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Samstag, 25. Juli 2015

23. Mülheim-Kärlich Triathlon

MTK Triathlon in Mülheim-Kärlich

Sonntag, 10.05.2015



Das Ergebnis es Tages:


Short Facts:




0,5k Swim
20k Bike
5k Run

Neue Bike- und Laufstrecke

110 Starter
106 Finisher
3 x dnf
1 x disq


Und nochmal ein danke an die
Rennleitung das ich nicht disqualifiziert wurde, als ich völlig verpeilt in der Wechselzone unter einem Absperrband drunter hergelaufen bin. 

So schaffte ich noch den ersten Platz in der Altersklasse, für den es dieses schöne Glas als Auszeichnung gab.



Link zu den Ergebnissen

Int. Citytriathlon Koblenz

03. Mai 2015 Citytriathlon Koblenz


Bilderstory :)









Am Ende hatte ich nach 09:15min Schwimmen, 32:41min Radfahren und 19:27 min Laufen eine Gesamtzeit von 01:01:23 auf der Uhr stehen und belegte damit in der Altersklasse den 2. Platz.
Gesamt wurde ich 22.

Darauf lässt sich aufbauen.


Link zu den Ergebnissen 2015

Sonntag, 12. April 2015

Triathlon Trainingslager 2015

Trainingslager Sardinien Block 1


14 Tage nach dem Hunsrücker Trainingslager mit X-Sport Kastellaun, hat es mich nun mit der IRONMAN Auswahlmannschaft meines Dienstherrens nach Sardinien verschlagen. Genauer gesagt nach Decimomannu in den Süden des Landes. Dort sind wir auf einem kleinem Militärflughafen, der auch von deutschlanden Soldaten genutzt wird untergebracht. Die Anlage ist sehr alt und die Gebäude haben die besten Tage hinter sich. Für unsere Zwecke ist es hier aber vollkommend ausreichend. Gut, am ersten Tag hatten wir kein warmes Wasser und das die Heizung auf der Bude kaputt ist hätte nicht sein müssen, aber was will man machen!?! Augen zu und durch….

Nach der Anreise per Transall, bezogen wir unsere Zimmer und trafen uns zu einer kleinen 11,7 km langen Lagereinführungsrunde. Wir liefen quasi einmal um das Airfield, für den ersten Tag sollte das erstmal ausreichen. Schließlich mussten wir uns ja noch an die angenehmen Temperaturen von ca. 18°C gewöhnen. 


Der zweite Tag führte uns mit den Räder Richtung NORDWESTEN in die Regionen VALLERMOS, GUSPINI und SAMASSI. Eine schöne kleine 100km Einführungsrunde. Was in der Regel in Trainingslagern als gemütliches Einrollen beginnt, würde bei uns übersprungen und so schafften wir die 100 km mit einem Schnitt von 30,2 km/h, was schon recht ordentliche ist, dem einen oder anderen jedoch noch zu langsam war. Von der Region und Landschaft bekam ich an diesem Tag leider nicht sehr viel mit, da ich meinen Platz in der Gruppe erstmal finden musste. Beim anschließenden Koppellauf, ließ ich es dann alleine gemütlich angehen und lockerte über die 6 km lange Strecke meine Beine für den nächsten Tag.




Tag Drei. Auf dem Plan stand eine Tour von ca. 137 km in Richtung NORDOSTEN. Als Anlaufpunkte hatten wir auf unserer Stecke die Orte MONASTRI, SUELLI, NURRI BARUMINI, FURTEI und SAMASSI. Die Strecke wär mit ca. 1.460 Höhenmetern recht Hügelig mit kleinen Bergen. Für einen echten Hunsrücker, der ab und zu an Rhein, an Mosel oder in der Eifel Rad fährt nichts Besonderes. So hatte ich zum ersten mal Zeit, mir die schöne Landschaft Sardiniens anzuschauen. Der eine oder andere Stopp für ein Foto durfte da natürlich nicht fehlen. Auf halber Strecke wurden wir von unseren Team Captain und unserem „Spieß“ mit frischem Wasser und Proviant versorgt.
Bei der Ortschaft BARUMINI hielten wir kurz an dem dortigen Weltkulturerbe der Nuraghenfestung su Nuraxi an. Die Ruinen der mächtigen Zitadelle und der Türme erinnerten hier an die Königsburg der Nuraghen. Vor dort, ging es dann ständig bergab Richtung Lager.
Am Ende der Tour standen 140 km auf dem Tacho und aufgrund von Zeitnot viel der anschließende Koppellauf (es wären Intervalle gewesen) dem Abendbrot zum Opfer.
Tja, in Kasernen gibt es leider feste Uhrzeiten und da hilft alles jammern und klagen nichts, die Küche schließt nun mal pünktlich um 18:00 Uhr und dann muss auch eine geplante Laufeinheit mal ausfallen.



Tag Vier auf Sardinien. Laut Plan 157 km durch die Orte VALLERMOSA, VILLAMASSARGIA, IGLESIAS, FLUMINIMAGGIORE, GUSPINI und VILLASOR. Geographisch gesehen, eine Runde in den SÜDWESTEN Sardiniens. Die Ausfahrt war am Ende mit 148 km doch etwas kürzer als vorher geplant, aber der harte Gegenwind und das angeschlagene Tempo auf der doch recht bergigen Strecke glichen die fehlenden 9km gut und gerne aus. Auf den letzten 30 km nagte der Gegenwind sehr an meiner Kondition, doch dank Cola Shots und einem DEXTRO ENERGY Gel konnte ich noch die benötigte Kraft aufbringen. Im Lager angekommen mussten wir noch einen 14km langen Koppellauf absolvieren. Hier wollte ich dann wissen was noch geht und so lief ich den ersten Kilometer mit 04:20 km/min an. Die weiteren Kilometer flogen nur so an mir vorbei und erst nach 10 km merkte ich, wie mich meine Kraft so langsam verlies. Bis Kilometer 12 konnte ich das Tempo noch deutlich unter 04:50 min/km halten. Danach war das gute Bier aber alle und ich war am Ende meiner Kräfte. Die letzten 2km musste ich dann locker auslaufen um meine Beine zu lockern. Die 14 km lange Runde beendetet ich dennoch in einer Zeit von 01:04 Std/min.




Tag Fünf, verdienter Ruhetag !!!
Der Ruhetag dient zum Ruhen und zum Wunden lecken und von denen hatte ich mir gestern genug eingefangen. Also fuhr ich mit einigen anderen nach Cagliari um dort Sightseeing zu betreiben und ungesunde Sachen, wie Eis und Waffeln mit Bananen und Nutella zu essen. Erholung pur für Körper und Geist!



Montag, 2. März 2015

Trainingsalltag 2015

Puh, seit meinem letzten Bericht sind schon wieder 10 Wochen vergangen und ich habe das Gefühl, ich vernachlässige meinen Blog ein wenig. Das muss sich ändern ! :)

Was ist also in den letzten Wochen so alles passiert?

Das Training begann ganz normal, wie wahrscheinlich bei allen anderen Sportlern auch, mit den Grundlagen Einheiten im GA1 Bereich. 

Wolkenstein/Südtiorl :) LUXUS Urlaub :)
Zwischen den ganzen Trainingseinheiten musste auch mal Zeit für was anderes sein, und so waren wir für 7 Tag in Wolkenstein/Südtirol zum 4**** Ski-/ Wellnesurlaub :)


Um meinen aktuellen Fitnessstand zu bestimmen, war ich anschließend mit der Bundeswehr IRONMAN Auswahlmannschaft für eine Woche in Koblenz, im Zentralen Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Hier durften wir bei unterschiedlichen Tests unter anderem unsere Rumpf-, Arm-,
Bein-, und Greifkraft messen. Schon interessant wo man sich als "trainierter Sportler" in der Vergleichsgruppe wiederfindet. Aber natürlich machten wir auch einen Laktattest auf der Rolle und auf dem Laufband. 

Hier kann ich nur soviel sagen, mit Rückblick auf das vergangene Jahr ist meine Leistung gar nicht so schlecht. Aber halt leider auch gar nicht so gut. Der Grund dafür ist ja bekannt.
Zu Besuch bei Uli H. an der JVA Landsberg

Seit dem sind schon wieder 4 Wochen vergangen und zur Zeit drücke ich mich mal wieder in der Augsburger Ecke rum. 14 Tage IT-Sicherheitslehrgang, bieten einem aber eine gute Möglichkeit zum trainieren. So lebe ich hier getreu dem Motto - eat - train - sleep. Unterbrochen von 7 Stunden Unterricht, die ich als aktive Regeneration betrachte. So kommen dann auch bereits um diese Jahreszeit 15 Stunden Training schnelle zusammen. Schadet bestimmt nicht.



Zufällig fand am 27.02. hier bei Augsburg ein Neoprentestschwimmen von triathlon.de statt für das ich mich anmeldete. Ich zalte für 1,5 Std ein Schwimmbadticket und stürzte mich in die reisen Auswahl unterschiedlicher Neoprenanzüge. Zum Glück hatte ich mich vorher bereits informiert welche Aussteller an dem Tag vor Ort sein würden, denn sonst hätte ich bestimmt nicht so gezielt die einzelnen Anzüge testen können.

Hier mal ein kurzes Fazit von mir als nicht Schwimmprofi zu den Anzügen:

triathlon.de Neo Testschwimmen, Friedberg 27.02.2015

triathlon.de Neo Testschwimmen, Friedberg 27.02.2015 - gegen Ende der Veranstaltung

Sailfish ONE, sehr flexibel, sehr viel Auftrieb und von der Passform sehr angenehm zu tragen. Am Hals lag er nicht zu eng an und während dem schwimmen hatte ich nicht das Gefühl das irgendwo Wasser eindringt. Durch die etwas dickere Schicht Neo auf der Brust, hält er recht warm.
Auf der 400 Meter langen Referenzstrecke benötigte ich im Hallenbad mit 25m Bahn: 05:56,28 Minuten.

ORCA Alpha, maximal flexibler Anzug, mit armen die sich ähnlich angenehm tragen wie bei einem Sweatshirt, der Auftrieb ist eher neutral, für gute schwimmer angenehm, aber wer sich beim schwimmen einen Vorteil durch den Neo erhofft wird hier enttäuscht. Dafür hält das dünne Material auch nicht so warm, was im Hallenbad sehr angenehm ist. Jedoch ist mir beim schwimmen ständig frisches Wasser in die Arme gelaufen. Im Wettkampf wäre sowas eher ungünstig.
Für die 400m benötigte ich mit dem Alpha 05:54,96 Minuten.

Als nächstes schwamm ich mit dem ORCA Predator. Dem aktuellen Topmodell von ORCA. Auch er hat eine super leichte und dünne Armpartie und lässt sich sehr sehr angenehm tragen. Beim schwimmen spürt man keinerlei Behinderung durch das Neopren, auch keinen Auftrieb. Jedoch ist mir bei dem Anzug ständig Wasser in den Nacken gelaufen. Was wohl daran lag, das die Bein-, als auch die Armabschlüsse des Alpha und Predator sehr flexibel sind. Das ist hervorragend zum an- und schnellen ausziehen, ist im Wasser jedoch eher störend. 
Zeit auf 400m: 05:50,73 Minuten.

Als viertes schwamm ich mit dem G-Range das Topmodell der Marke Sailfish. Auch dieser Anzug ist sehr flexibel, hat im Gegensatz zu den ORCA Modellen jedoch wesentlich mehr Auftrieb in der Brustpartie, was im Hallenbad schnell dazu führte, dass ich im Wasser schwitzte. Die Arm-, Bein- und der Halsabschluss lagen eng an, so das kein Wasser während dem schwimmen eingedrungen ist. Dies könnte jedoch zu einem Problem beim schnellen Wechsel werden, da man hier richtig an den Armen und Beinen ziehen muss. Das ging bei den beiden ORCA Modellen wesentlich einfacher. 
Im Wasser war der G-Range dann aber unschlagbar. Mit einer Zeit von 05:48,75 Minuten war er der schnellste Anzug, den ich an dem Tag auf die 400m geschwommen bin. 

Zum Schluss, hatte noch Lust mehr Anzüge zu testen, aber die Zeit war schon gut vorangeschritten. So versuchte ich mal einen Exoten. Eigentlich kenne ich die Marke ZOOT nur aus dem Bereich Laufbekleidung, aber Sie haben auch einige Neoprenanzüge in Ihrem Sortiment. Mit dem ZOOT Propheten 2.0 testet ich dann auch von ZOOT das Topmodel. Tja, und was soll ich sagen ? Es war der schlechtest Neo des Tages. Nicht nur die Zeit von 06:10,30 Minuten auf 400m sondern auch die Passform, der Tragekomfort und das ganze Design überzeugten mich bei diesem Anzug in keinster weise. Ich war sogar regelrecht enttäuscht zum Schluss einen so schlechten Anzug probe geschwommen zu sein. Und so verließ ich nach 3 Stunden ausgiebigen Neo Testen einigermaßen Erschöpft das Hallenbad Richtung Kaserne.




So, dass war es mal wieder von mir , bis die Tage.

Train on !!!

Slep-eat-train-repeat :)

Sonntag, 21. Dezember 2014

Jahresrückblick 2014

Jetzt ist wieder die Zeit der Jahresrückblicke. Im TV gibt es den ein oder anderen Jahresrückblick, im Radio laufen neben Weihnachtsliedern die Best off 2014 hoch und runter und in allen möglichen Online Medien und Zeitungen wird auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und darum mach ich das jetzt auch. Weil es sich so gehört und es in die Zeit passt.

Trainingslager Gran Canaria
Das Jahr hat bei mir traditionell mit der OIE-Nahe Crosslauf Serie bei Idar-Oberstein begonnen. Hier bestritt ich zwei Rennen, bei denen ich relativ zufriedenstellend abschnitt. Leichte Schmerzen und Problem mit der Achillessehne bemerkbar sich zwar bemerkbar, aber als verbissener Sportler ignoriert man so was ja gerne mal und trainiert fleißig weiter. So flog ich dann auch mit meinem Coach Marc Pschebizin im Frühjahr für 14 Tage nach Gran Canaria und absolvierte ein spezielles Triathlon Trainingslager. Hier sollte die Form für die bevorstehende Saison aufgebaut werden.

Wanderung auf den Krötenkopf
Auch meine lehrgangsbedingte Reise nach Pöcking, an den Starnberger See, genoss ich in vollen Zügen. Vormittags die Schulbank drücken und nachmittags Sport und das jeden Tag. Das war fast wie ein zweites Trainingslager.
Ich bestritt Vorbereitungswettkämpfe in Augsburg und München, bei denen ich mit meiner guten Form glänzen konnte. Jedoch tat das viele Training meinem Fuß nicht gut. So zog ich von Arzt zu Arzt um das Problem zu lösen. Schlussendlich landete ich bei Physiotherapeuten vom Deutschen Ski Verband und Olympia Stützpunkt in Bayern. Die Jungs und Mädels schafften es noch rechtzeitig mich vor meinem ersten Highlight, der Challenge Kraichgau wieder einigermaßen schmerzfrei zu bekommen. Dennoch verlief das Rennen nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Unter Schmerzen kämpfte ich mich beim Halbmarathon ins Ziel und das alles nur, um den DNF zu entgehen. 

Wechselbeutel bei der Challenge Kraichgau 2014 !!! Man achte auf das Logo

KHH Lauf in München


Beim letzten Wettkampf, ging ich dieses Jahr beim Vulkan Cross Triathlon in Schalkenmehren an den Start. Hier konnte ich noch einmal ein sehr gutes Ergebnis erzielen, bevor ich verletzungsbedingt die Saison beenden musste. Seit dem 02. August durfte ich nicht mehr laufen und sollte mich im Training auf Radfahren, Schwimmen und Kraft- /Stabitraining konzentrieren. Zwischen den Einheiten, erhielt ich eine erstklassige medizinische Betreuung mit Massagen, Querfriktion, Iontophorese, Meditape, Stoßwellen und Akupunktur, jedoch löste nichts davon mein Problem mit dem schmerzenden Fuß. Jetzt nach knapp 21 Lauf freien Wochen, werde ich ganz langsam wieder in ein Lauftraining einsteigen. In der Hoffnung, dass Bewegung förderlich sein wird. 

Aber Bewegung hatte ich genug, schließlich bin ich auch dieses Jahr wieder:
  •    120,42 km geschwommen
  • 4.081,09 km Rad gefahren
  •    529,32 km gelaufen
Skiopening Sölden 2014 - mit X-Sport Kastellaun
Wir sind natürlich auch einige Skipisten abgefahren :)

Skiopening Sölden 2014 - mit X-Sport Kastellaun












Warten mir es mal ab und schauen was das Sportjahr 2015 uns bringen wird. Eines steht für mich bereits jetzt schon fest. 

Schlimmer kann es nicht mehr werden !!!

In diesem Sinne, euch allen eine frohe Weihnachtszeit (lasst euch den Weihnachtsbraten schmecken) und einen guten Start in die Saison 2015. 

Wir sehen uns an der finish line. 

Sonntag, 16. November 2014

Das Training hat mich wieder !!!

Trainingsstart in die Triathlonsaison 2015


Seit meinem letzten Triathlon in Schalkenmehren sind nun fast 4 Monate vergangen. In dieser Zeit habe ich mich, auf Rat meines Truppenarztes geschont und habe sage und schreibe Null Laufkilometer auf meinem Konto zu verbuchen. Das alles wegen einer blöden Schleimbeutelentzündung in meinem rechten Sprunggelenk, die mich seit November 2013 quält.

Ich habe in dieser Zeit natürlich nicht rumgegammelt. Ich habe, wie ihr euch sicherlich denken könnt, fleißig trainiert und habe dennoch einige Kilos zugelegt, aber das hat andere Gründe.

Seit sechs Wochen arbeite ich nun schon mit meinem neuen Coach Marc Pschebizin zusammen. Sechs Wochen die im Zeichen des Kennenlernens und Grundlagentrainings standen. Noch sehen meine Wochen annähernd gleich aus.



Mo Ruhetag
Di  Krafttraining und Rolle
Mi  Schwimmen und Aqua Jogging (statt laufen)
Do Krafttraining und Rolle
Fr  Schwimmen und Aqua Jogging (statt laufen)
Sa lange Kraft + Rennrad
So lange Mountainbike



Das wird sich aber mit den kommenden Wochen sicherlich noch ändern. 

Bereits jetzt kommen in dieser frühen Phase der Vorbereitung 14-16 Trainingsstunden pro Woche zusammen. Leider fehlt mir noch immer das Laufen um als richtiger Triathlet durchzugehen. Bisher habe ich es lediglich mit kurzen 100m Läufen versucht und bin kläglich daran gescheitert.
Daher geht's in der nächsten Woche wieder zum Doc.


Sonst läuft mein Training aber einwandfrei. Letzte Woche war ich mit meiner Frau in Sölden zum Ski Opening und im Wasser mache ich eine ordentliche Figur. Selbst beim Seniorenschwimmen bin ich nicht der langsamste. Nur beim Aqua Jogging habe ich noch nicht die Form der älteren Damen, die abends neben mir ihre Runden drehen. Nach den Intervallen bin ich in der Regel außer Atem und schnappe laut nach Luft, während die Damen sich munter miteinander unterhalten, als ob die Übungen Ihnen überhaupt nichts ausmachen würden. Ich mache da sicherlich die Übungen falsch ...

Auf dem Mountainbike habe ich mich einer kleinen Gruppe angeschlossen, die von Phillip Schmidt angeführt wird. Hier lerne ich unsere schöne Heimat jede Woche neue kennen. Wege die ich noch die gesehen habe oder von denen ich bisher dachte man könne sie nicht fahren, werden jetzt jeden Sonntag im Gruppenrahmen unsicher gemacht. Wahnsinn wo wir da überall herumkommen. Hier noch einmal ein Riesen Dankeschön an Phillip für die Geduld mit uns Straßen Radfahren.

So, morgen startet die 6. Trainingswoche wieder mit einem Ruhetag. Den hab ich mir, nach der 3 Stunden Rolleneinheit heute aber auch richtig verdient ;)

Sonntag, 14. September 2014

Off-Season 2014

Durch meine Verletzung bin ich ja nun seit dem 03. August sportlich etwas eingeschränkt und so habe ich die letzten Wochen nur mit Radfahren, Schwimmen und Kraft-/ Stabitraining verbracht. Aber es findet sich auch mal wieder Zeit, um mal was ganz anderes zu machen.


So waren wir mit Freunden gemeinsam in Holland in Urlaub und hatten dort einen Riesenspaß.


Es ist schon komisch wie man sich fühlt, wenn man eine bestimmte Sportart für nur eine kurze Zeit nicht mehr ausüben darf. Klar, der Verstand sagt einem: "tritt mal kürzer und erhole dich, dann wird das schon wieder". Aber ein kleiner Teil von mir will immer raus und wenigstens eine kleine Laufrunde drehen, so wie "früher". 
Echt Wahnsinn wie schwer mir das fällt, zum Glück leidet meine Laune nicht zu arg darunter und schließlich gibt es durch die bevorstehende Hochzeit ja noch genug zu organisieren und zu tun. Von daher vergeht die Zeit wie im Flug.

Dennoch in den Momenten in denen meine Freunde vom VfR Simmern bei einem Triathlon am Start stehen und gegen den Abstieg aus der 1. Rheinland-Liga kämpfen, würde ich Ihnen schon gerne beistehen und helfen. Zur Zeit kann ich noch nicht einmal am Streckenrand stehen um sie anzufeuern, denn zu allem Überfluss hat mich diese Woche eine Erkältung erwischt. Den Wiedereinstieg ins Training werde ich daher wohl bis nach unserer Hochzeit verschieben müssen. Das Risiko einer verschleppten Grippe will ich natürlich nicht eingehen und es gibt ja wichtigeres als Sport !

Aber ich blicke schon voraus. In die Saison 2015, in der ich von Marc Pschebizin sportlich betreut werde. Wir hatten bereits in den 2009, am Anfang meiner sportlichen "Karriere" durch den X-Sport Kastellaun Kontakt. Anfang dieses Jahres besuchte ich ein 14-tägiges Trainingslager von Marc auf Gran Canaria und seitdem ist in mir der Gedanke gereift, mich von Marc coachen zu lassen. Ich bin gespannt was in den kommenden Monaten auf mich zukommen wird, vielleicht ja ein neues Rad :)

Mein Ziel für 2015 steht auch schon fest. Der Ironman Frankfurt, Zielzeit soll möglichst nahe an 09:30 Stunden/Minuten sein. An einem perfekten Tag, ist das meiner Meinung nach machbar.

Aber jetzt erst einmal erholen, Füße hoch und die Tage genießen und wenn es wieder geht, werde ich auch wieder in der Radschmiede abhängen :P



Samstag, 5. Juli 2014

1. Nibelungen Triathlon Worms

2. Rennen der 1. Triathlon Rheinland-Liga 2014


Am 29.06.2014 ging es für das Team vom VfR Simmern zu dem zweiten Rennen der 1. Rheinland-Liga. Mit am Start waren neben mir Holger Michels, Stefan Scherer und seit "Jahren" zum ersten mal wieder Thomas Wendling. In dieser Konstellation war es unser Auftrag den Klassenerhalt des Teams in der Liga zu sichern.

Bereits um 09:30 Uhr mussten wir unser Startunterlagen in Worms in Empfang nehmen. Da der Start des Ligarennen erst für 13:00 Uhr angesetzt war, konnten wir nachdem unsere Laufsachen in der Wechselzone deponiert hatten noch ein zweites Frühstück zu uns nehmen und was viel wichtiger war, nochmal ein richtiges stilles Örtchen besuchen. Was unglaublich befreiend war :)

Der Start fand im Wasser des Hafenbeckens in Worms statt und Pünktlich zum Startschuss fing es zu Regnen an. Als letztes gingen wir von der 1. RTV auf die Strecke und jagten den vor uns gestarteten Jedermännern hinterher. Nach 00:14:22 kam ich als 39. mit einer eher mittelmäßigen Schwimmleistung aus dem Hafenbecken. An meiner Seite war bereits Stefan und gemeinsam liefen wir dicht an dicht in die Wechselzone 1 und an unsere Räder. Da ich mir keine Socken anzog und meine Schuhe am Rad fixiert waren, konnte ich nachdem ich meine Startnummer an und den Helm auf hatte, vor Stefan auf die Stecke gehen.

Hier machte ich gleich mächtig Dampf. Im leichten Regen konnte ich schnell mein Tempo finden und so meine Position im Feld festigen. Die Radstrecke war trotz des leichten Regens sehr schnell. Vielen der Startern ging es dennoch nicht schnell genug und so fanden sich auf der Strecke schnell kleine Gruppen die zusammen im Wind lutschten. Sauer und fluchend vor dieser "Fairness" zog ich mit mächtig viel Wut im Bauch an einer dieser Gruppen vorbei und zeigte ihnen, dass es mit Willen und Muckies in den Beinen noch schneller geht als im Windschatten anderer. So konnte ich mich auf Platz 29 vorarbeiten und nach 00:34:05 die 20 km lange Radstrecke durch Worms Richtung Wechselzone zwei verlassen. 

Zufrieden mit dieser guten Leistung ging ich dann auf die Laufstrecke, vor der ich Aufgrund meiner Achillessehenverletzung den meisten Respekt hatte. Denn Freitags musst ich bereits nach 3 km meine letzte Laufeinheit abbrechen. Die Schmerzen in der Sehne waren einfach nicht mehr auszuhalten. 

Mit diesem unguten Gefühl in den Beinen ging ich auf die Laufstrecke. Alles oder nichts war die Devise für mich in diesem Rennen und so ging ich die 2 Runden des 5 km langen Laufs auch an. Das Laufen an sich war eher unspektakulär. Der Schmerz im Fuß hielt sich in Grenzen und ich musst nur wenige an mir vorüber ziehen lassen, da ich kein hohes Tempo angehen konnte. Nach 00:19:29 überquerte ich dann endlich den Zielbogen. Nicht gerade Bestzeit aber mit Rückblick auf das seit Monaten fehlende Lauftraining doch noch zufriedenstellend. 

Weiter geht es am 07.09.2014 am Bostalsee wo wir den Rheinland-Pfalzmeister über die Sprint-Distanz suchen werden.
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Freitag, 25. April 2014

Triathlon Trainingslager Gran Canaria 2014 (1/2)

Erfahrungsbericht über die ERSTE WOCHE des Trainingslagers

Alle Jahr wieder fliegen die Triathleten aus aller Welt auf die kanarischen Inseln um dem schmuddeligem Wetter in Europa zu entfliehen und um unzählige Trainingskilometer für die kommende Saison zu sammeln. Tja, ich gehöre auch zu den Leute die so was völlig verrücktes machen und in Ihrem Urlaub hunderte von Kilometern mit dem Radfahren, laufen und schwimmen. 

Anflug auf Gran Canaria
Und das ist mein Bericht vom Gran Canaria Trainingslager mit Marc Pschebizin Proficoaching. Die Reise begann für mich und meine Mitstreiter auf dem Flughafen Hahn. Gepäck verladen, meiner Freundin noch einen Abschiedskuss aufdrücke und dann für 14 Tage ab ins Trainingslager. 5 Stunden später waren wir dann in Gran Canaria im Hotel und lernten unsere Mitstreiter kennen, mit denen wir die nächsten Tage "rumhängen" würden. 

Die Unterbringung war gut. Eine kleine 2 Zimmer Suite mit Bad und einem netten Sportler aus der Schweiz mit dem ich die Zimmer teilte. So ging der erste Tag zu ende und ich fiel müde und erschöpft von der Reise ins Bett. 


Tag Zwei 16.03.2014 
Wir Starteten nach einem sehr guten Frühstück gegen 10:00 Uhr vor dem Hotel. Es ging nach Osten der Küstenstraße entlang nach St.Lucia. Marc hatte mich der ersten von vier Gruppen zugeteilt und ich hatte echt mühe an den Jungs dran zu bleiben. Bei den harten Rampen von knapp 20% Steigung musste ich Sie aber immer wieder ziehen lassen und mich ran kämpfen. Der Klassenunterschied zwischen uns, war einfach zu groß. 

In St.Lucia angekommen machten wir erst mal eine Pause. Die hatte ich wohl auch bitter nötig, denn ich kam deutlich als letzter an. Am ende der Tour hatten wir 72 km auf dem Tacho und wechselten den Anzug für den anstehenden Koppellauf. Es ging an der Promenade entlang, an ehemaligen Hotelanlagen vorbei in die City. 50min und 10km später kamen wir wieder am Hotel an und gönnten uns eine Abkühlung im Hotelpool. 

TOUERDATEN: 
Bike 72 km 2:59 Std 
Run 10 km 50min 


Saftpaß, kalt war's!
Tag Drei 17.03.2014 
Abfahrt wieder um 10:00, wieder Gruppe eins. Diesmal ging es aber nach Westen. Ziel der "Saftpaß". Wir führen an der Küste entlang Richtung Porto Mogan. Ich hatte frische Bein und traute mich gleich am Anfang der Tour nach vorne in den Wind. Nach 10km wurde ich dann von Marc abgelöst und reihte mich hinten ein. 

Nach dem wir Porto Mogan erreicht hatten ging es ins Landesinnere. Ich hatte wieder mühe an der Gruppe dran zu bleiben und hoffte mein Herz würde mir nicht den Brustkorb sprengen, denn ich fuhr ständig bei HF150 und um die 235 Watt. Eindeutig zu viel für eine Tages Tour und ein Trainingslager von insgesamt 14 Tagen Dauer. 

Nachdem mich Marc als letzter wieder eingesammelt und zum Saftpass eskortiert hatte, ließ ich mich in die Ecke fallen. Der leckere frische Fruchtsaft gab mir jedoch neue Hoffnung und Kraft und so ging es nach einigen Minuten wieder ins Tal zurück nach Maspalomas und dann zum Schwimmen. 
Vorher überquerten wir jedoch noch den Tauropass und konnten weitere 500 Höhenmeter (HM) auf der Habenseite verbuchen. 

Im Schwimmbad war ich dann wieder in meinem Element, schwimmen macht einfach SPAß !!! Die Sonne schien vom Himmel, es war warm und wir waren in einem Freibad. Was kann es schöneres geben? 

TOURDATEN: 
Bike 110 km, 2.200 HM 
Swim 1,8 km 48 min 


Tag Vier 18.03.2014 
Nach dem ich gestern meine Grenzen in Gruppe eins aufgezeigt bekommen hab, schloss ich mich am vierten Tag Gruppe zwei an. 

Soriatal - ein Traum in grün
Es ging ins herrliche Soria Tal. Das Schöne dort sind die langen Anstiege mit 9% und 14% und alles nur um zum Einstieg des Tauropasses zu kommen, wo es dann mit knapp 20% knackig hoch geht. 
Was macht man nicht alles in seinem Urlaub. Aber der Blick in die grünen Täler entschädigte uns für die mühen. 

In Gruppe zwei konnte ich wesentlich besser mithalten. Das Tempo war zwar immer noch recht hoch, aber dafür konstant, was ich wesentlich besser vertrug, als den ständigen Tempowechsel in Gruppe eins. 

In Ayacata gönnten wir uns eine kleine Pause in der Sonne vor einem Restaurant, dann ging es über San Bartalome und St. Lucia und heftigem Gegenwind an der Küste entlang nach Maspalomas und zurück zum Hotel. 

Zum Abschluss des Tages liefen wir dann noch in den "Stadtpark". Hier stand noch einmal Vollgas Training auf dem Plan. Mit einem leichten Lauf ABC wärmten wir unsere müden Knochen noch einmal auf und gingen dann über in Lauf-Intervalle (20 sec max. laufen, 30 sec locker laufen als Pause und das ganze 8x hintereinander). Dieses HIT (High Intensiv Training) hört sich eigentlich nach nicht viel an, aber mit der Intensität kommt erst die Würze in die Speise. Völlig KO lief ich dann zurück ins Hotel und füllte mir beim Abendessen mit drei vollen Tellern den Bauch für den nächsten Tag. 

TOURDATEN: 
Bike 107 km, 1.881 HM, 4:19 Std 
Run 6 km, 45 min 


Tag Fünf 19.03.2014 RUHETAG 
Nach drei Tagen auf dem Fahrrad stand für uns am fünften Tag ein Ruhetag auf dem Plan. Nicht das wir am Pool gelegen hätten und uns ausruhen konnten, nein ! Wir gingen ins Freibad zur Videoanalyse unserer Schwimmtechnik. 

Videoanalyse beim Schwimmtraining
In unserer Gruppe hatten wir ja mit dem Cross-Triathlon Amateurweltmeister Jens Roth einen ausgewiesen Schwimmexperten am Start. Und er nahm sich für uns Zeit, um zusammen mit Marc Pschebizin jeden einzelnen mit einer GoPro Kamera aufzunehmen und anschließend die Technik am Laptop zu zerpflücken. 

Das Fazit des Tages, ich komm im Wasser schon ganz gut voran, aber es ist noch viel zu tun :) Um doch noch was für die allgemeine Entspannung zu tun, ging es nach getaner Arbeit an den Stand, wo ich mir den ersten Sonnenbrand des Jahres einfing. 

TOURDATEN: 
Swim 1,5 km 01:45 Std 
(man merkt wir haben richtig viel Technik geübt; nach dem Prinzip Vormachen / Erklären / Nachmachen / Üben ;) 


Tag Sechs 20.03.2014 
Mit frischen Beinen ging es los in den nächsten Biketag. Es sollte eine der längsten Runden im Trainingslager werden, daher waren die frischen Beine durch den Ruhetag genau richtig. 

Blick auf den Anstieg in Tal der Männertränen
Es ging wieder Richtung Mogan und am Saftpass vorbei nach St. Nicolas einer Stadt nahe der Westküste von Gran Canaria. Nach einer kurzen Pause in einem "sehr kleinen" Supermarkt ging es weiter ins Landesinnere. Unsere Route führte dabei natürlich wieder in die Berge. Wie auch nicht anders zu erwarten. Wir kämpften uns durch eine Welt von Bergen und Tälern, mit imposanten Feldwänden und Straßen, die am Berg zu kleben schienen. 
Wir passierten zwei Stauseen, die unsere Beine noch einmal richtig leer saugten. Ich denke Steigungen um die 20% mussten wir dort auf kurzen Passagen mehrmals überwinden, um uns die Serpentienen der Straße hoch zu kämpfen. 

Oben könnten wir dann einen herrlichen Blick ins "Tal der Tränen" genießen. Rechts von uns ging es steil weiter hoch ins Tal der Männertränen, wir jedoch wollten nach links weiter hoch ins "Tal der Tränen". Ich glaube man konnte von dieser Postion aus die gesamte Strecke der nächsten Stunden erblicken. Ein Anblick der einen echt fesselte. 

Nach dem wir die tollen Berge überwunden hatten, ging es auf dem Hochplateau um die Gipfel von Gran Canaria und vorbei am Wahrzeichen Gran Canarias, dem Roque Nublo (einer sehr markanten Bergspitze) und über die "Asphaltblase" zurück zum Hotel.

TOURDATEN: 
Bike 150 km, 3.209 HM, 06:36:30 Std 
Run 6,3 km, 29 min


Tag Sieben 21.03.2014 
Wiedereinmal ging es mit dem Rennrad raus in die Berge. Wir fuhren über die Aspaltblase nach Ayacata und weiter hoch zum Roque Nuble, der ja wie bereits bekannt, das Wahrzeichen von Gran Canaria ist. Hier oben war es sau kalt !!! Und ich war froh, Ärmlinge und eine Mütze eingepackt zu haben. Einen abstecher zum höchsten Punkt Gran Canarias schenkten wir uns an diesem Tag, denn keiner wollte bei der Kälte auch nur eine Minute länger oben in den Bergen bleiben und so traten wir die Abfahrt Richtung Telde an. Unterwegs fing es dann auch noch leicht zu regnen an, so das wir im Ort unten erst einmal anhalten mussten und uns in einen "Schnellimbis" setzten mussten um uns aufzuwärmen. 

Froh warmen Boden unter den "Füßen" zu habenNachdem ich eine Cola und eine Banane gegessen hatte, die anderen gefühlte 12 Kaffee getrunken hatten, ging es wieder weiter. Natürlich wurde das Wetter nicht besser. Nein !!! Jetzt fing es richtig an zu Regnen. Na klasse ! Alles jammern hilft nix, wir mussten weiter, weiter Richtung Telde. Unterwegs wurde das Wetter dann wieder besser, erst wurde der Regen warm und später hörte er ganz auf. In Telde angekommen, steuerten wir gleich eine Tankstelle an. Dort wartete bereits Gruppe 1 auf uns, die uns bei unserer ersten Rast passiert hatte. Zusammen lagen wir auf dem warmen Teer vor der Tankstelle rum und traten später auch gemeinsam die Rückreise zum Hotel an.

Im Anschluss ging ich noch für 30min Koppel und gönnte mir danach am Pool ein alkoholfreies Radler :)

TOURDATEN:
Bike
Run

Der Erfahrungsbericht zur zweiten Woche folgt bald.

Anfahrt zum Saftpaß

Montag, 23. September 2013

21. Rhein-Ahr-Triathlon

Am 15.09.2013 ging es zum letzten Rennen der 1.RTV Liga nach Remagen. Hier ging es um alles oder nichts, denn von unserem Ergebnis an diesem Tag hing der Verbleib in der 1.RTV Liga ab. Aktuell waren wir Tabellenletzter mit nur einem Punkt Abstand auf das Team vom DJK Dudweiler. Wir (Christian Sieben, Stefan Scherer, Holger Michels, Joachim Wölke und ich) mussten also alles geben, um die Liga zu halten.

Der Start in Remagen ist wie in Mainz, etwas besonderes. Da wir im Rhein geschwommen sind, ist aufgrund der starken Strömung die Strecke länger und zum es gibt keinen Wasserstart. Die Strömung würde uns bei einem Wasserstart einfach wegtreiben und so starteten wir von einer Fähre gut 2,2km entfernt vom Schwimmausstieg, mitten auf dem Rhein. 



Ich hatte mich mit Holger in der letzten Reihe aufgestellt und nach dem Startsignal sprangen wir in die Fluten. Ich hatte an diesem Tag ein gutes Gefühl im Wasser und hielt mich links nahe am Ufer, da ich hoffte die Strömung sei dort etwas schneller. Ich kam gut durch und zog an manch einem anderen Schwimmer vorbei. Nach 21:37 Minuten hatte ich die 2,2km lange Schwimmstrecke beendet und wurde von helfenden Händen aus dem Wasser gezogen. Dann ging es im Laufschritt, die knapp 600m vom Schwimmausstieg zur Wechselzone, in der auf die Räder gewechselt wurde. Und hier traf mich fast der Schlag! Mein gutes Gefühl vom Schwimmen wurde auf einen Schlag zerstört. Denn in der Wechselzone waren bereits Stefan und Joachim am Wechseln, Christian war sogar schon weg. Normal war das nicht und so beeilte ich mich um den drei VfR'lern so schnell wie möglich hinterher zu kommen.

Nach knapp 5km konnte ich dann zu Stefan und Joachim aufschließen und nach 2 weiteren Kilometern sogar an ihnen vorbei ziehen. Im weiteren Rennverlauf überholte ich weiter fleißig und fuhr zum teil, mit einer Spitzengeschwindigkeit von 66,6km/h durch die Gegend. Die 44km lange Radstrecke war in zwei Runden unterteilt, auf der es insgesamt 595 Höhenmeter zu überwinden galt.  Irgendwie hatte ich mich hier müde gemacht, denn bei Minute 45 kam auf einmal Stefan von hinten an mir vorbei geflogen und schrie mich an, ich solle sein Tempo aufnehmen und dranbleiben. Aber keine Chance nach einem kurzen Kraftakt musste ich ihn ziehen lassen. Ich hatte an diesem Tag einfach keine Kraft, um an ihm dran zu bleiben und so ging es zurück nach Remagen und in die Wechselzone.

Der abschließende 10km Lauf verlief eigentlich flach am Rheinufer, nur mit einer kleinen Kuppe am Wendepunkt bei der man knapp 15 Höhenmeter erklimmen musste. Eigentlich eine sehr schnelle Strecke und im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich entschärft. Aber auch hier sollte es nicht so laufen wie ich es mir im Vorfeld ausgemalt hatte. Bis Kilometer 4 oder 5 brauchte ich, um wieder mit Stefan gleichzuziehen aber ich konnte nicht vorbeiziehen. Meine Beine waren schwer und ohne Kraft, der Kopf müde und nicht bereit über die Schmerzgrenze hinaus zugehen. Dann kamen noch Krämpfe im rechten Oberschenkel dazu und so musste ich Stefan wieder ziehen lassen. So beendete ich nach 02:24:48 als gesamt 160. das Rennen nur 12 Sekunden hinter Stefan. Nachdem ich die Ziellinie überquerte, fiel ich in die nächstbeste Ecke des Zielbereichs, erschöpft und völlig zerstört.

Das war einfach nicht mein Tag gewesen. Bereits beim Schwimmen konnte ich nur als 290. das Wasser verlassen und dann auf dem Rad die starke Leistung der vergangenen Saison nicht bringen. Der Lauf hielt sich in Grenzen, war aber auch nicht wirklich eine Bestleistung. Die Saison mit ihren über 15 Wettkämpfen scheint ihren Tribut zu fordern und so kann ich jetzt beruhigt in die Off-Season starten, um meinem Körper und vor allem meinem Kopf mal ruhe zu gönnen.

Aber das Gute des Tages war, dass wir den Abstieg verhindert haben! Meine Leistung war an diesem Tag vielleicht nicht die beste, aber das Team hat sein Ziel erreicht. Damit bleibt das Triathlon Team des VfR-Simmern auch im Jahr 2014 Erstklassig.