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Samstag, 5. Juli 2014

1. Nibelungen Triathlon Worms

2. Rennen der 1. Triathlon Rheinland-Liga 2014


Am 29.06.2014 ging es für das Team vom VfR Simmern zu dem zweiten Rennen der 1. Rheinland-Liga. Mit am Start waren neben mir Holger Michels, Stefan Scherer und seit "Jahren" zum ersten mal wieder Thomas Wendling. In dieser Konstellation war es unser Auftrag den Klassenerhalt des Teams in der Liga zu sichern.

Bereits um 09:30 Uhr mussten wir unser Startunterlagen in Worms in Empfang nehmen. Da der Start des Ligarennen erst für 13:00 Uhr angesetzt war, konnten wir nachdem unsere Laufsachen in der Wechselzone deponiert hatten noch ein zweites Frühstück zu uns nehmen und was viel wichtiger war, nochmal ein richtiges stilles Örtchen besuchen. Was unglaublich befreiend war :)

Der Start fand im Wasser des Hafenbeckens in Worms statt und Pünktlich zum Startschuss fing es zu Regnen an. Als letztes gingen wir von der 1. RTV auf die Strecke und jagten den vor uns gestarteten Jedermännern hinterher. Nach 00:14:22 kam ich als 39. mit einer eher mittelmäßigen Schwimmleistung aus dem Hafenbecken. An meiner Seite war bereits Stefan und gemeinsam liefen wir dicht an dicht in die Wechselzone 1 und an unsere Räder. Da ich mir keine Socken anzog und meine Schuhe am Rad fixiert waren, konnte ich nachdem ich meine Startnummer an und den Helm auf hatte, vor Stefan auf die Stecke gehen.

Hier machte ich gleich mächtig Dampf. Im leichten Regen konnte ich schnell mein Tempo finden und so meine Position im Feld festigen. Die Radstrecke war trotz des leichten Regens sehr schnell. Vielen der Startern ging es dennoch nicht schnell genug und so fanden sich auf der Strecke schnell kleine Gruppen die zusammen im Wind lutschten. Sauer und fluchend vor dieser "Fairness" zog ich mit mächtig viel Wut im Bauch an einer dieser Gruppen vorbei und zeigte ihnen, dass es mit Willen und Muckies in den Beinen noch schneller geht als im Windschatten anderer. So konnte ich mich auf Platz 29 vorarbeiten und nach 00:34:05 die 20 km lange Radstrecke durch Worms Richtung Wechselzone zwei verlassen. 

Zufrieden mit dieser guten Leistung ging ich dann auf die Laufstrecke, vor der ich Aufgrund meiner Achillessehenverletzung den meisten Respekt hatte. Denn Freitags musst ich bereits nach 3 km meine letzte Laufeinheit abbrechen. Die Schmerzen in der Sehne waren einfach nicht mehr auszuhalten. 

Mit diesem unguten Gefühl in den Beinen ging ich auf die Laufstrecke. Alles oder nichts war die Devise für mich in diesem Rennen und so ging ich die 2 Runden des 5 km langen Laufs auch an. Das Laufen an sich war eher unspektakulär. Der Schmerz im Fuß hielt sich in Grenzen und ich musst nur wenige an mir vorüber ziehen lassen, da ich kein hohes Tempo angehen konnte. Nach 00:19:29 überquerte ich dann endlich den Zielbogen. Nicht gerade Bestzeit aber mit Rückblick auf das seit Monaten fehlende Lauftraining doch noch zufriedenstellend. 

Weiter geht es am 07.09.2014 am Bostalsee wo wir den Rheinland-Pfalzmeister über die Sprint-Distanz suchen werden.
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Montag, 23. September 2013

21. Rhein-Ahr-Triathlon

Am 15.09.2013 ging es zum letzten Rennen der 1.RTV Liga nach Remagen. Hier ging es um alles oder nichts, denn von unserem Ergebnis an diesem Tag hing der Verbleib in der 1.RTV Liga ab. Aktuell waren wir Tabellenletzter mit nur einem Punkt Abstand auf das Team vom DJK Dudweiler. Wir (Christian Sieben, Stefan Scherer, Holger Michels, Joachim Wölke und ich) mussten also alles geben, um die Liga zu halten.

Der Start in Remagen ist wie in Mainz, etwas besonderes. Da wir im Rhein geschwommen sind, ist aufgrund der starken Strömung die Strecke länger und zum es gibt keinen Wasserstart. Die Strömung würde uns bei einem Wasserstart einfach wegtreiben und so starteten wir von einer Fähre gut 2,2km entfernt vom Schwimmausstieg, mitten auf dem Rhein. 



Ich hatte mich mit Holger in der letzten Reihe aufgestellt und nach dem Startsignal sprangen wir in die Fluten. Ich hatte an diesem Tag ein gutes Gefühl im Wasser und hielt mich links nahe am Ufer, da ich hoffte die Strömung sei dort etwas schneller. Ich kam gut durch und zog an manch einem anderen Schwimmer vorbei. Nach 21:37 Minuten hatte ich die 2,2km lange Schwimmstrecke beendet und wurde von helfenden Händen aus dem Wasser gezogen. Dann ging es im Laufschritt, die knapp 600m vom Schwimmausstieg zur Wechselzone, in der auf die Räder gewechselt wurde. Und hier traf mich fast der Schlag! Mein gutes Gefühl vom Schwimmen wurde auf einen Schlag zerstört. Denn in der Wechselzone waren bereits Stefan und Joachim am Wechseln, Christian war sogar schon weg. Normal war das nicht und so beeilte ich mich um den drei VfR'lern so schnell wie möglich hinterher zu kommen.

Nach knapp 5km konnte ich dann zu Stefan und Joachim aufschließen und nach 2 weiteren Kilometern sogar an ihnen vorbei ziehen. Im weiteren Rennverlauf überholte ich weiter fleißig und fuhr zum teil, mit einer Spitzengeschwindigkeit von 66,6km/h durch die Gegend. Die 44km lange Radstrecke war in zwei Runden unterteilt, auf der es insgesamt 595 Höhenmeter zu überwinden galt.  Irgendwie hatte ich mich hier müde gemacht, denn bei Minute 45 kam auf einmal Stefan von hinten an mir vorbei geflogen und schrie mich an, ich solle sein Tempo aufnehmen und dranbleiben. Aber keine Chance nach einem kurzen Kraftakt musste ich ihn ziehen lassen. Ich hatte an diesem Tag einfach keine Kraft, um an ihm dran zu bleiben und so ging es zurück nach Remagen und in die Wechselzone.

Der abschließende 10km Lauf verlief eigentlich flach am Rheinufer, nur mit einer kleinen Kuppe am Wendepunkt bei der man knapp 15 Höhenmeter erklimmen musste. Eigentlich eine sehr schnelle Strecke und im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich entschärft. Aber auch hier sollte es nicht so laufen wie ich es mir im Vorfeld ausgemalt hatte. Bis Kilometer 4 oder 5 brauchte ich, um wieder mit Stefan gleichzuziehen aber ich konnte nicht vorbeiziehen. Meine Beine waren schwer und ohne Kraft, der Kopf müde und nicht bereit über die Schmerzgrenze hinaus zugehen. Dann kamen noch Krämpfe im rechten Oberschenkel dazu und so musste ich Stefan wieder ziehen lassen. So beendete ich nach 02:24:48 als gesamt 160. das Rennen nur 12 Sekunden hinter Stefan. Nachdem ich die Ziellinie überquerte, fiel ich in die nächstbeste Ecke des Zielbereichs, erschöpft und völlig zerstört.

Das war einfach nicht mein Tag gewesen. Bereits beim Schwimmen konnte ich nur als 290. das Wasser verlassen und dann auf dem Rad die starke Leistung der vergangenen Saison nicht bringen. Der Lauf hielt sich in Grenzen, war aber auch nicht wirklich eine Bestleistung. Die Saison mit ihren über 15 Wettkämpfen scheint ihren Tribut zu fordern und so kann ich jetzt beruhigt in die Off-Season starten, um meinem Körper und vor allem meinem Kopf mal ruhe zu gönnen.

Aber das Gute des Tages war, dass wir den Abstieg verhindert haben! Meine Leistung war an diesem Tag vielleicht nicht die beste, aber das Team hat sein Ziel erreicht. Damit bleibt das Triathlon Team des VfR-Simmern auch im Jahr 2014 Erstklassig.