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Sonntag, 3. August 2014

5. Vulkan Crosstriathlon Schalkenmehren

...vorgezogener Saisonabschluss 2014...


Die Maararena - VCT 2014

Die Woche konnte überhaupt nicht "bescheidener" für mich beginnen. Am Donnerstag hatte ich einen Termin zum MRT im Krankenhaus in Koblenz und das Ergebnis haute mich voll aus den Socken. Nach den Schmerzen in der Achillessehne, mit denen ich seit November 2013 zu kämpfen habe, diagnostizierten die Ärzte bei mir nun eine Schleimbeutelentzündung mit Wassereinlagerung im rechten Sprunggelenk. 6 Monate Laufverbot war die klare und deutliche Empfehlung der behandelnden Orthopädin. Mein Entsetzen muss mir in dem Moment ins Gesicht gemeißelt gewesen sein, denn die Ärztin schaute mich erstaunt an und meinte dann, "...naja, mindestens drei Monate nicht laufen, dann locker wieder anfangen, aber sofort aufhören wenn es wieder weh tut..."

Die Saison 2014 ist für mich damit gelaufen und das große Rennen nächste Woche in Wiesbaden kann ich getrost abhaken. Denn eins steht fest, ich hab keinen Bock, dass das in meinem Fuß chronisch wird !!! Daher gibt es jetzt Quarkwickel gegen die Entzündung.

Aber da war ja noch der Vulkan Crosstriathlon in Schalkenmehren. Einer meiner Lieblingswettkämpfe. er fand an diesem Wochenende bereits zum 5. mal statt. Ich hatte mich erst vor ein paar Tagen dazu entschieden dort an den Start zu gehen, da das Liga Rennen der 1. RTV in Kaiserslautern abgesagt wurde. Dieses eine Rennen wollte ich noch machen, bevor ich die Schuhe für drei Monate an den Nagel hänge.

Nina und ich fuhren also am Samstag den 02.08.2014 nach Schalkenmehren in die Vulkaneifel. Ich selbst war in der Woche bereits zweimal dort, um die MTB Strecke abzufahren. Denn heute sollte es auf jede Sekunde ankommen, daher musste ich alle Kurven und Anstiege auswendig kennen.

Beim Einschwimmen - VCT 2014
Um 14:30 Uhr bezog ich mit meinen Gleichgesinnten die Wechselzone und bereitete dort alles für das Rennen vor. Im Anschluss ging das allgemeine Gefachsimpel los. Wie immer sehr nett und lustig, gehört wohl einfach dazu. Nach dem ich mir noch einen Kuss bei Nina abgeholt hatte, ging ich um 15:15 Uhr zum Einschwimmen an den Schwimmstart. Dort erfolgte dann später auch die obligatorische Rennbesprechung, in der Organisator Lothar Kasper uns noch einmal den genauen Ablauf des Rennens erklärte. Uns erwartete auf der Vulkan-Distanz laut Lothar in den nächsten Stunden eine 1,5 km lange Schwimmstrecke, die aus zwei Runden mit einem Landgang bestand. Zwei Radrunden mit einer Länge von je 15 km gefolgt von drei Laufrunden. Bei dem warmen und trockenen Wetter konnte das ganze nur Spaß machen, auch wenn aufgrund des Neoverbotes schon einige am nörgeln waren.

Sven Steffens beim Landgang - VCT Schalkenmehren 2014
Landgang


Schwimmstart  - VCT Schalkenmehren 2014
Um 16:00 Uhr viel dann der Startschuss und die 66 Athleten der Vulkan Distanz gingen auf die Strecke. Das gesamte Schwimmen war eigentlich immer eine recht harte und zum Teil auch brutale Angelegenheit. Ständig hatte ich Füße im Gesicht, oder ein Schwimmer kam von der Seite an und wollte über mich drüber schwimmen. Zum teil blieb mir nichts anderes übrig als kurz zu Stoppen und die Rüpel ein paar Armschläge ziehen zu lassen. Der Landgang war eine recht entspannte Sache, hier konnte ich sogar drei Mitstreiter überholen und so beendete ich nach 00:30:51 Minuten als 38. das Schwimmen und lief in die Wechselzone zu den Bikes.

Ab auf die MTB Strecke - VCT Schalkenmehren 2014
Nach dem ich Socken, Schuhe, Brille, Helm und Startnummer angelegt hatte ging es dann erst mal durch die Wechselzone bis an die Stelle wo wir auf die Räder steigen durften und dann gleich einen Anstieg hoch. Ab jetzt war es an der Zeit verlorene Plätze wieder gut zu machen. Da ich die Strecke sehr gut kannte, konnte ich recht kräfteschonend starten und einige Plätze gut machen. An den doch recht steilen Passagen musste ich dann doch ganz gut drücken um an den anderen dran zu bleiben. Doch die Form war einfach nicht die von 2013. In Runde zwei wurde ich kurz nervös. Mein rechter Fuß begann zu schmerzen und ich überlegte kurz das Rennen abzubrechen. Ich entschied mich jedoch dagegen und verschob diese schwere Entscheidung auf die Laufstrecke. Sollte hier der Fuß weh tun, wäre das definitiv mein erstes DNF. Ich beendete die zwei Radrunden dann mit einer Zeit von 01:42:03 und wechselte die Radschuhe gegen die Laufschuhe.

Bilderservice von SPORTOGRAF : http://www.sportograf.com/de/shop/event/2370#event



Die Brücke - VCT 2014
Jetzt kam der entscheidende Moment, würde der Fuß auf den ersten Metern schmerzen? Er tat es nicht und so konnte ich relativ glücklich in die letzte Disziplin starten. Die Laufstrecke in Schalkenmehren ist aufgrund ihrer Schräglage sehr speziell. Aber mir macht das nichts aus und mit den richtigen Schuhen ist das auch überhaupt kein Problem, daher konnte ich beim laufen viele Plätze gutmachen. Es machte sich jedoch bemerkbar, dass ich in den letzten Monaten das Laufen aufgrund meiner Verletzungen vernachlässigt hatte. Meine letzte Koppeleinheit war im Juni beim der 70.3 Challenge in Kraichgau und das machte sich jetzt in Form schwerer und müder Beine bemerkbar. Besonders an der sehr steilen Brücke hatte ich zu kämpfe und wäre um ein Haar runtergefallen.  Ich beendete dann endlich nach langen 00:44:44 Minuten den Lauf und lief überglücklich über die Ziellinie. 

auf in Runde zwei - VCT 2014
Gesamtzeit:   02:57:38 
Gesamtplatz:          29.
AK M35                    5.


In der Wertung zur Rheinland-Pfalz Meisterschaft, blieb mir die Titelverteidigung leider verwehrt, aber rückblickend bin ich mit dem Titel Vize Rheinland-Pfalz Meister M35 mehr als zufrieden, denn ehrlich gesagt hätte ich vorher damit nicht gerechnet. Gewonnen hat übrigens der Altmeister Marc Pschebizin in einer Zeit von 02:25:16. Er konnte sich auf der Laufstrecke gegen Gunner Keitzel vom DLC Aachen durchsetzten, der mit einer Zeit von 02:27:59 zweiter wurde.

Siegerehrung Rheinland-Pfalz Meisterschaften M35


Alles in allem, wieder einmal ein sehr schönes und super organisiertes Rennen in Schalkenmehren. Das Team um Lothar Kasper hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet und hat abends auf der Rockdisco hoffentlich noch richtig die Kuh fliegen lassen. 
Nächstes Jahr bin ich bestimmt wieder am Start und dann wird wieder angegriffen !!!

Sonntag, 18. August 2013

Deutsche Meisterschaften Cross Tritahlon - Olympische Distanz




Gestern ging es für mich mit beladenem Auto mal wieder zu einem Wettkampf. Nach gerade mal zwei Wochen Erholung, stieg  ich nach der Challenge Roth mit den Vorbereitungen für das Rennen in der Eifel wieder ein und bereitete mich gezielt auf dieses Crossrennen vor. Letztes Jahr wurde ich in der Eifel Vize-Rheinland Pfalz Meister der Altersklasse 30ig und diesen Titel wollte ich dieses Jahr verteidigen.

Bild von Jens Roth bereitgestellt.
In Schalkenmehren angekommen, bereitete ich die Wechselzone vor und machte mich mit dem neu gestalteten Wechselbereich vertraut. Dieser wurde aus Platz gründen noch weiter vom Maarbad entfernt aufgebaut und sollte für über 400 Athleten Platz bieten. Des weiteren gab es dieses Jahr ähnlich wie beim Mittelmosel-Triathlon, eine Brücke an der sich die Rad- und die Laufstrecke kreuzten. Der Anblick bei der ersten Begehung versprach nichts gutes, sau steil das Ding! Nachdem ich alles gesehen hatte und wusste wo ich nach der jeweiligen Sportart rein und raus wechseln sollte, ging ich ins Maarbad zum RTL Radio live Interview mit Jens Roth und Marc Pschebizin. Jens war vor kurzen Altersklassen Amateurweltmeister im Cross Triathlon geworden und galt als großer Favorit auf die Krone des deutschen Meisters.

Bild von Christian Sieben bereitgestellt
Kurz vor dem Start ging ich nochmal in die Wechselzone um meine restlichen Klamotten abzulegen, als plötzlich der komplette Fahrradständer mit knapp 150 MTB's durch einen Windstoß umkippte. Der Start wurde um ein paar Minuten verschoben und wir räumten unsere Räder auf einen anderen Ständer. Dann ging es ohne Neo zum Start, aufgrund der hohen Wassertemperaturen von ca. 21°C hatte die Wettkampfleitung beschlossen, dass es zu warm ist um mit Neo zu schwimmen. Außerdem waren es ja schließlich die deutschen Meisterschaften und da sollte dann auch der Beste aus allen drei Disziplinen gewinnen und nicht einer der nur mir Neo schnell schwimmen kann.

Bild von EIFELBIKE bereitgestellt
Als der Startschuss fiel, ging vor den 2000 Zuschauern der Kampf um die besten Plätze los. Von den knapp 150 gemeldeten Sportlern stürzten sich 128 in die Fluten und schwammen 350m hinaus ins Schalkenmehrener Maar um an einer Boje wieder zu wenden und dann zurück zum Maarbad zu schwimmen. Dort angekommen, halfen einem zwei kräftige Ordner am Schwimmausstieg aus dem Wasser und dann ging es nach einem kurzen Landgang (ca. 50m) wieder zur Boje raus. Nach 1500m schwimmen kam ich nach 27:13 auf Rang 38 liegend aus dem Wasser und lief Richtung Wechselzone. Jens Roth war da bereits als Führender mit einem Vorsprung von 07:23 min vor mir auf der Radstrecke unterwegs. Der Wechsel gelang mir relativ zügig und so konnte ich den zweiten Teil in Angriff nehmen.

Der Radstrecke, wie immer meine schwache Disziplin, hatte ich dieses Jahr in der Vorbereitung mehr Aufmerksamkeit gewidmet.  Zweimal war ich in den letzten Wochen die Strecke abgefahren und kannte daher jede Kurve und jede Steigung wie aus dem Effeff. Die Radstrecke bestand aus zwei Runden a 16km mit ca. 425 Höhenmetern pro Runde. Klingt erst mal nicht wild, aber wenn man richtig Gas gibt brennt jeder Meter wie Feuer in den Beinen. Meine Position konnte ich wie zu erwarten war, nicht halten und wurde auf Rang 42 durchgereicht. Aber das Rennen wird ja bekanntlicher weise erst beim Laufen entschieden, daher machte ich mir während des Radrennens darüber keine Gedanken. Auf dem staubigen Untergrund kam ich dennoch sehr gut vorwärts und konnte mich an einer fünf Mann starken Radgruppe festbeißen. Nach 01:34:43 war die Radstrecke dann auch schon beendet und ich wechselte auf Postion 42 liegend zum laufen.



Auf meiner Paradedisziplin konnte ich wie immer die Jagd aufnehmen und sammelte nach und nach die Sportler vor mir auf der Stecke ein. Auf der ersten Runde kam mir dann Jens Roth gehend entgegen. Im kurzen Gespräch erfuhr ich das er disqualifiziert wurde !!! Warum fragte ich noch, konnte die Antwort aber nicht mehr hören, da ich weitergelaufen war. Es mussten drei Runden a 3,2 km gelaufen werden, der erste Teil war ein richtiger Crosslauf über schräge Wiesenpassagen und über die eben erwähnte Brücke, der zweite Teil verlief über Teer und war daher deutlich schneller und besser zu laufen. Für die bereits ermüdeten Oberschenkel waren die steilen Anstiege in den Wiesenhängen eine wahre Freude. Als ich Kilometer 4 erreichte, lief bereits der Sieger und damit deutsche Meister Lars Erick Fricke vom AC Apolda ins Ziel. Er gewann das Rennen mit einer Gesamtzeit von 02:16:52 knapp vor Malte Plappert vom Tri-Team Heuchelberg. Für mich hieß es aber weiterlaufen und vor allem weiter kämpfen, denn jeden den ich jetzt noch überholen konnte, würde sich in der Ergebnisliste hinter mir wieder finden.

Nach 40:02 min beendet ich als 22. den lauf und finishte damit den VCT 2013 in einer Gesamtzeit von 02:41:59 als 31.in der Gesamtwertung.

1. Platz Rheinland-Pfalz Cross Triathlon AK30 Urkunde
In der Wertung zur deutschen Meisterschaft belegte ich mit der Zeit Rand 23. und in meiner Altersklasse, der AK30 den 4. Platz.

In der Wertung zur Rheinland-Pfalz Meisterschaft erreichte ich den 4. Gesamtplatz und in meiner Altersklasse den 1. Platz und wurde Rheinland-Pfalz Meister im Cross Triathlon 2013


Für mich geht es jetzt langsam dem Ende der Triathlon Saison entgegen. Am 15. September werde ich nochmal in der 1.RTV Liga an den Start gehen und dann war es das mit Triathlon für das Jahr 2013. Aber wie bekannt ist, ist nach der Saison vor der Saison und ich hab ja noch einige andere Rennen vor mir. Mir wird also bestimmt nicht langweilig. Ich halte euch auf dem laufenden!

1. Platz Rheinland-Pfalz Cross Triathlon AK30

Dienstag, 25. Juni 2013

5. PACCOR Mittelmosel Triathlon 23.06.2013

3. Rennen der 1. RTV Liga & Rheinland-Pfalz Meisterschaften über die Triathlon Sprint Distanz


Das Rennen sorgte bereits morgens um 07:00 Uhr für Unruhe in unserem Team. Per Email wurden wir benachrichtigt, dass die Schwimmstrecke sich auf Grund der starken Strömung der Mosel von ca. 800m auf 1.500m erhöht wurde. Nach ein paar Minuten des schaudern kam dann erneut eine Mail in der alles wieder widerrufen wurde. So waren wir bereits am frühen morgen nervös und wussten nicht so richtig was uns erwarten würde, dennoch fuhren wir guten Mutes nach Zell an die Mosel, schließlich wollten wir Angreifen! Und unsere Tabellenposition in der 1. RTV Liga verbessern.

Das Team des VfR Simmern traf sich um 09:30h an der Wechselzone des Mittelmosel Triathlon am Festplatz in Zell, um gemeinsam einzuchecken. Mit dabei Altmeister Andrè Hergenröder, Holger Michels, Stefan Scherer, Christopher Meerkamp und ich. Da wir die Startunterlagen bereits am Vortag abgeholt hatten konnten wir gleich in die Wechselzone gehen um dort unsere Ausrüstung vorzubereiten und die Streckführung im Wechselbereich abzugehen.
 Gegenüber des Vorjahres hatte sich hier einiges verändert. Aber dazu später mehr. In der Wechselzone warteten auch Michael Faber, Pascal Mayer und Björn Schneider vom TriTeam Motorklause die ihren ersten Triathlon als Staffel bestritten. Nach einer kurzen Begrüßung zogen Michael und ich dann auch schon los Richtung Schwimmstart. 

Gemeinsam mit Michael und Andrè bereitete ich mich in den letzten Minuten auf den Start vor. Kurz vor 11 Uhr ging es dann ins Wasser, der Startlinie entgegen.



Was sich als eine weitere Herausforderung des Tages herausstellte. Aufgrund der starken Strömung wurden wir Sportler von der Mosel sehr schnell Richtung Startlinie geschoben, dagegen an schwimmen war sinnlos. Wir versuchten so gut es ging die Linie zu halten und warteten auf den erlösenden Startschuss. Wann dieser fiel, weiß ich nicht mehr! Neben mir fragte jemand, "War das das Startsignal?" und ein anderer rief "JA!!! Schwimm los !" und schon setzte sich das ganze Starterfeld in Bewegung. Dank der starken Strömung kamen wir sehr schnell voran und die Mosel verwandelte sich binnen Sekunden in ein Haifischbecken, in dem es von rotierenden Armen und Beinen nur so wimmelte. Der Begriff Waschmaschine für den Start eines Traithlon Rennens wurde hier wiedermal zu 100% bestätigt. Mit nur einem Schlag auf den Kopf und einen Tritt unter das Kinn kam ich aber sehr gut durch und konnte bereits nach 0:08:03min das Wasser verlassen. 

In der Wechselzone machte sich bereits Christopher für das Radfahren fertig. Mit einer Schwimmzeit von 0:08:02min war er  nur ganz knapp vor mir aus dem Wasser gekommen und ich hatte es eilig ! Ich zog meinen Neo aus, warf ihn über die Mittelstange des Geländers an dem mein Rad hing, schnappte mir mein Rad und lief so schnell ich konnte aus der Wechselzone raus. Dann kurz vor dem MMT Brücke der Unsterblichkeit unter der man auf die eigentliche Strecke laufen musste, viel mir etwas auf! Da fehlt was !!! Meine Startnummer !!! Ich hatte tatsächlich in der Eile vergessen meine Startnummer anzulegen. Was für eine Panne! Ein absoluter Anfängerfehler. Also Rad abstellen und zurück an meinen Platz laufen, Startnummer an und wieder weg. Hierbei traf ich die anderen Jungs vom Team die mich verwundert anschauten. Andrè reif nur "Was willst du noch hier?" und schon war ich wieder unterwegs Richtung Rad. Das Radfahren verlief anundfür sich ganz gut und ich konnte schnell fahrt aufnehmen. Mit der Hauptgruppe der Radfahrer, die das Windschattenverbot nicht ganz so ernst nahmen, konnte ich jedoch nicht mithalten.



Da stelle sich mir doch glatt die Frage, was hat der Schiedsrichter auf dem Motorrad dabei eigentlich gemacht??? Es sollte doch eigentlich auffallen wenn knapp 15 Mann dicht auf dicht fahren.... #ohne Worte#. 
Nachdem der Monte Barlo erobert war, ging es mit knapp 70 km/h wieder talabwärts Richtung Zell. Kurz vor der Wechselzone zog ich bereits die Schuhe aus und bereitete mich auf das Absteigen vom fahrenden Fahrrad vor. Nach, für meine Verhältnisse starken 0:32:33min überquerte ich dann die Zeitmatte in der Wechselzone um auf das Laufen zu wechseln. 

Rad auf den Halter knallen, Schuhe an, DEXTRO Kappe aufsetzten und schon war ich wieder unterwegs Richtung MMT Brücke, dieses mal hatte ich aber alles dabei. Die Laufstrecke ging unter der Holzbrücke, direkt scharf links und entlang der Hauptstraße Richtung Zell-Merl. Nach 1,25km konnten wir uns dann dort an einem Verpflegungsstand mit neuer Energie versorgen, bevor es entlang der Mosel wieder zurück nach Zell ging. Diese Runde mussten wir zweimal laufen und ich konnte allmählich die Plätze gut machen, die ich beim Radfahren eingebüßt hatte. Nach einem starken Zielsprint auf die MMT Brücke zu, konnte ich in einer Zeit von 01:01:54 die MMT Brücke und anschließende Ziellinie als 25. in der Ligawertung, als 39. in der Gesamtwertung und als 9. in der AK30 überqueren. 

Völlig fertig von dem harten Wettkampf und der Vorbelastung aus den letzten intensiven Trainingswochen vor Roth, ließ ich mich in der Zielzone über den Zaun hängen und war fix und fertig. Mein persönliches Zell-Ziel, die Zeit vom letzten Jahr zu unterbieten, hatte ich erreicht (ich war 02:16min schneller als 2012). Jedoch ärgert mich der verpatzte Wechsel heute noch sehr. Da wären wohl noch knappe 30-40 Sekunden drin gewesen, knappe 12 Plätze in der Gesamtwertung :(

Unser Team beendete mit ganz guten Ergebnissen den Renntag in Zell. Andrè Hergenröder belegte mit einer Zeit vom 00:59:40 den 12. Platz und wurde Rheinland-Pfalz Meister in der AK30. Holger Michels erreichte nach 01:03:23 als 59. das Ziel, knapp gefolgt von Stefan Scherer mit 01:05:20 der damit den 92. Platz belegte. Christopher Meerkamp wurde mit 01:07:37 126. Damit lieferten wir das 5. beste Teamergebnis des Tages ab und konnten in der Wertung der 1.RTV Liga die Rote Laterne an den ALV Mainz übergeben. 

Auf der olympischen Distanz gingen übrigens Christian Sieben, Linda und Andreas Kemmer an den Start. Christian würde mit einer überragenden Leistung gesamt 5., Andreas belegte Platz 61. und Linda wurde bei den Frauen 11. Alles in allem super Ergebnisse die unsere gute Trainingsform für Roth widerspiegelten. 

Die Jungs vom TriTeam Motorklause schlugen sich auch richtig gut !!! Mit einer sehr guten Schwimmleistung von Michael Faber ging das Team nach 00:10:21min als siebte auf die Radstrecke. Hier konnte Pascal Mayer die Postion halten und verschaffte damit nach 20 gefahrenen Kilometern und einer Zeit von 00:39:16min Björn Schneider eine gute Angriffsposition für die letzten 5 Laufkilometer. Björn konnte dort sogar noch einen Platz gutmachen und beendete nach nur 00:22:09min das Rennen. Gemeinsam schafften es die drei Freunde auf eine Zeit von 01:14:27 und sicherten sich damit den 7. Platz in der Wertung der Sprint Staffeln. Ein Ergebnis, dass sich sehen lassen kann. Vielleicht sieht man den einen oder anderen ja nächstes Jahr wieder am Start in Zell.

Link zu den Ergebnislisten des Mittelmosel Triathlon.

Jetzt sind es nur noch 19 Tage bis zum GROßEN TAG in Roth!
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Donnerstag, 30. Mai 2013

Internationale Deutsche Meisterschaft der Deutschen Triathlon Union (DTU) im Cross-Triathlon/Rheinland-Pfalz-Meisterschaft 2013

4. VULKAN-Cross-Triathlon 2013 — VULKAN-Distanz, Schalkenmehren/ Vulkaneifel - 17.08.2013

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Jetzt ist es offiziell, ich starte bei der Deutschen- und der Rheinland-Pflalz-Meisterschaft im Cross-Triathlon am 17.08.2013 in Schalkenmehren in der Vulkaneifel.


cross-triathlon-schalkenmehren 2011
Ich war bereits die 2011 und 2012 dort am Start und es waren jeweils einmalige Rennen. 2011 boten uns die Veranstalter mit "der Regenschlacht" einen Cross-Triathlon der in der Region wohl absolut einmalig war. Matsch und Dreck waren einfach überall ...

2012 kam dann die Sonne raus und brannte regelrecht auf die Strecke, es wurde sogar kurz über ein Neopren verbot nachgedacht, anschließend schluckten wir auf der Strecke Staub. 

Und was erwartet uns 2013 ???

Eins steht fest, einfach und flach wird es ganz sicher nicht auf der VULKAN-Distanz (1,5 km Schwimmen, 32 km MTB und 10 km Crosslauf) werden.


cross-triathlon-schalkenmehren 2012
Wer die Herausforderung, Schweiß und Dreck liebt ist hier genau richtig. Ich bin dabei :)


Meldeschluss 02.08.2013, 24.00 Uhr

Donnerstag, 23. August 2012

3. Cross Triathlon in Schalkenmehren

Samstag 10. August 2012 

Zum zweiten mal fanden in Schalkenmehren die Rheinland Pfalz-Meisterschaften im Cross Triathlon statt.

Für das Rennen über die olympische Distanz hatten sich im Vorfeld fast 80 Starter angemeldet. Laut Orga-Team hatten sich noch einige Sportler aufgrund der MTB-Streckenlänge und der technisch etwas anspruchsvollen Streckenführung für die kürzere Sprintdistanz umgemeldet. So gingen um 16:30 Uhr nach der Rennbesprechung nur 52 Sportler in das Schalkenmehrener Maar. Das Wasser war dieses Jahr deutlich wärmer und so fiel das warten auf den Wasserstart nicht schwer.

Auf der 1.500m langen Schwimmstrecke mussten wir zweimal einen 750m langen Dreieckkurs im Maar mit anschließendem Landgang bewältigen. Als große Herausforderung erwies sich beim Schwimmen die tiefstehende Sonne, die sogar den lokal Favoriten Jens Roth die Orientierung erschwerte und so den einen oder anderen extra Schwimmmeter bescherte.
Da in dem Rennen Neoverbot durch die Rennleitung ausgesprochen wurde, fiel meine Schwimmzeit mit 29:02 Minuten eher bescheiden aus. Als 14. verließ ich das Maar und lief in die Wechselzone um dort auf das MTB zu wechseln.

Die Strecke auf der olympischen Distanz war dieses Jahr um 10km verlängert worden, so dass am Ende der zwei Runden jeder 32km gefahren war. Das trockene Wetter versprach ein schnelles Rennen und Ausreden wie verdreckte Kette, klemmende Schaltung usw. hatten dieses Jahr keine Chance. Ich ging das Rennen auf Rat von Jens Roth etwas langsamer an, da ich die genaue Streckenführung noch nicht kannte und sich auf dem neuen Teil zwei ziemlich steile Rampen verstecken sollten.
Der trockene Boden sorge in Kurven für den einen oder anderen ungewollten halt, da wir die Kurven mit dem für die Region typischen Lavasplit viel zu schnell ansteuerten. So kam es durchaus vor, dass man einfach geradeaus weiter fuhr oder sein Bike in der Kurve nicht mehr kontrollieren konnte.
Aber der Hammer waren die zwei Rampen. Eigentlich sollten wir hier von den Warnposten gewarnt werden. Diese hatten sich aber etwas zu weit hinten, quasi genau am Berg positioniert und somit kam der Hinweis "Da gehts jetzt hoch!" zu spät. Damit hatte ich kaum noch Zeit, rechtzeitig runter zu schalten, was mich in der ersten Runde wertvolle Sekunden und Plätze kostete. In der zweiten Runde ging es dann etwas besser, da man ja ungefähr wusste, was einen erwartet. Nach 01:40:46 kam ich dann endlich als 20. in die Wechselzone und konnte das MTB gegen die Laufschuhe eintauschen.

Ab jetzt hieß es verlorene Zeit wieder gut machen und überholen, überholen, überholen. Die Crosslaufstrecke verlief über 3,3km entlang des Maar, die dreimal gelaufen werden musste. Die Organisatoren hatten extra einen breiten Streifen Wiese gemulcht und uns damit eine Cross würdige Streckenführung geboten. Das ständige hoch und runter, sowie links/rechts Kombinationen machten die Strecke in Schalkenmehren zu einer echten Herausforderung. Die ich dank meiner Salomon Speedcross 3 sehr sicher und schnell laufen konnte. Mit der fünft schnellsten Laufzeit des Tages (00:38:58) beendete ich das Rennen als gesamt 13.

Am ende reichte meine Zielzeit von 02:48:46 sogar noch zum zweiten Platz in der AK30 bei der Wertung zur Rheinland-Pfalz Meisterschaft und somit zum Titel Vize Rheinland-Pfalz Meister im Cross Triathlon 2012.

Ergebnisliste Rhl-Pf Meisterschaften Schalkenmehren

In der Wertung der X Trails Regio Tour Eifel 2012 liege ich zur Zeit auf Rang 5. Im letzten Rennen der Serie am 15. September wird sich in Ahrweiler zeigen ob ich es noch auf Platz 4 schaffe. Also Daumen DRÜCKEN!!!!

Zwischenstand X-Trails Regio Tour Eifel 2012 nach 3 von 4 Rennen

Jetzt wird erst mal getappert denn in wenigen Tagen gehe ich schon in Köln, beim Cologne Triathlon Weekend auf meine erste Mitteldistanz und da ist ganz klar das Ziel Sub5 ausgerufen!

Montag, 25. Juni 2012

4. Mittelmosel Triathlon in Zell

...oder wie das Leben einem so spielt.


Dieses Wochenende, ging es zum Heimtriathlon nach Zell. Hier hat 2009 meine Leidenschaft für den Triathlonsport begonnen und seit dem komme ich immer wieder her um meine persönliche Bestzeit aus dem Vorjahr nach unten zu korrigieren. Seit letztem Jahr steht diese bei 01:06:51.



Das Organisationsteam hatte wiedermal eine tolle Arbeit geleistet und bot den Teilnehmer auf den Strecken:

Olympisch (1,5 km  40 km – 10 km)
Sprint (0,75 km – 20 km  5 km)
Staffel Olympisch (1,5 km   40 km – 10 km) und
Staffel Sprint (0,75 km  20 km – 5 km)

ein Rennen das in der Region einmalig ist und seinesgleichen sucht.


Sven Steffens Wasserstart Mittelmosel Triathlon Zell


Das Rennen startete wie immer in der Mosel, die trotz des eher bescheidenen Sommers mit 19-20°C doch recht warm war.

Mit einiger Verzögerung, fiel kurz nach
10 Uhr, der Startschuss für die Sprinter, bei denen dieses Jahr in Zell zum ersten mal der Titel des Rheinland-Pfalz Meisters zu vergeben war.

Und es ging gleich richtig zur Sache, die Bezeichnung der Auftaktdisziplin als Waschmaschine bestätigte sich hier mal wieder. Unter Armschlägen, Fußtritten und Wellen kämpfte ich mich erstaunlich schlecht durch die Mosel und konnte als 50. unter wildem Gedränge nach nur 08:12min das schwimmen über 750m beenden.

Sven Steffens Wasserausstieg Mittelmosel Triathlon ZellDurch die Wechselzone ging es dann zum Fahrrad und somit zur zweiten Disziplin. 20km Radrennen, mit dem Highlight Zeller Barl. Doch auch das sollte mir an diesem Tag nicht so recht gelingen. Das ausziehen des Neoprenanzuges bereitete mir kleinere Probleme, aber das war zu verkraften. Beim aufsetzten des Helms, zog ich mir den Trinkschlauch meiner Aeroradflasche raus und musste diesen zwischen den Fahrrädern auf dem Boden suchen und so dauerte es 01:25min bis ich endlich die Wechselzone wieder verlassen konnte.


Und so ging es weiter. Beim anziehen des rechten Radschuhs, zog ich die Lasche aus der Öse und musste diese erst wieder einfädeln bevor ich richtig Fahrt aufnehmen konnte.

Doch dann blies ich zur Attacke und flog mit einem Schnitt von ca. 42 km/h Richtung Bullay und anschließend auf der anderen Mosel Seite zurück nach Zell. Bis zum Zeller Berg, dem Barl. Der an diesem Tag auch liebevoll Monte Barlo genannt wurde.

Hier holte mich dann auch endlich der Materialteufel ein. Mein Rad fing an zu quietschen und das hintere Rad blockierte andauernd. Also öffnete ich die Bremsen in der Hoffnung damit das Problem zu beheben.

Nee, die Bremsen waren es nicht.

Also runter vom Rad, Schnellspanner öffnen, Hinterrad ausrichten und weiter. Doch das Quietschen hörte nicht auf. Noch zweimal stieg ich ab um den Fehler zu beheben, doch ich konnte nichts finden. So fuhr ich also wild fluchend und schimpfend mit dem Quietscherad weiter und als ich oben angekommen war, lief das Rad wieder. Als ob nichts gewesen wäre. So konnte ich den einen oder anderen der Gefühlten 100 Leute, die mich am Berg überholt hatten, doch noch einholen und hinter mir zurück lassen.

Sven Steffens Laufstrecke Mittelmosel Triathlon Zell Nach 20km und einer Runde um Zell, ging es erneut in die Wechselzone und damit auf die 5km lange Wendepunktstrecke Richtung Bullay.

Den Wechsel hatte ich bereits nach 59 Sekunden beendet und griff auf der Laufstrecke nochmal an. Hier lief dann auch mal alles wie geplant. Ich sammelte nach und nach das Feld von hinten ein und konnte so noch viele Plätze gut machen. Die 5km beendete ich nach 18:59min, mehr gefrustet als glücklich über den Rennverlauf.

Mit einer Gesamtzeit von 01:04:21 wurde ich in der Gesamtwertung nur 48. und 10. in meiner Altersklasse.

Sven Steffens Zieleinlauf Mittelmosel Triathlon Zell






Schade, da wäre sicherlich mehr drin gewesen. Dennoch konnte ich meine Zeit aus dem Vorjahr um mehr als 2 Minuten verbessern, zumindest das hat geklappt.


Faris al Sultan Mittelmosel Triathlon Zell



Olympische Distanz

Zeitgleich mit meinem Zieleinlauf griff der eigentliche Star des Tages in das Radrennen der olympischen Distanz ein. Faris al Sultan der Ironman-Hawaii Sieger von 2005 und amtierende Europameister über die Triathlon-Langdistanz war nämlich zu Gast an der Mosel und jagte jetzt hinter dem Vorjahressieger Jens Roth über die Radstrecke.

Jens ging mit ca. 2:30min Vorsprung auf die Laufstecke und musste sich bei einem wirklich stark umkämpften Rennen am ende nur knapp geschlagen geben.


Jens Roth Mittelmosel Triathlon Zell

Faris al Sultan Mittelmosel Triathlon Zell

Tim Meyer Mittelmosel Triathlon Zell


Der Sieg auf der olympischen Distanz ging dieses Jahr jedoch nicht an Faris al Sultan, sondern an Tim Meyer, aus Daaden. Der bereits 2009 und 2010 sich den Sieg in Zell sichern konnte. Meinen Glückwunsch.

























TV Bericht SWR Landesschau aktuell:




Hier noch einige Links zum Rennen:


Nächstes Jahr werde ich sicherlich wieder kommen und für X-Sport Kastellaun an den Start gehen.
Und dann wird die Sub1 in Angriff genommen.