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Montag, 2. März 2015

Trainingsalltag 2015

Puh, seit meinem letzten Bericht sind schon wieder 10 Wochen vergangen und ich habe das Gefühl, ich vernachlässige meinen Blog ein wenig. Das muss sich ändern ! :)

Was ist also in den letzten Wochen so alles passiert?

Das Training begann ganz normal, wie wahrscheinlich bei allen anderen Sportlern auch, mit den Grundlagen Einheiten im GA1 Bereich. 

Wolkenstein/Südtiorl :) LUXUS Urlaub :)
Zwischen den ganzen Trainingseinheiten musste auch mal Zeit für was anderes sein, und so waren wir für 7 Tag in Wolkenstein/Südtirol zum 4**** Ski-/ Wellnesurlaub :)


Um meinen aktuellen Fitnessstand zu bestimmen, war ich anschließend mit der Bundeswehr IRONMAN Auswahlmannschaft für eine Woche in Koblenz, im Zentralen Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Hier durften wir bei unterschiedlichen Tests unter anderem unsere Rumpf-, Arm-,
Bein-, und Greifkraft messen. Schon interessant wo man sich als "trainierter Sportler" in der Vergleichsgruppe wiederfindet. Aber natürlich machten wir auch einen Laktattest auf der Rolle und auf dem Laufband. 

Hier kann ich nur soviel sagen, mit Rückblick auf das vergangene Jahr ist meine Leistung gar nicht so schlecht. Aber halt leider auch gar nicht so gut. Der Grund dafür ist ja bekannt.
Zu Besuch bei Uli H. an der JVA Landsberg

Seit dem sind schon wieder 4 Wochen vergangen und zur Zeit drücke ich mich mal wieder in der Augsburger Ecke rum. 14 Tage IT-Sicherheitslehrgang, bieten einem aber eine gute Möglichkeit zum trainieren. So lebe ich hier getreu dem Motto - eat - train - sleep. Unterbrochen von 7 Stunden Unterricht, die ich als aktive Regeneration betrachte. So kommen dann auch bereits um diese Jahreszeit 15 Stunden Training schnelle zusammen. Schadet bestimmt nicht.



Zufällig fand am 27.02. hier bei Augsburg ein Neoprentestschwimmen von triathlon.de statt für das ich mich anmeldete. Ich zalte für 1,5 Std ein Schwimmbadticket und stürzte mich in die reisen Auswahl unterschiedlicher Neoprenanzüge. Zum Glück hatte ich mich vorher bereits informiert welche Aussteller an dem Tag vor Ort sein würden, denn sonst hätte ich bestimmt nicht so gezielt die einzelnen Anzüge testen können.

Hier mal ein kurzes Fazit von mir als nicht Schwimmprofi zu den Anzügen:

triathlon.de Neo Testschwimmen, Friedberg 27.02.2015

triathlon.de Neo Testschwimmen, Friedberg 27.02.2015 - gegen Ende der Veranstaltung

Sailfish ONE, sehr flexibel, sehr viel Auftrieb und von der Passform sehr angenehm zu tragen. Am Hals lag er nicht zu eng an und während dem schwimmen hatte ich nicht das Gefühl das irgendwo Wasser eindringt. Durch die etwas dickere Schicht Neo auf der Brust, hält er recht warm.
Auf der 400 Meter langen Referenzstrecke benötigte ich im Hallenbad mit 25m Bahn: 05:56,28 Minuten.

ORCA Alpha, maximal flexibler Anzug, mit armen die sich ähnlich angenehm tragen wie bei einem Sweatshirt, der Auftrieb ist eher neutral, für gute schwimmer angenehm, aber wer sich beim schwimmen einen Vorteil durch den Neo erhofft wird hier enttäuscht. Dafür hält das dünne Material auch nicht so warm, was im Hallenbad sehr angenehm ist. Jedoch ist mir beim schwimmen ständig frisches Wasser in die Arme gelaufen. Im Wettkampf wäre sowas eher ungünstig.
Für die 400m benötigte ich mit dem Alpha 05:54,96 Minuten.

Als nächstes schwamm ich mit dem ORCA Predator. Dem aktuellen Topmodell von ORCA. Auch er hat eine super leichte und dünne Armpartie und lässt sich sehr sehr angenehm tragen. Beim schwimmen spürt man keinerlei Behinderung durch das Neopren, auch keinen Auftrieb. Jedoch ist mir bei dem Anzug ständig Wasser in den Nacken gelaufen. Was wohl daran lag, das die Bein-, als auch die Armabschlüsse des Alpha und Predator sehr flexibel sind. Das ist hervorragend zum an- und schnellen ausziehen, ist im Wasser jedoch eher störend. 
Zeit auf 400m: 05:50,73 Minuten.

Als viertes schwamm ich mit dem G-Range das Topmodell der Marke Sailfish. Auch dieser Anzug ist sehr flexibel, hat im Gegensatz zu den ORCA Modellen jedoch wesentlich mehr Auftrieb in der Brustpartie, was im Hallenbad schnell dazu führte, dass ich im Wasser schwitzte. Die Arm-, Bein- und der Halsabschluss lagen eng an, so das kein Wasser während dem schwimmen eingedrungen ist. Dies könnte jedoch zu einem Problem beim schnellen Wechsel werden, da man hier richtig an den Armen und Beinen ziehen muss. Das ging bei den beiden ORCA Modellen wesentlich einfacher. 
Im Wasser war der G-Range dann aber unschlagbar. Mit einer Zeit von 05:48,75 Minuten war er der schnellste Anzug, den ich an dem Tag auf die 400m geschwommen bin. 

Zum Schluss, hatte noch Lust mehr Anzüge zu testen, aber die Zeit war schon gut vorangeschritten. So versuchte ich mal einen Exoten. Eigentlich kenne ich die Marke ZOOT nur aus dem Bereich Laufbekleidung, aber Sie haben auch einige Neoprenanzüge in Ihrem Sortiment. Mit dem ZOOT Propheten 2.0 testet ich dann auch von ZOOT das Topmodel. Tja, und was soll ich sagen ? Es war der schlechtest Neo des Tages. Nicht nur die Zeit von 06:10,30 Minuten auf 400m sondern auch die Passform, der Tragekomfort und das ganze Design überzeugten mich bei diesem Anzug in keinster weise. Ich war sogar regelrecht enttäuscht zum Schluss einen so schlechten Anzug probe geschwommen zu sein. Und so verließ ich nach 3 Stunden ausgiebigen Neo Testen einigermaßen Erschöpft das Hallenbad Richtung Kaserne.




So, dass war es mal wieder von mir , bis die Tage.

Train on !!!

Slep-eat-train-repeat :)

Sonntag, 6. Juli 2014

Wandern in den Ammergauer Voralpen

... schwitzen kann man auch anders ....





Meine Zeit in Bayern neigt sich wieder einmal dem Ende entgegen und da ich aufgrund meiner Achillessehenverletzung immer noch nicht regelmäßig Trainieren kann verbrachte ich dieses Wochenende noch einmal in den Bergen. Mit guter Laune vom Sieg der Deutschen Fußball Nationalmannschaft gegen Frankreich fuhr ich von Starnberg aus nach Unterammergau um die dortigen Höhen einzunehmen.





An der Steckberg Alm zog ich wie bereits in den vergangenen Jahren mein Auto unter und schnürte meine Stiefel. Als Ziel hatte ich mir den Teufelstättkopf ausgesucht. Laut Bergfex.at eine 7 stündige Wanderung von knapp 20 km Länge, der größten teils über feste Wirtschaftswege führte. Da ich alleine unterwegs war konnte ich mein "gemütliches" Tempo gehen. Ich kann nur sagen, es geht auch in 4 Stunden (hoch und wieder runter).






Auf dem Weg zur August Schuster Hütte auf 1564 m ü.N.N. regen setzt ein.












Kühe an der Strecke wollten jedoch auf anfrage von mir nicht für ein Selfie stillhalten, dennoch gab es genügend andere Sachen für mich zu knipsen. Kurz vor der Wagner Hütte fing es dann zu regnen an, nach kurzer Überlegung beschloss ich aber meinen Gipfelaufstieg weiter fortzusetzen. Auf dem Gipfel wurde ich dafür mit einem grandiosen Ausblick und sogar mit Sonne belohnt.









Über den Grat ging es von dem Teufelstättkopf um den "Auf dem Stein" herum, Richtung Tal.













Über einen Grat ging es dann weiter zu einem Gipfel der sich "Auf dem Stein" nennt. Leider konnte ich das Gipfelkreuz dort nicht erreichen, da ich für die notwendige Kletterei nicht die richtigen Schuhe an hatte und so setzte ich meine Weg zur Kuh-Alm weiter fort.







Der Rückweg ging durch die Schleifenmühlenklamm. Ein richtig toller und kurzweiliger Weg entlang des Schleifenmühlenbachs ins Tal. Am Ausgang der Klamm, ging es über den Parkplatz direkt zur Hütteneinkehr in die Rechenberg Alm. Schließlich muss man in Bayern ja die verlorenen Kalorien direkt wieder durch nen Leberkäs und süßen Senf auffüllen. 

Schön war's mal schauen wo es mich morgen hin verschlägt.
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Samstag, 5. Juli 2014

1. Nibelungen Triathlon Worms

2. Rennen der 1. Triathlon Rheinland-Liga 2014


Am 29.06.2014 ging es für das Team vom VfR Simmern zu dem zweiten Rennen der 1. Rheinland-Liga. Mit am Start waren neben mir Holger Michels, Stefan Scherer und seit "Jahren" zum ersten mal wieder Thomas Wendling. In dieser Konstellation war es unser Auftrag den Klassenerhalt des Teams in der Liga zu sichern.

Bereits um 09:30 Uhr mussten wir unser Startunterlagen in Worms in Empfang nehmen. Da der Start des Ligarennen erst für 13:00 Uhr angesetzt war, konnten wir nachdem unsere Laufsachen in der Wechselzone deponiert hatten noch ein zweites Frühstück zu uns nehmen und was viel wichtiger war, nochmal ein richtiges stilles Örtchen besuchen. Was unglaublich befreiend war :)

Der Start fand im Wasser des Hafenbeckens in Worms statt und Pünktlich zum Startschuss fing es zu Regnen an. Als letztes gingen wir von der 1. RTV auf die Strecke und jagten den vor uns gestarteten Jedermännern hinterher. Nach 00:14:22 kam ich als 39. mit einer eher mittelmäßigen Schwimmleistung aus dem Hafenbecken. An meiner Seite war bereits Stefan und gemeinsam liefen wir dicht an dicht in die Wechselzone 1 und an unsere Räder. Da ich mir keine Socken anzog und meine Schuhe am Rad fixiert waren, konnte ich nachdem ich meine Startnummer an und den Helm auf hatte, vor Stefan auf die Stecke gehen.

Hier machte ich gleich mächtig Dampf. Im leichten Regen konnte ich schnell mein Tempo finden und so meine Position im Feld festigen. Die Radstrecke war trotz des leichten Regens sehr schnell. Vielen der Startern ging es dennoch nicht schnell genug und so fanden sich auf der Strecke schnell kleine Gruppen die zusammen im Wind lutschten. Sauer und fluchend vor dieser "Fairness" zog ich mit mächtig viel Wut im Bauch an einer dieser Gruppen vorbei und zeigte ihnen, dass es mit Willen und Muckies in den Beinen noch schneller geht als im Windschatten anderer. So konnte ich mich auf Platz 29 vorarbeiten und nach 00:34:05 die 20 km lange Radstrecke durch Worms Richtung Wechselzone zwei verlassen. 

Zufrieden mit dieser guten Leistung ging ich dann auf die Laufstrecke, vor der ich Aufgrund meiner Achillessehenverletzung den meisten Respekt hatte. Denn Freitags musst ich bereits nach 3 km meine letzte Laufeinheit abbrechen. Die Schmerzen in der Sehne waren einfach nicht mehr auszuhalten. 

Mit diesem unguten Gefühl in den Beinen ging ich auf die Laufstrecke. Alles oder nichts war die Devise für mich in diesem Rennen und so ging ich die 2 Runden des 5 km langen Laufs auch an. Das Laufen an sich war eher unspektakulär. Der Schmerz im Fuß hielt sich in Grenzen und ich musst nur wenige an mir vorüber ziehen lassen, da ich kein hohes Tempo angehen konnte. Nach 00:19:29 überquerte ich dann endlich den Zielbogen. Nicht gerade Bestzeit aber mit Rückblick auf das seit Monaten fehlende Lauftraining doch noch zufriedenstellend. 

Weiter geht es am 07.09.2014 am Bostalsee wo wir den Rheinland-Pfalzmeister über die Sprint-Distanz suchen werden.
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Dienstag, 10. Dezember 2013

Off-Season 2013



Das war die Off-Season 2013


Seit meinem letzten Wettkampf in München sind nun knapp neun Wochen vergangen, in der Zeit haben mein Trainingsplan und ich getrennte Wege eingeschlagen. Sport nach Lust und Laune oder auch einfach mal nix machen stand auf dem Programm. In dieser Zeit, habe ich viele neue Sachen ausprobiert und neue Bewegungserfahrungen gesammelt.

Crossfit Box Augsburg
So habe ich z.B. an einem achtwöchigen Crossfit Basisworkshop teilgenommen. Hierzu besuchte ich die Rebook Crossfit Box Augsburg und lernte neben "richtigen" Kniebeugen, Kettlebell swings, Turkish get ups, Front und Back Squats, Olympisches Kreuzheben ... und nebenbei den Begriff Muskelkater neu zu definieren. 

Nachhaltig in Erinnerung blieb mir ein ganz besonderer WOD (Workout of the day). Am ende der Übungsstunde machen wir einen WOD bestehend aus wallball und squats. Ziel des WOD war es einen 5kg schweren Medizinball 3m hoch an die Wand zu werfen, aufzufangen und dann eine tiefe Kniebeuge zu machen. Das ganze für 30 Sekunden ohne Pause. Als kurze Erholung durften wir nach dem ersten Durchgang 10 Sekunden verschnaufen, bevor es an die anderen 11 Runden ging. Ich glaube ich hatte noch nie so Muskelkater in den Oberschenkeln und ich behaupte meine Beine sind eigentlich ganz gut trainiert. 

Danke für die Schmerzerfahrung Jaz!


An den Wochenenden zog es mich mit ein paar Leuten vom Team X-Sport Kastellaun back to the roots and to the woods. So waren wir in der Ehrbachklamm und im Baybachklamm zum trail running. Das hat super viel Spaß gemacht! Die Wege sind übrigens auch zum Wandern echte Klassiker, die jeder mal gegangen sein sollte. Etwas Trittsicherheit ist bei dem Wetter zu empfehlen. Die Wege sind von der Aussicht und der Lage einfach ein Traum. Also wer noch nicht da war, nix wie hin!!!





Hallenbad Aqua Fit Kastellaun
Natürlich hab ich auch noch normale Sachen wie Schwimmen, Radfahren und Laufen gemacht. Das absolute Highlight war eine Schwimmeinheit von 100 x 100 m. Hierfür hatten wir uns den letzten öffentlichen Schwimmtag im Hallenbad Kastellaun ausgesucht. Zu dritt gingen wir an den Start, Abgangzeit 02:00 Minuten. Nach 4,575 km spielte mein Magen nicht mehr mit und ich musste aussteigen. Nur Christian Sieben schwamm die 10km in 03:20 Stunden durch und wurde von uns zum "Aquaman" gekürt ("Aquaman sucks" I know :) 

Nochmal ein dickes Dankeschön an das Team vom Hallenbad Aqua Fit für die Verlängerung des Sportschwimmens. Ende 2014 kommen wir garantiert wieder für diese Einheit vorbei.

Hallenbad Aqua Fit Kastellaun - C7
Hallenbad Aqua Fit Kastellaun - Verpflegung 





Spinning Marathon
Als zweite verrückte Einheit der Off-Season, bestritt ich einen 4 Stunden Spinning Marathon im Gesundheitszentrum Hunsrück. Mit von der Partie war natürlich C7 der solche Events zu lieben scheint. Während ich in den vier Stunden brav den Anweisungen der Coachs folgte (hoch, runter, vor, zurück, leichter, schwerer) verfiel Christian öfter mal in einen Trittfrequenzwahn und strampelte mehrere Minuten was das Zeug hielt. Das sein Bike dabei nicht umkippte war wohl reines Glück. Nach vier Stunden und einer frischen Dusche folgte das Abschluss Nudel essen, bei dem wir die verbrannten Kohlenhydrate direkt wieder nachschieben konnten.

Auf diesem Weg ein Dankeschön an die Organisatoren und die Spinning Coachs des Gesundheitszentrum Hunsrück! Ihr habt das echt klasse gemacht ! Ich komme nächstes Jahr gerne wieder vorbei, vielleicht dann ja für fünf Stunden :)


Die restlichen Tage verbrachte ich entweder mit extrem Couching, extrem Relaxen oder mit Stabitraining. Jetzt mit knapp sieben Kilogramm mehr auf der Hüfte neigt sich die ruhige und schöne Zeit wieder dem Ende zu. Die Ziele für 2014 sind bereits klar definiert (DM Mitteldistanz, Kraichgau und EM Mitteldistanz, Wiesbaden), dort will ich versuchen eine Zielzeit unter 04:30:00 zu erzielen. (In Wiesbaden aufgrund des Streckenprofils darf es auch etwas langsamer sein). Aber auch in der Liga wird wieder angegriffen. An den Rennen in der 1.RTV werde ich wieder für den VfR Simmern an den Start gehen, hoffentlich mit mehr Erfolg als in dieser Saison.

Es geht also wieder los !

Wir sehen uns im Ziel