaß und am Rest muss ich noch arbeiten. 

Am 25.05. geht es ins zweite Rennen der Saison, dann zum Saisonauftakt der 1. Rheinland-Liga in Hachenburg.





Fotos: Nina Decker

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Mittwoch, 14. Mai 2014

3. M-Net Firmenlauf

3. M-Net Firmenlauf Augsburg 12.05.2014


Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/8000-Sportler-sind-dabei-Der-Augsburger-Firmenlauf-in-Bildern-id29833366.html?view=single&sectionRef=&article=&pg=4&bild=32
Dieses mal hat es mich für TEAM ERDINGER ALKOHLFREI nach Augsburg zu einem Firmenlauf Event verschlagen. 

Zwischen knapp 8.000 Startern falle ich auf dem Bild kaum auf, aber irgendwo vorne in den ersten Reihen habe ich mich in einer aussichtsreichen Position für den 6,60 km langen Lauf aufgestellt. Bei so einem großen Starterfeld bleibt einem nur der Sprung über die Absperrung um noch vorne einen Platz zu finden, da viele der Sportler bereits vor Stunden in dem Start-/Zielkanal ihren Platz bezogen hatten.

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/8000-Sportler-sind-dabei-Der-Augsburger-Firmenlauf-in-Bildern-id29833366.html?view=single&sectionRef=&article=&pg=4&bild=32
Wir warteten sehr lange auf den Startschuss, der aufgrund der fehlenden Streckfreigabe durch die Polizei erst 5 Minuten verspätet fiel. Der Stimmung im Starterfeld hat dies jedoch nichts anhaben können und so gingen um 19:05 Uhr über 8.000 Läufer, Läuferinnen und Sportler/-innen mit Handicap auf die Strecke um ihr bestes zu geben.



Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/8000-Sportler-sind-dabei-Der-Augsburger-Firmenlauf-in-Bildern-id29833366.html?view=single&sectionRef=&article=&pg=4&bild=32Nachdem der Startschuss fiel ging es wie gewohnt zügig los. Die ersten Reihen waren jedoch auch diesesmal wieder ein magische Anziehungspunkt für "sehr schnelle Läufer" die am besten noch in irgend einem Kostüm an den Start gingen. Für ambitionierte Läufer stellen diese SUB7 (also weniger als 7 min pro Kilometer), aber eher ein Hindernis dar, und so musste ich mir wie viele andere auf dem ersten Kilometer erst mal einen Weg durch die Massen bahnen.


Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/8000-Sportler-sind-dabei-Der-Augsburger-Firmenlauf-in-Bildern-id29833366.html?view=single&sectionRef=&article=&pg=4&bild=32Die Strecke war durch die Organisation sehr gut gewählt und man konnte auf dem leicht welligen Kurs trotz leichtem Gegenwind ein schnelles Tempo angehen. Vielleicht war das aber auch nur den Regenwolken geschuldet die für die nächsten Stunden nichts gutes erahnen ließen. Für die Dauer des Rennens hatte es gerade noch rechtzeitig aufgehört zu Regnen und es kam sogar noch die Sonne raus, dies sollte aber so nicht bis zum ende bleiben.


Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/8000-Sportler-sind-dabei-Der-Augsburger-Firmenlauf-in-Bildern-id29833366.html?view=single&sectionRef=&article=&pg=4&bild=32Ich konnte im verlauf des Rennens das angepeilte Tempo von 00:03:40 min/km trotz meiner Probleme an der Achillessehne halten und lief so mit jedem Schritt dem Ziel und dem Rennende entgegen. Auf der weiteren Rennstrecke verliefen sich zumindest im vorderen Bereich die Massen der Starter ganz gut. Jedoch war es weiter hinten für die Läufer eher eine Art Volkswanderung, aufgrund der Menschenmassen kann hier nicht mehr von laufen die Rede sein. Dies stand jedoch bei dem Firmenlauf Event nicht im Vordergrund, hier hieß es einfach nur Spaß haben und ich denke das hatte die Leute auf jeden Fall.

Das Unwetter braut sich zusammen - Augsburger Firmenlauf M-Net

Nach 00:24:46 erreichte ich kurz vor der ersten Frau das Ziel. Mit der Zeit bin ich SUPER zufrieden und glücklich. Ich belegte mit der Zeit den 53. Platz in der Gesamt- und in der Herrenwertung. Für einen Lauf mit über 8.000 Startern ist das wie ich finde ein ganz gutes Ergebnis.

Am Wochenende geht es jetzt noch nach München zum KKH Lauf, mal schauen ob die Beine dann wieder frisch sind.

Link zu der Ergebnisliste

Zeitungsbericht & Quelle der Bilder

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Freitag, 25. April 2014

Triathlon Trainingslager Gran Canaria 2014 (1/2)

Erfahrungsbericht über die ERSTE WOCHE des Trainingslagers

Alle Jahr wieder fliegen die Triathleten aus aller Welt auf die kanarischen Inseln um dem schmuddeligem Wetter in Europa zu entfliehen und um unzählige Trainingskilometer für die kommende Saison zu sammeln. Tja, ich gehöre auch zu den Leute die so was völlig verrücktes machen und in Ihrem Urlaub hunderte von Kilometern mit dem Radfahren, laufen und schwimmen. 

Anflug auf Gran Canaria
Und das ist mein Bericht vom Gran Canaria Trainingslager mit Marc Pschebizin Proficoaching. Die Reise begann für mich und meine Mitstreiter auf dem Flughafen Hahn. Gepäck verladen, meiner Freundin noch einen Abschiedskuss aufdrücke und dann für 14 Tage ab ins Trainingslager. 5 Stunden später waren wir dann in Gran Canaria im Hotel und lernten unsere Mitstreiter kennen, mit denen wir die nächsten Tage "rumhängen" würden. 

Die Unterbringung war gut. Eine kleine 2 Zimmer Suite mit Bad und einem netten Sportler aus der Schweiz mit dem ich die Zimmer teilte. So ging der erste Tag zu ende und ich fiel müde und erschöpft von der Reise ins Bett. 


Tag Zwei 16.03.2014 
Wir Starteten nach einem sehr guten Frühstück gegen 10:00 Uhr vor dem Hotel. Es ging nach Osten der Küstenstraße entlang nach St.Lucia. Marc hatte mich der ersten von vier Gruppen zugeteilt und ich hatte echt mühe an den Jungs dran zu bleiben. Bei den harten Rampen von knapp 20% Steigung musste ich Sie aber immer wieder ziehen lassen und mich ran kämpfen. Der Klassenunterschied zwischen uns, war einfach zu groß. 

In St.Lucia angekommen machten wir erst mal eine Pause. Die hatte ich wohl auch bitter nötig, denn ich kam deutlich als letzter an. Am ende der Tour hatten wir 72 km auf dem Tacho und wechselten den Anzug für den anstehenden Koppellauf. Es ging an der Promenade entlang, an ehemaligen Hotelanlagen vorbei in die City. 50min und 10km später kamen wir wieder am Hotel an und gönnten uns eine Abkühlung im Hotelpool. 

TOUERDATEN: 
Bike 72 km 2:59 Std 
Run 10 km 50min 


Saftpaß, kalt war's!
Tag Drei 17.03.2014 
Abfahrt wieder um 10:00, wieder Gruppe eins. Diesmal ging es aber nach Westen. Ziel der "Saftpaß". Wir führen an der Küste entlang Richtung Porto Mogan. Ich hatte frische Bein und traute mich gleich am Anfang der Tour nach vorne in den Wind. Nach 10km wurde ich dann von Marc abgelöst und reihte mich hinten ein. 

Nach dem wir Porto Mogan erreicht hatten ging es ins Landesinnere. Ich hatte wieder mühe an der Gruppe dran zu bleiben und hoffte mein Herz würde mir nicht den Brustkorb sprengen, denn ich fuhr ständig bei HF150 und um die 235 Watt. Eindeutig zu viel für eine Tages Tour und ein Trainingslager von insgesamt 14 Tagen Dauer. 

Nachdem mich Marc als letzter wieder eingesammelt und zum Saftpass eskortiert hatte, ließ ich mich in die Ecke fallen. Der leckere frische Fruchtsaft gab mir jedoch neue Hoffnung und Kraft und so ging es nach einigen Minuten wieder ins Tal zurück nach Maspalomas und dann zum Schwimmen. 
Vorher überquerten wir jedoch noch den Tauropass und konnten weitere 500 Höhenmeter (HM) auf der Habenseite verbuchen. 

Im Schwimmbad war ich dann wieder in meinem Element, schwimmen macht einfach SPAß !!! Die Sonne schien vom Himmel, es war warm und wir waren in einem Freibad. Was kann es schöneres geben? 

TOURDATEN: 
Bike 110 km, 2.200 HM 
Swim 1,8 km 48 min 


Tag Vier 18.03.2014 
Nach dem ich gestern meine Grenzen in Gruppe eins aufgezeigt bekommen hab, schloss ich mich am vierten Tag Gruppe zwei an. 

Soriatal - ein Traum in grün
Es ging ins herrliche Soria Tal. Das Schöne dort sind die langen Anstiege mit 9% und 14% und alles nur um zum Einstieg des Tauropasses zu kommen, wo es dann mit knapp 20% knackig hoch geht. 
Was macht man nicht alles in seinem Urlaub. Aber der Blick in die grünen Täler entschädigte uns für die mühen. 

In Gruppe zwei konnte ich wesentlich besser mithalten. Das Tempo war zwar immer noch recht hoch, aber dafür konstant, was ich wesentlich besser vertrug, als den ständigen Tempowechsel in Gruppe eins. 

In Ayacata gönnten wir uns eine kleine Pause in der Sonne vor einem Restaurant, dann ging es über San Bartalome und St. Lucia und heftigem Gegenwind an der Küste entlang nach Maspalomas und zurück zum Hotel. 

Zum Abschluss des Tages liefen wir dann noch in den "Stadtpark". Hier stand noch einmal Vollgas Training auf dem Plan. Mit einem leichten Lauf ABC wärmten wir unsere müden Knochen noch einmal auf und gingen dann über in Lauf-Intervalle (20 sec max. laufen, 30 sec locker laufen als Pause und das ganze 8x hintereinander). Dieses HIT (High Intensiv Training) hört sich eigentlich nach nicht viel an, aber mit der Intensität kommt erst die Würze in die Speise. Völlig KO lief ich dann zurück ins Hotel und füllte mir beim Abendessen mit drei vollen Tellern den Bauch für den nächsten Tag. 

TOURDATEN: 
Bike 107 km, 1.881 HM, 4:19 Std 
Run 6 km, 45 min 


Tag Fünf 19.03.2014 RUHETAG 
Nach drei Tagen auf dem Fahrrad stand für uns am fünften Tag ein Ruhetag auf dem Plan. Nicht das wir am Pool gelegen hätten und uns ausruhen konnten, nein ! Wir gingen ins Freibad zur Videoanalyse unserer Schwimmtechnik. 

Videoanalyse beim Schwimmtraining
In unserer Gruppe hatten wir ja mit dem Cross-Triathlon Amateurweltmeister Jens Roth einen ausgewiesen Schwimmexperten am Start. Und er nahm sich für uns Zeit, um zusammen mit Marc Pschebizin jeden einzelnen mit einer GoPro Kamera aufzunehmen und anschließend die Technik am Laptop zu zerpflücken. 

Das Fazit des Tages, ich komm im Wasser schon ganz gut voran, aber es ist noch viel zu tun :) Um doch noch was für die allgemeine Entspannung zu tun, ging es nach getaner Arbeit an den Stand, wo ich mir den ersten Sonnenbrand des Jahres einfing. 

TOURDATEN: 
Swim 1,5 km 01:45 Std 
(man merkt wir haben richtig viel Technik geübt; nach dem Prinzip Vormachen / Erklären / Nachmachen / Üben ;) 


Tag Sechs 20.03.2014 
Mit frischen Beinen ging es los in den nächsten Biketag. Es sollte eine der längsten Runden im Trainingslager werden, daher waren die frischen Beine durch den Ruhetag genau richtig. 

Blick auf den Anstieg in Tal der Männertränen
Es ging wieder Richtung Mogan und am Saftpass vorbei nach St. Nicolas einer Stadt nahe der Westküste von Gran Canaria. Nach einer kurzen Pause in einem "sehr kleinen" Supermarkt ging es weiter ins Landesinnere. Unsere Route führte dabei natürlich wieder in die Berge. Wie auch nicht anders zu erwarten. Wir kämpften uns durch eine Welt von Bergen und Tälern, mit imposanten Feldwänden und Straßen, die am Berg zu kleben schienen. 
Wir passierten zwei Stauseen, die unsere Beine noch einmal richtig leer saugten. Ich denke Steigungen um die 20% mussten wir dort auf kurzen Passagen mehrmals überwinden, um uns die Serpentienen der Straße hoch zu kämpfen. 

Oben könnten wir dann einen herrlichen Blick ins "Tal der Tränen" genießen. Rechts von uns ging es steil weiter hoch ins Tal der Männertränen, wir jedoch wollten nach links weiter hoch ins "Tal der Tränen". Ich glaube man konnte von dieser Postion aus die gesamte Strecke der nächsten Stunden erblicken. Ein Anblick der einen echt fesselte. 

Nach dem wir die tollen Berge überwunden hatten, ging es auf dem Hochplateau um die Gipfel von Gran Canaria und vorbei am Wahrzeichen Gran Canarias, dem Roque Nublo (einer sehr markanten Bergspitze) und über die "Asphaltblase" zurück zum Hotel.

TOURDATEN: 
Bike 150 km, 3.209 HM, 06:36:30 Std 
Run 6,3 km, 29 min


Tag Sieben 21.03.2014 
Wiedereinmal ging es mit dem Rennrad raus in die Berge. Wir fuhren über die Aspaltblase nach Ayacata und weiter hoch zum Roque Nuble, der ja wie bereits bekannt, das Wahrzeichen von Gran Canaria ist. Hier oben war es sau kalt !!! Und ich war froh, Ärmlinge und eine Mütze eingepackt zu haben. Einen abstecher zum höchsten Punkt Gran Canarias schenkten wir uns an diesem Tag, denn keiner wollte bei der Kälte auch nur eine Minute länger oben in den Bergen bleiben und so traten wir die Abfahrt Richtung Telde an. Unterwegs fing es dann auch noch leicht zu regnen an, so das wir im Ort unten erst einmal anhalten mussten und uns in einen "Schnellimbis" setzten mussten um uns aufzuwärmen. 

Froh warmen Boden unter den "Füßen" zu habenNachdem ich eine Cola und eine Banane gegessen hatte, die anderen gefühlte 12 Kaffee getrunken hatten, ging es wieder weiter. Natürlich wurde das Wetter nicht besser. Nein !!! Jetzt fing es richtig an zu Regnen. Na klasse ! Alles jammern hilft nix, wir mussten weiter, weiter Richtung Telde. Unterwegs wurde das Wetter dann wieder besser, erst wurde der Regen warm und später hörte er ganz auf. In Telde angekommen, steuerten wir gleich eine Tankstelle an. Dort wartete bereits Gruppe 1 auf uns, die uns bei unserer ersten Rast passiert hatte. Zusammen lagen wir auf dem warmen Teer vor der Tankstelle rum und traten später auch gemeinsam die Rückreise zum Hotel an.

Im Anschluss ging ich noch für 30min Koppel und gönnte mir danach am Pool ein alkoholfreies Radler :)

TOURDATEN:
Bike
Run

Der Erfahrungsbericht zur zweiten Woche folgt bald.

Anfahrt zum Saftpaß

Sonntag, 16. Februar 2014

5. OIE Nahe-Crosslauf Serie

Lauf 2 Veitsrodt (TuS Veitsrodt)

Veitrodt Crosslauf - Start- und Zielbereich
Samstag, 15.02.2014 Veitsrodt 6°C es regnet.

Der zweite Lauf der 5. OIE Nahe-Crosslauf Serie fand in Veitsrodt statt und führte die Läufer und Läuferinnen durch das "Steinerne Gästebuch" des Ortes.

Der Sportplatz von Veitsrodt war an diesem Tag mal nicht von Fußballern belagert, sondern von Crossläufern die  von Petrus mit Regen gesegnet wurden.

Veitrodt Crosslauf - schon beim Aufwärmen dreckig gemacht
Während sich auf dem Sportplatz die Starter für die "Mittelstrecke" bereitmachten, wärmte ich mich auf und startete zu einer Streckenbesichtigung auf den 2km langen Rundkurs. 
Der Weg führte zuerst über den Unterwasser stehenden Sportplatz und dann in den nahen Wald. Dort ging es über tiefe und ausgetretene Wege Richtung "Steinernes Gästebuch", über kleine Brücken und durch Wasser. Viel Wasser! 
Ein kompletter Abschnitt der Stecke wurde von einem Bach überspült und so hatte ich trotz Hopserlauf schon beim Aufwärmen nasse Füße. Aber jetzt wusste ich was, mich bei dem "8km" langen Rennen erwarten sollte. Als ich die Aufwärmrunde beendet hatte liefen auch schon die ersten der Mitteldistanz ins Ziel ein. Darunter wieder einige Bekannte aus der Region:

Mittelstrecke 4000m
AK45 M 1.Platz -  13:26  Dirk Müller       Hunsrück Marathon e.V.
AK60 M 1.Platz -  15:16  Wilhelm Storr   Hunsrück Marathon e.V.
AK40 M 4.Plazt -  23:03  Freddy Martin   X-Sport Kastellaun
AK35 W 4.Platz - 23:04  Nadine Martin   X-Sport Kastellaun

Nun ging es aber an den Start über die 8.000 Meter. Hier starteten laut Veranstalter 77 Sportler, die es kaum noch erwarten konnten beim mittlerweile eingesetzten Regenwetter los zu laufen.

Als der Startschuss viel spurteten wir zügig los und auf das erste "Hindernis" zu. In einer engen Kurve direkt hinter dem Sportplatz, hatte sich das Regenwasser in einem ausgetretenen Wiesenstück gesammelt, die ersten sprangen einfach durch und konnten so wertvolle Meter gegenüber denen, die einen trockeneren Weg suchten gut machen. Da meine Füße ja schon nass waren, blieb ich an der Spitzengruppe dran. Diese erhöhten auf dem folgenden abschüssigem Abschnitt das Tempo auf unter 4 min/km und zogen die Spitze damit auseinander. 
Nach zwei Brücken und einem Bach, durch den wir laufen mussten, befand ich mich in einer kleinen dreier Gruppe die ungefähr das gleiche Tempo lief. In dieser Konstellation beendeten wir nach einem ca. 300m langem Anstieg die erste von vier Laufrunden und gingen auf die zweite Runde.

Auf dem Sportplatz konnte ich meine Postion im dreier Feld verbessern und ließ die beiden anderen hinter mit. Jedoch wurde ich auf dem abschüssigen Abschnitt wieder von einem Konkurrenten überholt. Ich hielt mich hinter ihm um Kräfte für das weitere Rennen zu sparen. Dann plötzlich öffnete sich der Schnürsenkel meines Gegners und ich ergriff die Gelegenheit! Während er seinen Schuh binden musste, erhöhte ich das Tempo und baute binnen weniger Schritte einen gehörigen Vorsprung gegenüber dem Pechvogel auf. So ging ich auf Platz neun liegend in die dritte und vierte Runde.

Veitrodt Crosslauf - Rang 10. Sven Steffens AK35M 3. Platz
In Runde vier hieß es jetzt nur noch Position halten und Angriffe von hinten abwehren. Bei dem im letzten Abschnitt kurz vor der Steigung angesetzten Angriff eines anderen Sportlers, hatte ich jedoch nichts entgegen zu setzen. Mit langen Schritten zog er bergauf an mir vorbei und verwies mich auf Rang 10. 
Diese Postion sollte ich bis zum Schluss auch halten. Trotz beherztem Kampf bergauf, sollte es mir nicht mehr gelingen die Lücke zu meinem Vordermann zu schließen und so lief ich nach 29:53 Minuten als 10. im gesamt Ranking und 3. in der AK35 M ein.

Gesamtsieger auf der tiefen und nassen 7,1 km langen Crossstrecke wurde Bernardon, Ramon vom TuS Heltersberg in einer Zeit von 26:07. Zweiter wurde in 26:21 Übel, Steffen von der LAZ Birkenfeld.

Jetzt heißt es weiter trainieren und dann sehen wir uns beim 3. Lauf der 5. OIE Nahe-Crosslauf Serie in Hahnenbach am 08.03.2014 wieder an der Startlinie.

Hier die inoffiziellen Ergebnisse:

Ergebnisse 4.000 Meter Ergebnisse 8.000 Meter
Veitsrotd Crosslauf 15.02.2014 Ergebnisse 1.Seite Veitsrotd Crosslauf Langdistanz 15.02.2014 Ergebnisse 1.Seite
Veitsrotd Crosslauf 15.02.2014 Ergebnisse 2.Seite Veitsrotd Crosslauf Langdistanz 15.02.2014 Ergebnisse 2.Seite
Veitsrotd Crosslauf 15.02.2014 Ergebnisse 3.Seite Veitsrotd Crosslauf Langdistanz 15.02.2014 Ergebnisse 3.Seite

Link zu den Ergebnissen des Veranstallters

Sonntag, 19. Januar 2014

5. OIE Nahe-Crosslauf-Serie

Atzenkleb Crosslauf in Oberbrombach


Neues Jahr, neues Glück. So verschlug es mich am 18.01.2014 zum ersten Wettkampf der neuen Saison nach Oberbrombach zur alljährlichen OIE Nahe-Crosslauf Serie.

Das Wetter war gut und daher der Lauf stark besucht. Ich hatte zuerst das Gefühl, ich wäre beim falschen Wettkampf. Noch nie hatte ich in den letzten Jahren, bei einem Crosslauf , einen so vollen Parkplatz gesehen. Anscheinend hatte sich der Crosslauf in der Region sehr gut etabliert und herumgesprochen. Nachdem ich meine Startunterlagen abgeholt hatte, zog ich mich an der Stecke um und feuerte hierbei den einen oder anderen Bekannten an. Diese liefen zu der Zeit in dem Rennen der Mitteldistanz (3.700m).

Da das Wetter mit 2°-3°C noch recht gut zum laufen war, mir der Boden jedoch nass erschien und die Strecke zu 100% über Wald- und Wiesenwege verlief, entschied ich mich vor dem Rennen für einen Laufschuh mit Spikes, von denen ich mir einen besseren Grip erhoffte. Da ich aber nichts dem Zufall überlassen wollte ging es zum einlaufen direkt auf die Cross Stecke.

Wie erwartet war der Boden durch den Regen der letzten Tage sehr tief und schwer geworden. Die Kurven waren durch die Rennen zuvor ausgetreten und sehr matschig, was meine Wahl der Laufschuhe nur noch festigte. So ging es um 15:20 Uhr an den Start des ersten Wettkampfs im Jahr 2014, der zudem meine Premiere bei den "SENIOREN" in der AK M35 darstellte.
(Senioren ... #ARG#, seit gestern fühle ich mich "alt")

Atzenkleb Crosslauf - Streckenverlauf
Nachdem der Startschuss fiel, ging es gleich schnell zur Sache. Eine zwanzigköpfige Gruppe eilte nach vorne, wurde aber durch die engen und matschigen Wege schnell in die Länge gezogen. Ich versuchte mich in dieser Gruppe gut zu positionieren und wählte erst einmal ein weniger aggressives Tempo, um hinten heraus noch genug Energie für die steilen Anstiege zu haben.




Gelaufen wurde übrigens auf einem Rundkurs von knapp 1,23km Länge, bei dem es entweder Bergab, oder Bergauf ging. Insgesamt mussten 6 Runden gelaufen werden (7.400m), in denen jeweils 50 Höhenmeter über einen kleinen Trail überwunden werden mussten.

Ich wurde in der Gruppe recht schnell nach hinten durchgereicht, hielt mich jedoch im Windschatten der anderen Läufer und versuchte nicht abreißen zu lassen. Für mich war das Tempo, zu dem frühen Zeitpunkt in der Saison einfach zu hoch.
Am ende erreichte ich nach 33:00,20 Minuten als gesamt 18. das Ziel. Nicht meine Bestzeit in dem Rennen, aber immer noch besser als am Anfang erwartet. In der AK35 belegte ich mit der Zeit den dritten Platz und sicherte mir so mein erstes Podest in der neuen Altersklasse.

Gesamtsieger wurde Stefan Hinze ein Berglaufspezialist der LG DUV Kaiserslautern mit einer Zeit von 00:28:37,2 Minuten. Zweiter wurde Christian Cullmann vom VfL Algenrodt der in 00:29:12,60 Minuten das Ziel erreichte.Auf der Mitteldistanz siegte Florian Lauck von der LSG Saarbrücken-Sulzbachtal in einer Zeit von 00:13:05,7 Minuten. Sechster wurde Dirk Müller, 16. Wilhelm Storr, 24. Holger Rhein alle vom Hunsrück Marathon e.V., 28. wurde vom TEAM X-Sport Kastellaun Freddy Martin.


Link zu Serie

Link zu den AK-Ergebnissen


Ergebnisse Atzenkleb Crosslauf Langdistanz
Ergebnisliste Langdistanz 18.01.2014 - 7,4 km

Ergebnisse Atzenkleb Crosslauf Mitteldistanz
Ergebnisliste Mitteldistanz 18.01.2014 - 3,7 km