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Samstag, 25. Juli 2015

23. Mülheim-Kärlich Triathlon

MTK Triathlon in Mülheim-Kärlich

Sonntag, 10.05.2015



Das Ergebnis es Tages:


Short Facts:




0,5k Swim
20k Bike
5k Run

Neue Bike- und Laufstrecke

110 Starter
106 Finisher
3 x dnf
1 x disq


Und nochmal ein danke an die
Rennleitung das ich nicht disqualifiziert wurde, als ich völlig verpeilt in der Wechselzone unter einem Absperrband drunter hergelaufen bin. 

So schaffte ich noch den ersten Platz in der Altersklasse, für den es dieses schöne Glas als Auszeichnung gab.



Link zu den Ergebnissen

Sonntag, 16. November 2014

Das Training hat mich wieder !!!

Trainingsstart in die Triathlonsaison 2015


Seit meinem letzten Triathlon in Schalkenmehren sind nun fast 4 Monate vergangen. In dieser Zeit habe ich mich, auf Rat meines Truppenarztes geschont und habe sage und schreibe Null Laufkilometer auf meinem Konto zu verbuchen. Das alles wegen einer blöden Schleimbeutelentzündung in meinem rechten Sprunggelenk, die mich seit November 2013 quält.

Ich habe in dieser Zeit natürlich nicht rumgegammelt. Ich habe, wie ihr euch sicherlich denken könnt, fleißig trainiert und habe dennoch einige Kilos zugelegt, aber das hat andere Gründe.

Seit sechs Wochen arbeite ich nun schon mit meinem neuen Coach Marc Pschebizin zusammen. Sechs Wochen die im Zeichen des Kennenlernens und Grundlagentrainings standen. Noch sehen meine Wochen annähernd gleich aus.



Mo Ruhetag
Di  Krafttraining und Rolle
Mi  Schwimmen und Aqua Jogging (statt laufen)
Do Krafttraining und Rolle
Fr  Schwimmen und Aqua Jogging (statt laufen)
Sa lange Kraft + Rennrad
So lange Mountainbike



Das wird sich aber mit den kommenden Wochen sicherlich noch ändern. 

Bereits jetzt kommen in dieser frühen Phase der Vorbereitung 14-16 Trainingsstunden pro Woche zusammen. Leider fehlt mir noch immer das Laufen um als richtiger Triathlet durchzugehen. Bisher habe ich es lediglich mit kurzen 100m Läufen versucht und bin kläglich daran gescheitert.
Daher geht's in der nächsten Woche wieder zum Doc.


Sonst läuft mein Training aber einwandfrei. Letzte Woche war ich mit meiner Frau in Sölden zum Ski Opening und im Wasser mache ich eine ordentliche Figur. Selbst beim Seniorenschwimmen bin ich nicht der langsamste. Nur beim Aqua Jogging habe ich noch nicht die Form der älteren Damen, die abends neben mir ihre Runden drehen. Nach den Intervallen bin ich in der Regel außer Atem und schnappe laut nach Luft, während die Damen sich munter miteinander unterhalten, als ob die Übungen Ihnen überhaupt nichts ausmachen würden. Ich mache da sicherlich die Übungen falsch ...

Auf dem Mountainbike habe ich mich einer kleinen Gruppe angeschlossen, die von Phillip Schmidt angeführt wird. Hier lerne ich unsere schöne Heimat jede Woche neue kennen. Wege die ich noch die gesehen habe oder von denen ich bisher dachte man könne sie nicht fahren, werden jetzt jeden Sonntag im Gruppenrahmen unsicher gemacht. Wahnsinn wo wir da überall herumkommen. Hier noch einmal ein Riesen Dankeschön an Phillip für die Geduld mit uns Straßen Radfahren.

So, morgen startet die 6. Trainingswoche wieder mit einem Ruhetag. Den hab ich mir, nach der 3 Stunden Rolleneinheit heute aber auch richtig verdient ;)

Freitag, 25. April 2014

Triathlon Trainingslager Gran Canaria 2014 (1/2)

Erfahrungsbericht über die ERSTE WOCHE des Trainingslagers

Alle Jahr wieder fliegen die Triathleten aus aller Welt auf die kanarischen Inseln um dem schmuddeligem Wetter in Europa zu entfliehen und um unzählige Trainingskilometer für die kommende Saison zu sammeln. Tja, ich gehöre auch zu den Leute die so was völlig verrücktes machen und in Ihrem Urlaub hunderte von Kilometern mit dem Radfahren, laufen und schwimmen. 

Anflug auf Gran Canaria
Und das ist mein Bericht vom Gran Canaria Trainingslager mit Marc Pschebizin Proficoaching. Die Reise begann für mich und meine Mitstreiter auf dem Flughafen Hahn. Gepäck verladen, meiner Freundin noch einen Abschiedskuss aufdrücke und dann für 14 Tage ab ins Trainingslager. 5 Stunden später waren wir dann in Gran Canaria im Hotel und lernten unsere Mitstreiter kennen, mit denen wir die nächsten Tage "rumhängen" würden. 

Die Unterbringung war gut. Eine kleine 2 Zimmer Suite mit Bad und einem netten Sportler aus der Schweiz mit dem ich die Zimmer teilte. So ging der erste Tag zu ende und ich fiel müde und erschöpft von der Reise ins Bett. 


Tag Zwei 16.03.2014 
Wir Starteten nach einem sehr guten Frühstück gegen 10:00 Uhr vor dem Hotel. Es ging nach Osten der Küstenstraße entlang nach St.Lucia. Marc hatte mich der ersten von vier Gruppen zugeteilt und ich hatte echt mühe an den Jungs dran zu bleiben. Bei den harten Rampen von knapp 20% Steigung musste ich Sie aber immer wieder ziehen lassen und mich ran kämpfen. Der Klassenunterschied zwischen uns, war einfach zu groß. 

In St.Lucia angekommen machten wir erst mal eine Pause. Die hatte ich wohl auch bitter nötig, denn ich kam deutlich als letzter an. Am ende der Tour hatten wir 72 km auf dem Tacho und wechselten den Anzug für den anstehenden Koppellauf. Es ging an der Promenade entlang, an ehemaligen Hotelanlagen vorbei in die City. 50min und 10km später kamen wir wieder am Hotel an und gönnten uns eine Abkühlung im Hotelpool. 

TOUERDATEN: 
Bike 72 km 2:59 Std 
Run 10 km 50min 


Saftpaß, kalt war's!
Tag Drei 17.03.2014 
Abfahrt wieder um 10:00, wieder Gruppe eins. Diesmal ging es aber nach Westen. Ziel der "Saftpaß". Wir führen an der Küste entlang Richtung Porto Mogan. Ich hatte frische Bein und traute mich gleich am Anfang der Tour nach vorne in den Wind. Nach 10km wurde ich dann von Marc abgelöst und reihte mich hinten ein. 

Nach dem wir Porto Mogan erreicht hatten ging es ins Landesinnere. Ich hatte wieder mühe an der Gruppe dran zu bleiben und hoffte mein Herz würde mir nicht den Brustkorb sprengen, denn ich fuhr ständig bei HF150 und um die 235 Watt. Eindeutig zu viel für eine Tages Tour und ein Trainingslager von insgesamt 14 Tagen Dauer. 

Nachdem mich Marc als letzter wieder eingesammelt und zum Saftpass eskortiert hatte, ließ ich mich in die Ecke fallen. Der leckere frische Fruchtsaft gab mir jedoch neue Hoffnung und Kraft und so ging es nach einigen Minuten wieder ins Tal zurück nach Maspalomas und dann zum Schwimmen. 
Vorher überquerten wir jedoch noch den Tauropass und konnten weitere 500 Höhenmeter (HM) auf der Habenseite verbuchen. 

Im Schwimmbad war ich dann wieder in meinem Element, schwimmen macht einfach SPAß !!! Die Sonne schien vom Himmel, es war warm und wir waren in einem Freibad. Was kann es schöneres geben? 

TOURDATEN: 
Bike 110 km, 2.200 HM 
Swim 1,8 km 48 min 


Tag Vier 18.03.2014 
Nach dem ich gestern meine Grenzen in Gruppe eins aufgezeigt bekommen hab, schloss ich mich am vierten Tag Gruppe zwei an. 

Soriatal - ein Traum in grün
Es ging ins herrliche Soria Tal. Das Schöne dort sind die langen Anstiege mit 9% und 14% und alles nur um zum Einstieg des Tauropasses zu kommen, wo es dann mit knapp 20% knackig hoch geht. 
Was macht man nicht alles in seinem Urlaub. Aber der Blick in die grünen Täler entschädigte uns für die mühen. 

In Gruppe zwei konnte ich wesentlich besser mithalten. Das Tempo war zwar immer noch recht hoch, aber dafür konstant, was ich wesentlich besser vertrug, als den ständigen Tempowechsel in Gruppe eins. 

In Ayacata gönnten wir uns eine kleine Pause in der Sonne vor einem Restaurant, dann ging es über San Bartalome und St. Lucia und heftigem Gegenwind an der Küste entlang nach Maspalomas und zurück zum Hotel. 

Zum Abschluss des Tages liefen wir dann noch in den "Stadtpark". Hier stand noch einmal Vollgas Training auf dem Plan. Mit einem leichten Lauf ABC wärmten wir unsere müden Knochen noch einmal auf und gingen dann über in Lauf-Intervalle (20 sec max. laufen, 30 sec locker laufen als Pause und das ganze 8x hintereinander). Dieses HIT (High Intensiv Training) hört sich eigentlich nach nicht viel an, aber mit der Intensität kommt erst die Würze in die Speise. Völlig KO lief ich dann zurück ins Hotel und füllte mir beim Abendessen mit drei vollen Tellern den Bauch für den nächsten Tag. 

TOURDATEN: 
Bike 107 km, 1.881 HM, 4:19 Std 
Run 6 km, 45 min 


Tag Fünf 19.03.2014 RUHETAG 
Nach drei Tagen auf dem Fahrrad stand für uns am fünften Tag ein Ruhetag auf dem Plan. Nicht das wir am Pool gelegen hätten und uns ausruhen konnten, nein ! Wir gingen ins Freibad zur Videoanalyse unserer Schwimmtechnik. 

Videoanalyse beim Schwimmtraining
In unserer Gruppe hatten wir ja mit dem Cross-Triathlon Amateurweltmeister Jens Roth einen ausgewiesen Schwimmexperten am Start. Und er nahm sich für uns Zeit, um zusammen mit Marc Pschebizin jeden einzelnen mit einer GoPro Kamera aufzunehmen und anschließend die Technik am Laptop zu zerpflücken. 

Das Fazit des Tages, ich komm im Wasser schon ganz gut voran, aber es ist noch viel zu tun :) Um doch noch was für die allgemeine Entspannung zu tun, ging es nach getaner Arbeit an den Stand, wo ich mir den ersten Sonnenbrand des Jahres einfing. 

TOURDATEN: 
Swim 1,5 km 01:45 Std 
(man merkt wir haben richtig viel Technik geübt; nach dem Prinzip Vormachen / Erklären / Nachmachen / Üben ;) 


Tag Sechs 20.03.2014 
Mit frischen Beinen ging es los in den nächsten Biketag. Es sollte eine der längsten Runden im Trainingslager werden, daher waren die frischen Beine durch den Ruhetag genau richtig. 

Blick auf den Anstieg in Tal der Männertränen
Es ging wieder Richtung Mogan und am Saftpass vorbei nach St. Nicolas einer Stadt nahe der Westküste von Gran Canaria. Nach einer kurzen Pause in einem "sehr kleinen" Supermarkt ging es weiter ins Landesinnere. Unsere Route führte dabei natürlich wieder in die Berge. Wie auch nicht anders zu erwarten. Wir kämpften uns durch eine Welt von Bergen und Tälern, mit imposanten Feldwänden und Straßen, die am Berg zu kleben schienen. 
Wir passierten zwei Stauseen, die unsere Beine noch einmal richtig leer saugten. Ich denke Steigungen um die 20% mussten wir dort auf kurzen Passagen mehrmals überwinden, um uns die Serpentienen der Straße hoch zu kämpfen. 

Oben könnten wir dann einen herrlichen Blick ins "Tal der Tränen" genießen. Rechts von uns ging es steil weiter hoch ins Tal der Männertränen, wir jedoch wollten nach links weiter hoch ins "Tal der Tränen". Ich glaube man konnte von dieser Postion aus die gesamte Strecke der nächsten Stunden erblicken. Ein Anblick der einen echt fesselte. 

Nach dem wir die tollen Berge überwunden hatten, ging es auf dem Hochplateau um die Gipfel von Gran Canaria und vorbei am Wahrzeichen Gran Canarias, dem Roque Nublo (einer sehr markanten Bergspitze) und über die "Asphaltblase" zurück zum Hotel.

TOURDATEN: 
Bike 150 km, 3.209 HM, 06:36:30 Std 
Run 6,3 km, 29 min


Tag Sieben 21.03.2014 
Wiedereinmal ging es mit dem Rennrad raus in die Berge. Wir fuhren über die Aspaltblase nach Ayacata und weiter hoch zum Roque Nuble, der ja wie bereits bekannt, das Wahrzeichen von Gran Canaria ist. Hier oben war es sau kalt !!! Und ich war froh, Ärmlinge und eine Mütze eingepackt zu haben. Einen abstecher zum höchsten Punkt Gran Canarias schenkten wir uns an diesem Tag, denn keiner wollte bei der Kälte auch nur eine Minute länger oben in den Bergen bleiben und so traten wir die Abfahrt Richtung Telde an. Unterwegs fing es dann auch noch leicht zu regnen an, so das wir im Ort unten erst einmal anhalten mussten und uns in einen "Schnellimbis" setzten mussten um uns aufzuwärmen. 

Froh warmen Boden unter den "Füßen" zu habenNachdem ich eine Cola und eine Banane gegessen hatte, die anderen gefühlte 12 Kaffee getrunken hatten, ging es wieder weiter. Natürlich wurde das Wetter nicht besser. Nein !!! Jetzt fing es richtig an zu Regnen. Na klasse ! Alles jammern hilft nix, wir mussten weiter, weiter Richtung Telde. Unterwegs wurde das Wetter dann wieder besser, erst wurde der Regen warm und später hörte er ganz auf. In Telde angekommen, steuerten wir gleich eine Tankstelle an. Dort wartete bereits Gruppe 1 auf uns, die uns bei unserer ersten Rast passiert hatte. Zusammen lagen wir auf dem warmen Teer vor der Tankstelle rum und traten später auch gemeinsam die Rückreise zum Hotel an.

Im Anschluss ging ich noch für 30min Koppel und gönnte mir danach am Pool ein alkoholfreies Radler :)

TOURDATEN:
Bike
Run

Der Erfahrungsbericht zur zweiten Woche folgt bald.

Anfahrt zum Saftpaß

Montag, 1. Juli 2013

Challenge Roth - 255 Tage der Vorbereitung

DATEV Challenge Roth - Deutsche Triathlon Langdistanzmeisterschaften 2013


Das Projekt Alarmstufe Roth begann vor genau 242 Tagen mit der ersten Trainingseinheit, ein lockerer 10km Lauf. Diese Einheit wird morgen genau 11 Tage vor Roth wieder auf meinem Plan stehen.

Das Projekt Roth, das sind 3,8km Schwimmen, 180 km Radfahren und anschließend ein Marathon mit 42,192 km. Gefeiert werden an diesem Tag alle, die das Abenteuer wagen und für sich gewinnen werden. Egal welche Zeit am ende auf der Anzeigentafel stehen wird. An diesem Tag ist jeder Finisher ein Sieger.

Wir Tri-Friends haben in den letzten 255 Tagen, zwischen Tag eins und dem Zieleinlauf viel geopfert, viel investiert und auf vieles verzichtet. Aber nicht nur wir haben in dieser Zeit auf vieles verzichtet auch unsere Freunde und unsere Familien. In vielen Situationen wird sich der ein oder andere wiederfinden. Die Radtour mit der Freundin, das lockere Joggen mit Arbeitskollegen oder Freunden aus der Clique. Schwimmen mit alten Freunden aus dem Vereinen oder der Reifenwechsel mit dem Vater. Jeder hat seinen Beitrag für dieses Projekt geleistet und dafür möchte ich euch danken!


In den letzten 242 Tagen bin ich ungefähr 1.947,3 km gelaufen, bin 4.715,79 km Radgefahren und mehr als 85 km geschwommen. Über 386:43:51 std/min/sec Sport kann ich in meinem Trainingsplan bis heute nachweisen. Da fehlen zwar noch ein paar Einheiten, aber ich denke den Großteil habe ich dokumentiert und kann jetzt darauf zurückblicken. WOW !!!

Ein Einsatz, der sich in Roth sicherlich auszahlen wird.




Am Ende werde ich auf ein wirklich tolles Jahr mit einer tollen Truppe zurückblicken können! Die vielen Einheiten mit Andrè Hergenröder, Holger Michels, Christian Sieben, Margit Klockner, Andreas und Linda Kemmer, Stefan Scherer, Fred Lettau, Torsten Camphausen, Jens Roth, Andreas Theobald, Pascal Mayer, Björn Schneider und und und....
Ich war auf Teneriffa, in Enkirch an der Mosel und daheim in speziellen Trainingslagern um mich auf meine erste Langdistanz vorzubereiten. Einheiten von über 7 Stunden waren in dieser Zeit keine Seltenheit. Dennoch hat es mich nicht von meinem Ziel abgebracht, sondern geformt und gebrannt (soweit man in Schnee und Regen von brennen reden kann).


Ein besonderes DANKESCHÖN gilt meiner Freundin, meinen Eltern und meinem Coach die mich auf diesem Weg begleitet haben !!!


Jetzt dauert es noch 11 Tage bis die Ernte eingefahren werden kann. Ich hoffe meine Träume und Ziele, die ich mir persönlich mit einer Zielzeit von unter 10 Stunden gesetzt habe werden in Erfüllung  gehen! Der Grundstein ist gelegt, nur noch 11 Tage.

Be part of it.


Freitag, 10. Mai 2013

2. City Triathlon Koblenz

Saisonauftakt in Koblenz 05.05.2013


Der Startschuss in die neue Triathlonsaison fiel am 05.05.2013 beim 2. City Triathlon Koblenz über die Sprintdistanz. Hierbei mussten 500m geschwommen, 20km Radgefahren und 5km gelaufen werden.

Am Start für die Tri-Friends des VfR Simmern waren Christian Sieben, Thomas Wendling und ich.

Bereits um 10:00 Uhr startete an diesem Tag die erste Welle von Triathleten im Beatusbad in Koblenz ins Rennen. Geschwommen wurde mit mehreren Startern auf einer Bahn. So, dass immer zwischen 20 und 40 Athleten im Becken waren. Da meine Welle erst um 12:30 Uhr starten sollte, konnte ich um 10:30 Uhr bequem meine Wechselzone einrichten. Anschließend folgte die obligatorische Besichtigung der Wechselzone mit Ein- und Ausgängen, bevor ich mich nach einem kurzen Toiletten Besuch anfing aufzuwärmen.

Nachdem ich mich nochmal von allem überzeugt und mich ein geschwommen hatte. Ging es dann auch schon los. Gemeinsam mit Christian startete ich in Welle 11. Er auf Bahn Fünf und ich auf Bahn Sechs. Ich konnte mich gleich zu beginn an die Spitze meiner Mitstreiter setzen und so direkt ein hohes Tempo anschlagen. Nach 07:54 min konnte ich dann als 45. das Becken verlassen und lief in die Wechselzone wo mein Rad wartete.

Als ich am Rad ankam, musste ich feststellen, dass mein Helm und die Radbrille vor meinem Rad auf dem Boden lagen. Es musste wohl jemand beim Wechsel gegen mein Rad gestoßen sein und hat dabei alles runter geworfen. So musste ich schnell alles zusammen suchen, entwirren und dann ging es los auf die 20 km lange Radstrecke.




Wie auf den Sprintstrecken so üblich, ging es gleich zur Sache. Bereits nach der ersten 4km Runde hatte mich Christian eingeholt und  zog mit viel Druck auf dem Pedal an mir vorbei. Mir blieb jetzt nichts anderes mehr übrig als das Tempo zu erhöhen und zu versuchen den Abstand zu Christian so gering wie möglich zu halten. Nach 20km und 32:06  min hatte Christian ca. 200m vor mir die Wechselzone zum Lauf erreicht und hier sollte sich das Rennen entscheiden.

Als ich in die Wechselzone kam war Christian bereits am Schuhe schnüren, da ich in meinen Schuhen das Schnellwechselsystem von Xtenex hatte, konnte ich meine Schuhe im Gegensatz zu Christian ohne zu schnüren direkt anziehen und sofort loslaufen. So konnte ich mir einen Vorsprung von ca. 50m erarbeiten und mit der Zeit weiter ausbauen. Am ende hatte ich mir einen Vorsprung von 01:18 Minuten erlaufen und konnte auf die Zielgerade abbiegen.

Nach 00:58:22 beendete ich meinen ersten Triathlon für das Jahr 2013. In der Altersklasse 30 belegte ich damit den 3. Platz in der Gesamtwertung der 279 Sportler Platz 15.
Das Rennen gewann Jonas Breitlinger mit einer Gesamtzeit von 00:52:53 min. Christian erreichte als 25. nach 00:59:50 und Thomas als 72. nach 01:05:38 min das Ziel.





Ergebnisliste

Weiter geht es für die Tri-Friends am Mittwoch, beim 28. sebamed Mailauf 2013 in Boppard auf der 5 km.
Vielleicht sieht man sich ja.
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Donnerstag, 9. Mai 2013

Triathlon Trainingslager Enkirch/Mosel 2013

  ...vom Trainingskilometern und dem Volkslauf Laubach 2013

Wie bereits 2012 startete die Trainingsgemeinschaft der Hunsrücker Tri-Friends auch 2013 mit einem gemeinsamen Triathlon Trainingslager in die neue Saison. Die Ziele und Herausforderungen an die einzelnen Teilnehmer sind dieses Jahr wieder enorm und so nutzen unter anderem Christian Sieben, Thomas Wendling, Margit Klockner und Sven Steffens die Möglichkeit ein paar Tage gemeinsam zu trainieren.


Hotel Loosen in Enkirch
Am Mittwoch, 24.04.2013 bezogen wir ein kleines Doppelzimmer mit Beistellbett im Haus Loosen in Enkirch. Nachdem wir es uns so gut wie möglich gemütlich gemacht hatten, starteten wir mit unserer ersten Trainingseinheit. 80km locker einrollen stand auf dem Programm, hierzu kam noch Linda Kemmer dazu und so rollten wir gemeinsam Richtung Bernkastel-Kues los.

Das einrollen verlief leider nicht so entspannt wie wir es uns erhofft hatten. Bereits nach wenigen Kilometern musste Linda einer rollenden Rentner-Panzersperre ausweichen und verfing sich dabei bei Christian im Lenker, wodurch Sie stürzte. Die Schuld lag natürlich bei uns, bei wem denn sonst ??!!?? Gegenseitige Rücksichtnahme hört nämlich ab einem Alter von 55 auf !!! Also Entschuldigung nochmal, Ihr D..pen !!!

Nachdem Linda den kleinen Schock überwunden hatte, ging es weiter mit unserer kleinen Runde. Nach 86km, 8 verloren Radflaschen, vielen dummen Sprüchen und einem schnellen 3km Koppellauf war unser erster Trainingseinheit dann auch schon vorbei.

Beim Dehnen entschlossen wir uns dann unser herrliches kleines Zimmer gegen ein Zweizimmer Appartement einzutauschen, in dem Doppelzimmer hätten wir niemals drei Tage ausgehalten. Alleine unsere Wäsche wäre schön Tödlich gewesen. Und unser DEXTRO Vorrat musste ja auch noch irgendwohin !!!
DEXTRO

An dieser Stelle nochmal ein DICKES Dankeschön an Thorsten Neuls der uns im gesamten Trainingslager mit maximaler Energie versorgt hat !!!

Nach einem kurzen Stopp im Hallenbad in Zell und ca. 2.300 geschwommenen Metern ging es endlich zum Essen in eine Pizzeria. Essen und Fußball schauen, herrlich !!!! So kann ein sportlicher Tag enden.

Donnerstag, 25.04.2013
Es ging früh raus. Bereits um 07:00 starteten wir mit einem 10km Morgenlauf in den Tag. Locker laufen zum wach werden und den Kreislauf in schwung zu bringen. Danach fielen wir über das Frühstücksbuffet mit frischen Brötchen und Eiern her. Nach getaner Arbeit starteten wir dann zu unserer zweiten Einheit des Tages, 160km Radfahren standen auf dem Plan.

Und diese 160km führten uns in die "wunderschöne" Eifel. Berg auf und Berg ab eroberten wir so unsere Kilometer und verdienten uns so am ende der Tour in Cochem ein Eis. Bevor es entlang der Mosel über Zell wieder nach Enkirch ging. Dort angekommen sprangen wir in unsere Laufschuhe und Koppelten 6km im zügigen Renntempo hintendrauf. Am ende des Tages hatten wir nicht nur eine Super ausfahrt hinter uns, sondern auch den ersten deutschen Sonnenbrand der Saison.

Team Tri-Friends
Freitag, 26.04.2013
Nach dem Morgenlauf und dem leckeren Frühstück starteten wir Richtung Trier in einen verregneten Tag. Auf dem Plan standen für heute 120km Rennrad und 3 km Koppeln, aber die sind aufgrund des Wettergottes ausgefallen.
Die Streckenführung war an diesem Tag sehr einfach: "Wir fahren einfach solange an der Mosel, bis auf der Uhr 60km steht. Dann drehen wir um!" Und gesagt, getan, ging es auch schon los. Die Jungs/Mädels hatten alle Richtig gute Beine und so standen wir bereits wieder nach 03:58:31 Std in Enkirch auf dem Hof. Knapper 30iger Schnitt auf 120km :)
Zum Laufen hatte an diesem Tag aufgrund des starken Regen keiner mehr Lust und so ging es Abends nach Zell ins Schwimmbad.
Hier hatte Stefan dann die "tolle" Idee 10x 200m mit Abgang 4 min zu schwimmen und das zogen wir dann auch durch. Am ende sind wir die 200m immer unter 2:10 - 2:15 geschwommen und waren danach total am kaputt.

Team Tri-Friends
Samstag, 27.04.2013
Das Wetter wird immer schlechter. Da wir unser Lager nur bis Samstag in Enkirch bezogen hatten, ging es nach dem Frühstück wieder auf den Hunsrück und zurück in den "Winter". Auf dem Heimweg konnte man schön beobachten, wie die Temperaturanzeige im Auto fiel. In Kastellaun waren es dann am ende nur noch 2,5°C, kaum zu glauben, das wir zwei Tage vorher noch 26°C hatten.

So ging es an diesem Tag nach einem kurzen Besuch im Hallenbad Kastellaun daheim auf die Rolle. Abends ging es dann nach Laubach zum Volkslauf über 10km. Im Vorjahr waren wir auch schon in Laubach am Start gewesen, damals noch bei gefühlten 45°C, dieses mal bei 4°C mit Langarmshirt und dicken Laufklamotten.

Strecke Volkslauf Laubach
Laufstrecke 10km Volkslauf (2 Runden)
Der Lauf war für mich wie immer sehr schnell. Ich hielt mich aufgrund meiner Erfahrungen aus dem Vorjahr  am Anfang etwas zurück, um dann in der zweiten Runde nochmal einen drauf packen zu können. So konnte ich mich in der zweiten Runde von Holger absetzten und zu Christian und Torsten aufschließen. Die beiden hatten an diesem Tag aber die besseren Beine und so konnten Sie mich ca. 1,5km vor dem Ziel stehen lassen. Am ende wurde ich mit einer Zeit von 39:54 min noch glücklicher neunter.



An dem Tag belegten von unserem Team 6 Leute, Plätze unter den Top Ten und das noch nach dem Trainingslager. Super Leistung !!!

4. Platz    Hergenröder, André 1982 X-Sport       M 30     00:37:03
6. Platz    Wendling, Thomas   1982 TRi-Friends  M 30     00:38:37
7. Platz    Eder, Torsten           1991 TRi-Friends M-H-K  00:39:24
8. Platz    Sieben, Christian      1983 TRi-Friends M 30      00:39:40
9. Platz    Steffens, Sven          1979 TRi-Friends M 30      00:39:54
10. Platz  Michels, Holger        1972 TRi-Friends M 40      00:40:57
14. Platz  Letau, Freddy          1972  TRi-Friends    M 40  00:43:13
16. Platz  Kemmer, Andreas    1979  TRi-Friends    M 30 00:43:40

Link zur Ergebnisliste 10km Volkslauf Laubach.

Abends ging es dann zum gemeinsamen Abendessen in ein Kastellauner Lokal, wo bei guter Stimmung noch lange gefachsimpelt und gelacht wurde. Ein schöner Abschluss für einen gelungen Tag.

Sonntag, 28.04.2013
Letzter Trainingstag, 80 km ausrollen.
Die letzten Tage hatten uns alle gut zugesetzt und ganz besonders das Rennen von Laubach hatte dafür gesorgt, dass der eine oder andere mit schweren Beinen auf die letzte Etappe ging. Mir persönlich ging es wie einem DURACELL Hasen mit leeren Batterien. Ich schleppte mich die 80 km hinter der Gruppe her und versuchte an den Hunsrücker Moselbergen den Anschluss an die Gruppe nicht ganz zu verlieren. Der Akku war bei mir einfach komplett leer und wen wundert das? Schließlich war ich in der letzten Woche 520 km Rad gefahren, knapp 70 km gelaufen und 6,5 km geschwommen.

Und so endete unser Trainingslager 2013. Jetzt kann es losgehen mit der Saison 2013
!!! ATTACKE !!!



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Donnerstag, 28. Februar 2013

Triathlon Trainingslager Teneriffa - T3

Trainingslager im T3 Hotel auf Teneriffa

mit dem Racing Team von bikes-and-more.com aus Wolf


Tri Friends Triko 2013
Das neue Rennoutfit hängt zum trocknen auf der Leine und genauso schlapp und nass, hänge auch ich zur Zeit rum. Der Grippevirus hat nun endlich auch mich erwischt und seit Freitag drücke ich mich mit Fieber auf dem Sofa rum.

Der Februar, begann für mich wie gewohnt, sportlich. Am 01.02. machte ich eine Leistungsdiagnostik bei Marc Pschebizin. Hier konnte ich meinen aktuellen Leistungsstand auf dem Rad überprüfen und die Ausgangswerte für die Saison 2013 bestimmten. Anschließend ging es Heim. Tasche packen, denn am nächsten morgen ging der Flieger nach Teneriffa, ins Radtrainingslager mit dem Racing Team von bikes-and-more.com, das Torsten Camphausen als Teamchef organisiert hatte und mich als Gast mitnahm.


Teneriffa, 02. Februar 25°C, Sonnenschein und Wind. Nachdem wir unsere Sachen alle beisammen hatten, ging es per Mietbus nach Costa Adeje ins T3 Hotel. Dort bezogen wir unsere Zimmer und fielen zum Abschluss des Tages über das reichhaltige Buffet des Hotels her.


03. Februar, der Tag begann früh. Um 07:00h ging es erst einmal bei 19°C entlang der Strandpromenade auf einen gemütlichen 10km Morgenlauf. Nach einem Mega Frühstück fuhren wir zum Bike Point um unsere reservierten Rennräder abholen. Wir montierten noch schnell unsere eigenen Sättel und dann ging es schon auf die erste Tour.

Ziel war das Cafe von Vilaflor, an dem wir eine kurze Rast machten. Nachdem wir uns gestärkt hatten, zogen wir uns die warmen Sachen an und machten uns auf die Abfahrt zurück ins Warme. Hierbei musste ich zum erstenmal feststellen, dass die Straßen auf Teneriffa echt nicht die besten sind. Durch das Gerüttel auf der Straße lösten sich meine Flaschenhalter und bevor ich es richtig bemerkte, hatte ich auch schon eine Flasche samt Halter auf der rasanten Abfahrt verloren.
Am ende des Tages hatten wir 03:19:41, 71km und 1.581 Höhenmeter auf der Uhr stehen. Nach einem kurzen, dafür aber sehr knackigen Koppellauf ging es in den Hotel Pool zum Eistauchen.


04. Februar Es geht Richtung Norden, über Santiago de Teide (höchstes spanisches Dorf) nach Garachico, Buenavista del Norte und nach Masca. Von dort über die Schlucht von Masca nach Santiago de Teide und wieder zurück zum Hotel.

Bis zu dem Moment, an dem ich vor der Masca Schlucht stand, hätte ich nie gedacht, dass es so steile Bergstraßen gibt. Aber es gibt Sie!
Für die 3km Masca hoch, habe ich sage uns schreibe 26min gebraucht. Was lauft Ihr auf 3km ?

Es ging zum teil, im kleinsten Gang nur noch im Wiegetritt. Hammer dieser Berg, aber sobald man den Gipfel erreicht hat, ist die ganze Quälerei fast vergessen und man würde am liebsten gleich wieder runter fahren!

Am Ende des Tages, war ich nicht nur den steilsten Berg all ever hochgefahren, sondern hatte auch noch 125km mit 3.164 HM an einem Tag geschafft. Das ist fast schon einem Alpencross würdig, wie ich finde.

Das Tal von Masca

 Masca



05. Februar
03:19h, 80km, 1.229 HM

Tja, über diesen Tag gibt es nicht viel zu erzählen. Er begann mit einem 10km Lauf am morgen. Dann fuhren wir nach El Medano um dort in einem Bistro eine Kleinigkeit zu essen und dann ging es begleitet von einem Kalima (das ist ein Saharawind, der ordentlich viel Sand nach Teneriffa schaufelt) wieder zurück zum Hotel, wo ich gleich zum Koppellauf überging.



06. Februar
05:47h, 126km, 2.831 HM

An diesem Tag ging es auf den Teide. Der Pico del Teide, ist mit 3.718 Metern die höchste Erhebung auf Teneriffa und der höchste Berg auf spanischem Staatsgebiet. Außerdem ist der Teide der dritthöchste Inselvulkan der Erde und wir sind da mit dem Fahrrad hoch gefahren !
Viel gibt es von der Tour eigentlich nicht zu berichten. Es ging die ersten Stunden nur hoch, hoch, hoch und weiter hoch. Zu sehen gab es nicht wirklich viel. Lavafelder links und rechts. Ab und an mal ein Strauch oder ein Baum und am Ende ging es schnell wieder runter ins Tal. Dennoch eine Erfahrung die man als Radsportler mal gemacht haben sollte. Wo hat man denn sonst schon die Gelegenheit über eine Stunde lang eine einzige Abfahrt zu genießen ?

El Retamar auf 2.100m Höhe

07. Februar RUHETAG
Schwimmtag in der Stadt. Heute hieß es ganz ruhig und locker die Beine bewegen und nicht groß anstrengen. So schwamm ich im Städtischen Freibad meine 1,5km und verbrachte den Rest vom Tag mit Bummeln, Essen und entspannen. Mehr wäre aber auch nicht drin gewesen. Die vergangenen Tage hatten deutliche Spuren bei mir hinterlassen.


08. Februar
06:28h, 155km, 2.562 HM

Eine Fahrt entlang der alten Küstenstraße TF28. Und wir jammern über schlechte Straßen bei uns !!!
Leute schaut euch die Straßen hier mal an, dagegen sind unsere noch echt Gold.







09. Februar
03:20h, 72km, 1.574HM
Nochmal schnell nach Filaflor ne Cola trinken und dann ab ins Wasser. Heute fiel die Radtour etwas kürzer aus, denn wir hatten noch etwas spezielles vor.






Am heutigen Tag waren wir nämlich bei den
2. G.C. International Open Masters Championship 2013 gemeldet. Ich ging dort in den Disziplinen 100m und 400m Freistil an den Start.
Die Konkurrenz aus den eigenen Reihen mit Jens Roth und Andreas Theobald wurde nur noch durch die Österreichische Nationalmannschaft getoppt, als ob die zwei nicht schon Herausforderung genug gewesen wären. Also gute Aussichten für persönliche Bestzeiten, denn ein Sieg war bei der Besetzung für mich unmöglich.

Am Ende verbesserte ich meine persönliche Bestzeit bei 400m Freistil auf 05:49,36 min. Vielleicht wäre auch noch etwas mehr drin gewesen, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre :)

Ich belegte mit der Zeit in der Gesamtwertung den 6. Platz und in der AK30 den 1.
Über 100m Freistil wurde ich 4. gesamt und in meiner AK 2. mit einer Zeit von 1:11,64 min.
Mit den Zeiten bin ich durchaus zufrieden. Den Startsprung sollte ich wohl noch etwas üben, aber sonst klappt es wohl ganz gut bei mir.
War aber mal ein Erlebnis im T3 mit den Top Profis zu schwimmen !


10. Februar
04:45h, 104km, 1.994 HM

Eine Tour in den Norden von Teneriffa und ich kann jetzt die Gerüchte bestätigen, der Norden ist wie ein Urwald im Vergleich zum Süden.
Die Wolken hängen tief, es ist kühler und die Pflanzenwelt unbeschreiblich. Hohe Bäume säumen die Wege, ein Meter hoher Löwenzahn wächst aus allen Nischen in den Lavafelsen. Einfach krass im direkten Vergleich mit dem Süden. Hier mussten wir uns aber auch schön warm einpacken, denn die Abfahren waren deutlich kühler als im Süden. Dennoch eine Reise wert. Mietbus lohnt sich!


11. Februar
04:07h 80km, 2.284 HM

Am letzten Tag ging es nochmal nach Masca. Einmal runter und einmal wieder rauf. Was ein Vergnügen ! Masca ist bestimmt der einzige Berg mit Straße, bei dem man bergab vom bremsen Krämpfe in die Arme bekommt oder berghoch sogar Busse überholen kann!!! Sowas hab ich vorher echt noch nicht gesehen ...

Aber schön war's trotzdem ! Nach einem kurzen Stop in einem Cafe ging's dann auch schon wieder Masca hoch. Diesmal war ich 3 min schneller als beim ersten mal :) hatte mich an Tag 2 wohl geschont.


12. Februar - Es geht Heme Tja, die 10 Tage Trainingslager sind nun vorbei. Was bleibt als Fazit zu sagen ?
812 km und 17.229 Höhenmeter mit dem RR überwunden, 60km gelaufen und 4k geschwommen.

Was für ein geiler Trip nach Teneriffa ! Auch wenn die Gegend nicht gerade ideal ist, um Grundlagen-Kilometer zu sammeln, so ist sie doch ein Temperatur und Wetter sicherer Trainingsort für Anfang Februar. Wer hin will, sollte schon einige Kilometer in den Beinen haben, sonst macht das berghoch fahren keinen Spaß und es geht dort oft hoch!!!

Zum Schluss möchte ich mich noch bei Torsten Camphausen bedanken, der das Camp organisiert hat !!! DANKE Torsten !!! Das war echt ne Runde Sache. Vielleicht bin ich ja im nächsten Jahr wieder dabei.
Danke auch an die Gruppe !!! Jungs, das war super mit euch und hat echt Laune und Lust auf mehr gemacht. Hoffe wir sehen uns mal bei einem Rennen oder bei der einen oder anderen Trainingsausfahrt! Vielleicht kommt Ihr ja auch mal auf den Hunsrück hoch, würde mich freuen.



Team Bikes and more auf Teneriffa im Trainingscamp

So, das war's. Die Saison steht kurz vor der Türe und ich schwitze jetzt mal lieber schön alle Grippeviren aus! Sonst wird das nämlich nix mehr mit dem Start am 10.03. in Trier, bei den Rheinland-Pfalz Meisterschaften im Cross Duathlon.


Freitag, 7. September 2012

Cologne Triathlon Weekend 2012

Mein längster halber Tag 

Samstag 01.09.2012

Das Auto ist gepackt, Nina und ich machen uns auf die Reise nach Köln. Sonntag starte ich dort auf meiner ersten Triathlon Mitteldistanz über 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21km laufen. Doch das war bei der Anreise alles noch weit weg.

Ein anderes Problem beschäftigte uns erst mal viel mehr. Das Hotel, dass ich im Vorfeld gebucht hatte, hatte für uns nur noch ein Raucherzimmer frei und das geht ja mal überhaupt gar nicht !!! Also wieder aus checken und neues Hotel suchen. Das ist gar nicht so einfach, in einer Stadt in der neben ein großes Triathlon Event auch noch eine Messe stattfindet. Für ein paar Euro mehr konnten wir uns aber noch ein Zimmer in der Innenstadt sichern.

Doch bevor wir unser Zimmer bezogen, ging es in die WZ1. Das ist die erste Wechselzone beim Schwimmstart am Fühlinger See Köln/Niehl, wo ich morgen nach dem Schwimmen auf das Zeitfahrrad wechseln werde. Hier bereitete ich bereits Samstags alles für das Rennen vor, somit ersparte ich mir Sonntags den ganzen Stress. Da es keine festen Stellplätze für die Räder gab, stellte ich meins direkt an einen Mittelgang, so dass ich es Sonntags schnell greifen kann. Nach einem kurzen Besuch der "Triathlon Messe" am See trafen wir uns in Köln mit Linda und Andi auf einen Teller Nudeln um anschließend total müde ins Bett zu fallen.

Sonntag 02.09.2012

08:00 Uhr der Wecker klingelt und Nina und ich rollen uns aus dem Bett. Nach einem reichhaltigen Frühstück machen wir uns mit dem Auto auf den Weg zum Zielbereich am Kölner Rheinufer. Hier tauschten wir unseren bequemen Sitzplatz im Auto gegen einen Stehplatz im Shuttle-Bus ein, der uns zum Schwimmstart an den Fühlinger See brachte. Da wir noch jede menge Zeit hatten, konnte ich in der Wechselzone die letzten Vorbereitungen in aller ruhe abschließen (Helm positionieren, Riegel aufs Oberrohr kleben, Getränke auffüllen usw.) und mich anschließend noch bis kurz vor dem Start in die Sonne zu legen um noch Kraft zu tanken, schließlich wollte ich ja das Rennen mit einer Zeit unter 5 Stunden beenden.

Sven Steffens - Start Cologne Triathlon Weekend - Fühlinger See12:20 Uhr es wird Zeit, ich muss ins Wasser. Also Neo an und Nina einen Abschiedskuss
geben, wir werden uns jetzt mehrere Stunden nicht mehr sehen.  Naja, ich sehe Sie nicht mehr, Dank ihres Teleobjektivs, hat sie mich fast immer voll im Blick.

12:30 Uhr der Startschuss, Böller erschallen über dem See. Aus der ersten Reihe starte ich ins Rennen. Das Schwimmen im Fühlinger See ist spitze. Klares, warmes Wasser und in ca. 1,5m tiefe gibt es Leinen für die Orientierung im Freiwasser. Es geht gleich richtig zur Sache, von allen Seiten schlagen Arme und Beine auf einen ein. Es dauerte eine ganze Weile bis ich "frei" und in meinem Rhythmus schwimmen konnte. Doch dann lief es richtig gut. Nach 00:29:52 Minuten hatte ich bereits die erste Disziplin die 1,9km schwimmen hinter mir. Jetzt nur noch 90km Radfahren und 21km laufen. Damit habe ich meine Ankündigung im Schwimmkurs von Ute Mückel im Frühjahr wahrgemacht. Damals sagte ich zu Ute, dass ich die 1,9km unbedingt unter 30 Minuten schwimmen wolle. Geschafft ;)

Helfende Hände führten mich an der Treppe aus dem See, hinauf Richtung WZ1. Dort tauschte ich Neo, Badekappe und Schwimmbrille gegen Zeitfahrhelm, Sonnenbrille und Zeitfahrrad und machte mich auf die Radstrecke, meine "Paradedisziplin".
Sven Steffens - Start Cologne Triathlon Weekend - Radrunde

Mein Ziel war es, über die recht flache Radstrecke im Kölner Umland einen 35iger Schnitt zu fahren und an diesen Plan hielt ich mich. Auch als immer mehr Radfahrer an mir vorbei zogen ließ ich mich davon nicht anstecken und machte mein Ding. Nach 02:34:55 beendete ich die zweite Disziplin und betrat die WZ2, um dort das Fahrrad abzustellen und die Laufschuhe anzulegen. Da ich in den Brooks Laufschuhen keine Zipper habe, setzte ich mich auf die Wiese und band mir gemütlich meine Schuhe, wie es sich gehört schön mit Doppelknoten. Dann ging es in die letzte und dritte Disziplin den Halbmarathon.

Beim Laufen hatte ich dieses Jahr immer gute Ergebnisse erzielt und ich freute mich schon richtig darauf, schließlich ist das Rennen danach ja auch vorbei. Es lief auch von Anfang an wirklich gut. Ich verließ die Wechselzone mit einem 3:35 min/km Tempo und musste mich erst mal bremsen um nicht gleich am Anfang meine ganze Energie zu verblasen. Doch es lief total klasse und so konnte ich die ersten 6km unter 4min/km laufen. Jetzt musste ich mich jedoch bremsen, denn sonst hätte ich hinten raus evtl. nicht mehr genug Energie für das Rennen gehabt. So pendelte ich mich auf ein 4:15min/km Tempo ein und lief Kilometer für Kilometer mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Sven Steffens - Start Cologne Triathlon Weekend - Halbmarathon
An den Verpflegungspunkten versorgte ich mich auf Rat meines Coachs Andrè Hergenröder immer fleißig mit Cola und Wasser. Das Wasser zum kühlen über den Kopf und dann versuchen möglichst viel Cola zu trinken und nicht über Gesicht und der Brust zu verteilen. Das half auch richtig gut und ich merkte immer kurz vor den Verpflegungspunkten wie die Kraft mich verließ und nach der Cola wieder langsam in die Beine zurück floss. Nach 01:34:44 beendete ich meinen Halbmarathon und mit 04:43:53 meinen ersten Mitteldistanz Triathlon. Im Ziel gab es dann die obligatorische Finisher Medaille, eine Blumenkette und
das Finisher T-Shirt.

Jetzt wollte ich nur noch in den Finisherbereich und was kühles trinken. Außerdem mussten die anderen ja auch hier sein, bzw. bald eintreffen. Ich war ja schließlich nicht alleine aus dem Hunsrück aufgebrochen um dieses Rennen zu bestreiten.

Mit dabei waren an diesem Tag auf der Ironman-Distanz Christian Sieben (09:39:50), Fred Lettau
(10:40:35) und Andreas Kemmer (11:22:29) und mit mir auf der "Halben" Holger Michel (04:50:34).

Mit meiner Zielzeit bin ich überaus zufrieden und glücklich. Mein Coach meinte ich hätte wohl vor Monaten mal von einer 04:40:00 als absolute Traumzeit gesprochen, doch dass ich dieser Traumzeit so nahe kommen würde hätte ich im Vorfeld niemals für möglich gehalten. Ein DICKES DANKESCHÖN geht an alle die am Streckenrand waren und mich angefeuert haben. Besonders an Andrè der als Coach eine super Arbeit geleistet hat und mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand.




Zum guten Schluss danke ich Nina. Die mich fast immer zu meinen Wettkämpfen begleitet, mein Nörgeln und mein Gezicke tapfer ertragen hat. Immer klasse Fotos von den Events schießt und ganz oft auf mich verzichten muss, wenn mal wieder eine lange Trainingseinheit ansteht. DANKE SCHATZ !!!

Jetzt werden erst mal die Füße hochgelegt und relaxt, bis im November das Training für meinen
"längsten Tag"
in Roth 2013 startet.


Link zur Ergebnisliste


Ausschnitt aus Rhein-Hunsrück Zeitung vom 06.09.2012