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Sonntag, 21. Dezember 2014

Jahresrückblick 2014

Jetzt ist wieder die Zeit der Jahresrückblicke. Im TV gibt es den ein oder anderen Jahresrückblick, im Radio laufen neben Weihnachtsliedern die Best off 2014 hoch und runter und in allen möglichen Online Medien und Zeitungen wird auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und darum mach ich das jetzt auch. Weil es sich so gehört und es in die Zeit passt.

Trainingslager Gran Canaria
Das Jahr hat bei mir traditionell mit der OIE-Nahe Crosslauf Serie bei Idar-Oberstein begonnen. Hier bestritt ich zwei Rennen, bei denen ich relativ zufriedenstellend abschnitt. Leichte Schmerzen und Problem mit der Achillessehne bemerkbar sich zwar bemerkbar, aber als verbissener Sportler ignoriert man so was ja gerne mal und trainiert fleißig weiter. So flog ich dann auch mit meinem Coach Marc Pschebizin im Frühjahr für 14 Tage nach Gran Canaria und absolvierte ein spezielles Triathlon Trainingslager. Hier sollte die Form für die bevorstehende Saison aufgebaut werden.

Wanderung auf den Krötenkopf
Auch meine lehrgangsbedingte Reise nach Pöcking, an den Starnberger See, genoss ich in vollen Zügen. Vormittags die Schulbank drücken und nachmittags Sport und das jeden Tag. Das war fast wie ein zweites Trainingslager.
Ich bestritt Vorbereitungswettkämpfe in Augsburg und München, bei denen ich mit meiner guten Form glänzen konnte. Jedoch tat das viele Training meinem Fuß nicht gut. So zog ich von Arzt zu Arzt um das Problem zu lösen. Schlussendlich landete ich bei Physiotherapeuten vom Deutschen Ski Verband und Olympia Stützpunkt in Bayern. Die Jungs und Mädels schafften es noch rechtzeitig mich vor meinem ersten Highlight, der Challenge Kraichgau wieder einigermaßen schmerzfrei zu bekommen. Dennoch verlief das Rennen nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Unter Schmerzen kämpfte ich mich beim Halbmarathon ins Ziel und das alles nur, um den DNF zu entgehen. 

Wechselbeutel bei der Challenge Kraichgau 2014 !!! Man achte auf das Logo

KHH Lauf in München


Beim letzten Wettkampf, ging ich dieses Jahr beim Vulkan Cross Triathlon in Schalkenmehren an den Start. Hier konnte ich noch einmal ein sehr gutes Ergebnis erzielen, bevor ich verletzungsbedingt die Saison beenden musste. Seit dem 02. August durfte ich nicht mehr laufen und sollte mich im Training auf Radfahren, Schwimmen und Kraft- /Stabitraining konzentrieren. Zwischen den Einheiten, erhielt ich eine erstklassige medizinische Betreuung mit Massagen, Querfriktion, Iontophorese, Meditape, Stoßwellen und Akupunktur, jedoch löste nichts davon mein Problem mit dem schmerzenden Fuß. Jetzt nach knapp 21 Lauf freien Wochen, werde ich ganz langsam wieder in ein Lauftraining einsteigen. In der Hoffnung, dass Bewegung förderlich sein wird. 

Aber Bewegung hatte ich genug, schließlich bin ich auch dieses Jahr wieder:
  •    120,42 km geschwommen
  • 4.081,09 km Rad gefahren
  •    529,32 km gelaufen
Skiopening Sölden 2014 - mit X-Sport Kastellaun
Wir sind natürlich auch einige Skipisten abgefahren :)

Skiopening Sölden 2014 - mit X-Sport Kastellaun












Warten mir es mal ab und schauen was das Sportjahr 2015 uns bringen wird. Eines steht für mich bereits jetzt schon fest. 

Schlimmer kann es nicht mehr werden !!!

In diesem Sinne, euch allen eine frohe Weihnachtszeit (lasst euch den Weihnachtsbraten schmecken) und einen guten Start in die Saison 2015. 

Wir sehen uns an der finish line. 

Sonntag, 16. November 2014

Das Training hat mich wieder !!!

Trainingsstart in die Triathlonsaison 2015


Seit meinem letzten Triathlon in Schalkenmehren sind nun fast 4 Monate vergangen. In dieser Zeit habe ich mich, auf Rat meines Truppenarztes geschont und habe sage und schreibe Null Laufkilometer auf meinem Konto zu verbuchen. Das alles wegen einer blöden Schleimbeutelentzündung in meinem rechten Sprunggelenk, die mich seit November 2013 quält.

Ich habe in dieser Zeit natürlich nicht rumgegammelt. Ich habe, wie ihr euch sicherlich denken könnt, fleißig trainiert und habe dennoch einige Kilos zugelegt, aber das hat andere Gründe.

Seit sechs Wochen arbeite ich nun schon mit meinem neuen Coach Marc Pschebizin zusammen. Sechs Wochen die im Zeichen des Kennenlernens und Grundlagentrainings standen. Noch sehen meine Wochen annähernd gleich aus.



Mo Ruhetag
Di  Krafttraining und Rolle
Mi  Schwimmen und Aqua Jogging (statt laufen)
Do Krafttraining und Rolle
Fr  Schwimmen und Aqua Jogging (statt laufen)
Sa lange Kraft + Rennrad
So lange Mountainbike



Das wird sich aber mit den kommenden Wochen sicherlich noch ändern. 

Bereits jetzt kommen in dieser frühen Phase der Vorbereitung 14-16 Trainingsstunden pro Woche zusammen. Leider fehlt mir noch immer das Laufen um als richtiger Triathlet durchzugehen. Bisher habe ich es lediglich mit kurzen 100m Läufen versucht und bin kläglich daran gescheitert.
Daher geht's in der nächsten Woche wieder zum Doc.


Sonst läuft mein Training aber einwandfrei. Letzte Woche war ich mit meiner Frau in Sölden zum Ski Opening und im Wasser mache ich eine ordentliche Figur. Selbst beim Seniorenschwimmen bin ich nicht der langsamste. Nur beim Aqua Jogging habe ich noch nicht die Form der älteren Damen, die abends neben mir ihre Runden drehen. Nach den Intervallen bin ich in der Regel außer Atem und schnappe laut nach Luft, während die Damen sich munter miteinander unterhalten, als ob die Übungen Ihnen überhaupt nichts ausmachen würden. Ich mache da sicherlich die Übungen falsch ...

Auf dem Mountainbike habe ich mich einer kleinen Gruppe angeschlossen, die von Phillip Schmidt angeführt wird. Hier lerne ich unsere schöne Heimat jede Woche neue kennen. Wege die ich noch die gesehen habe oder von denen ich bisher dachte man könne sie nicht fahren, werden jetzt jeden Sonntag im Gruppenrahmen unsicher gemacht. Wahnsinn wo wir da überall herumkommen. Hier noch einmal ein Riesen Dankeschön an Phillip für die Geduld mit uns Straßen Radfahren.

So, morgen startet die 6. Trainingswoche wieder mit einem Ruhetag. Den hab ich mir, nach der 3 Stunden Rolleneinheit heute aber auch richtig verdient ;)

Sonntag, 14. September 2014

Off-Season 2014

Durch meine Verletzung bin ich ja nun seit dem 03. August sportlich etwas eingeschränkt und so habe ich die letzten Wochen nur mit Radfahren, Schwimmen und Kraft-/ Stabitraining verbracht. Aber es findet sich auch mal wieder Zeit, um mal was ganz anderes zu machen.


So waren wir mit Freunden gemeinsam in Holland in Urlaub und hatten dort einen Riesenspaß.


Es ist schon komisch wie man sich fühlt, wenn man eine bestimmte Sportart für nur eine kurze Zeit nicht mehr ausüben darf. Klar, der Verstand sagt einem: "tritt mal kürzer und erhole dich, dann wird das schon wieder". Aber ein kleiner Teil von mir will immer raus und wenigstens eine kleine Laufrunde drehen, so wie "früher". 
Echt Wahnsinn wie schwer mir das fällt, zum Glück leidet meine Laune nicht zu arg darunter und schließlich gibt es durch die bevorstehende Hochzeit ja noch genug zu organisieren und zu tun. Von daher vergeht die Zeit wie im Flug.

Dennoch in den Momenten in denen meine Freunde vom VfR Simmern bei einem Triathlon am Start stehen und gegen den Abstieg aus der 1. Rheinland-Liga kämpfen, würde ich Ihnen schon gerne beistehen und helfen. Zur Zeit kann ich noch nicht einmal am Streckenrand stehen um sie anzufeuern, denn zu allem Überfluss hat mich diese Woche eine Erkältung erwischt. Den Wiedereinstieg ins Training werde ich daher wohl bis nach unserer Hochzeit verschieben müssen. Das Risiko einer verschleppten Grippe will ich natürlich nicht eingehen und es gibt ja wichtigeres als Sport !

Aber ich blicke schon voraus. In die Saison 2015, in der ich von Marc Pschebizin sportlich betreut werde. Wir hatten bereits in den 2009, am Anfang meiner sportlichen "Karriere" durch den X-Sport Kastellaun Kontakt. Anfang dieses Jahres besuchte ich ein 14-tägiges Trainingslager von Marc auf Gran Canaria und seitdem ist in mir der Gedanke gereift, mich von Marc coachen zu lassen. Ich bin gespannt was in den kommenden Monaten auf mich zukommen wird, vielleicht ja ein neues Rad :)

Mein Ziel für 2015 steht auch schon fest. Der Ironman Frankfurt, Zielzeit soll möglichst nahe an 09:30 Stunden/Minuten sein. An einem perfekten Tag, ist das meiner Meinung nach machbar.

Aber jetzt erst einmal erholen, Füße hoch und die Tage genießen und wenn es wieder geht, werde ich auch wieder in der Radschmiede abhängen :P



Sonntag, 16. Februar 2014

5. OIE Nahe-Crosslauf Serie

Lauf 2 Veitsrodt (TuS Veitsrodt)

Veitrodt Crosslauf - Start- und Zielbereich
Samstag, 15.02.2014 Veitsrodt 6°C es regnet.

Der zweite Lauf der 5. OIE Nahe-Crosslauf Serie fand in Veitsrodt statt und führte die Läufer und Läuferinnen durch das "Steinerne Gästebuch" des Ortes.

Der Sportplatz von Veitsrodt war an diesem Tag mal nicht von Fußballern belagert, sondern von Crossläufern die  von Petrus mit Regen gesegnet wurden.

Veitrodt Crosslauf - schon beim Aufwärmen dreckig gemacht
Während sich auf dem Sportplatz die Starter für die "Mittelstrecke" bereitmachten, wärmte ich mich auf und startete zu einer Streckenbesichtigung auf den 2km langen Rundkurs. 
Der Weg führte zuerst über den Unterwasser stehenden Sportplatz und dann in den nahen Wald. Dort ging es über tiefe und ausgetretene Wege Richtung "Steinernes Gästebuch", über kleine Brücken und durch Wasser. Viel Wasser! 
Ein kompletter Abschnitt der Stecke wurde von einem Bach überspült und so hatte ich trotz Hopserlauf schon beim Aufwärmen nasse Füße. Aber jetzt wusste ich was, mich bei dem "8km" langen Rennen erwarten sollte. Als ich die Aufwärmrunde beendet hatte liefen auch schon die ersten der Mitteldistanz ins Ziel ein. Darunter wieder einige Bekannte aus der Region:

Mittelstrecke 4000m
AK45 M 1.Platz -  13:26  Dirk Müller       Hunsrück Marathon e.V.
AK60 M 1.Platz -  15:16  Wilhelm Storr   Hunsrück Marathon e.V.
AK40 M 4.Plazt -  23:03  Freddy Martin   X-Sport Kastellaun
AK35 W 4.Platz - 23:04  Nadine Martin   X-Sport Kastellaun

Nun ging es aber an den Start über die 8.000 Meter. Hier starteten laut Veranstalter 77 Sportler, die es kaum noch erwarten konnten beim mittlerweile eingesetzten Regenwetter los zu laufen.

Als der Startschuss viel spurteten wir zügig los und auf das erste "Hindernis" zu. In einer engen Kurve direkt hinter dem Sportplatz, hatte sich das Regenwasser in einem ausgetretenen Wiesenstück gesammelt, die ersten sprangen einfach durch und konnten so wertvolle Meter gegenüber denen, die einen trockeneren Weg suchten gut machen. Da meine Füße ja schon nass waren, blieb ich an der Spitzengruppe dran. Diese erhöhten auf dem folgenden abschüssigem Abschnitt das Tempo auf unter 4 min/km und zogen die Spitze damit auseinander. 
Nach zwei Brücken und einem Bach, durch den wir laufen mussten, befand ich mich in einer kleinen dreier Gruppe die ungefähr das gleiche Tempo lief. In dieser Konstellation beendeten wir nach einem ca. 300m langem Anstieg die erste von vier Laufrunden und gingen auf die zweite Runde.

Auf dem Sportplatz konnte ich meine Postion im dreier Feld verbessern und ließ die beiden anderen hinter mit. Jedoch wurde ich auf dem abschüssigen Abschnitt wieder von einem Konkurrenten überholt. Ich hielt mich hinter ihm um Kräfte für das weitere Rennen zu sparen. Dann plötzlich öffnete sich der Schnürsenkel meines Gegners und ich ergriff die Gelegenheit! Während er seinen Schuh binden musste, erhöhte ich das Tempo und baute binnen weniger Schritte einen gehörigen Vorsprung gegenüber dem Pechvogel auf. So ging ich auf Platz neun liegend in die dritte und vierte Runde.

Veitrodt Crosslauf - Rang 10. Sven Steffens AK35M 3. Platz
In Runde vier hieß es jetzt nur noch Position halten und Angriffe von hinten abwehren. Bei dem im letzten Abschnitt kurz vor der Steigung angesetzten Angriff eines anderen Sportlers, hatte ich jedoch nichts entgegen zu setzen. Mit langen Schritten zog er bergauf an mir vorbei und verwies mich auf Rang 10. 
Diese Postion sollte ich bis zum Schluss auch halten. Trotz beherztem Kampf bergauf, sollte es mir nicht mehr gelingen die Lücke zu meinem Vordermann zu schließen und so lief ich nach 29:53 Minuten als 10. im gesamt Ranking und 3. in der AK35 M ein.

Gesamtsieger auf der tiefen und nassen 7,1 km langen Crossstrecke wurde Bernardon, Ramon vom TuS Heltersberg in einer Zeit von 26:07. Zweiter wurde in 26:21 Übel, Steffen von der LAZ Birkenfeld.

Jetzt heißt es weiter trainieren und dann sehen wir uns beim 3. Lauf der 5. OIE Nahe-Crosslauf Serie in Hahnenbach am 08.03.2014 wieder an der Startlinie.

Hier die inoffiziellen Ergebnisse:

Ergebnisse 4.000 Meter Ergebnisse 8.000 Meter
Veitsrotd Crosslauf 15.02.2014 Ergebnisse 1.Seite Veitsrotd Crosslauf Langdistanz 15.02.2014 Ergebnisse 1.Seite
Veitsrotd Crosslauf 15.02.2014 Ergebnisse 2.Seite Veitsrotd Crosslauf Langdistanz 15.02.2014 Ergebnisse 2.Seite
Veitsrotd Crosslauf 15.02.2014 Ergebnisse 3.Seite Veitsrotd Crosslauf Langdistanz 15.02.2014 Ergebnisse 3.Seite

Link zu den Ergebnissen des Veranstallters

Sonntag, 19. Januar 2014

5. OIE Nahe-Crosslauf-Serie

Atzenkleb Crosslauf in Oberbrombach


Neues Jahr, neues Glück. So verschlug es mich am 18.01.2014 zum ersten Wettkampf der neuen Saison nach Oberbrombach zur alljährlichen OIE Nahe-Crosslauf Serie.

Das Wetter war gut und daher der Lauf stark besucht. Ich hatte zuerst das Gefühl, ich wäre beim falschen Wettkampf. Noch nie hatte ich in den letzten Jahren, bei einem Crosslauf , einen so vollen Parkplatz gesehen. Anscheinend hatte sich der Crosslauf in der Region sehr gut etabliert und herumgesprochen. Nachdem ich meine Startunterlagen abgeholt hatte, zog ich mich an der Stecke um und feuerte hierbei den einen oder anderen Bekannten an. Diese liefen zu der Zeit in dem Rennen der Mitteldistanz (3.700m).

Da das Wetter mit 2°-3°C noch recht gut zum laufen war, mir der Boden jedoch nass erschien und die Strecke zu 100% über Wald- und Wiesenwege verlief, entschied ich mich vor dem Rennen für einen Laufschuh mit Spikes, von denen ich mir einen besseren Grip erhoffte. Da ich aber nichts dem Zufall überlassen wollte ging es zum einlaufen direkt auf die Cross Stecke.

Wie erwartet war der Boden durch den Regen der letzten Tage sehr tief und schwer geworden. Die Kurven waren durch die Rennen zuvor ausgetreten und sehr matschig, was meine Wahl der Laufschuhe nur noch festigte. So ging es um 15:20 Uhr an den Start des ersten Wettkampfs im Jahr 2014, der zudem meine Premiere bei den "SENIOREN" in der AK M35 darstellte.
(Senioren ... #ARG#, seit gestern fühle ich mich "alt")

Atzenkleb Crosslauf - Streckenverlauf
Nachdem der Startschuss fiel, ging es gleich schnell zur Sache. Eine zwanzigköpfige Gruppe eilte nach vorne, wurde aber durch die engen und matschigen Wege schnell in die Länge gezogen. Ich versuchte mich in dieser Gruppe gut zu positionieren und wählte erst einmal ein weniger aggressives Tempo, um hinten heraus noch genug Energie für die steilen Anstiege zu haben.




Gelaufen wurde übrigens auf einem Rundkurs von knapp 1,23km Länge, bei dem es entweder Bergab, oder Bergauf ging. Insgesamt mussten 6 Runden gelaufen werden (7.400m), in denen jeweils 50 Höhenmeter über einen kleinen Trail überwunden werden mussten.

Ich wurde in der Gruppe recht schnell nach hinten durchgereicht, hielt mich jedoch im Windschatten der anderen Läufer und versuchte nicht abreißen zu lassen. Für mich war das Tempo, zu dem frühen Zeitpunkt in der Saison einfach zu hoch.
Am ende erreichte ich nach 33:00,20 Minuten als gesamt 18. das Ziel. Nicht meine Bestzeit in dem Rennen, aber immer noch besser als am Anfang erwartet. In der AK35 belegte ich mit der Zeit den dritten Platz und sicherte mir so mein erstes Podest in der neuen Altersklasse.

Gesamtsieger wurde Stefan Hinze ein Berglaufspezialist der LG DUV Kaiserslautern mit einer Zeit von 00:28:37,2 Minuten. Zweiter wurde Christian Cullmann vom VfL Algenrodt der in 00:29:12,60 Minuten das Ziel erreichte.Auf der Mitteldistanz siegte Florian Lauck von der LSG Saarbrücken-Sulzbachtal in einer Zeit von 00:13:05,7 Minuten. Sechster wurde Dirk Müller, 16. Wilhelm Storr, 24. Holger Rhein alle vom Hunsrück Marathon e.V., 28. wurde vom TEAM X-Sport Kastellaun Freddy Martin.


Link zu Serie

Link zu den AK-Ergebnissen


Ergebnisse Atzenkleb Crosslauf Langdistanz
Ergebnisliste Langdistanz 18.01.2014 - 7,4 km

Ergebnisse Atzenkleb Crosslauf Mitteldistanz
Ergebnisliste Mitteldistanz 18.01.2014 - 3,7 km

Donnerstag, 3. Oktober 2013

2. Festungslauf Koblenz

oder, Quäl dich du Sau, du bist noch nicht oben !!!


Donnerstag 03.10.2013, Deutsches Eck Koblenz 

Festungslauf Koblenz 2013 Start - Deutsches Eck (Sven Steffens)
Zum zweiten mal fand nun der Festungslauf in Koblenz statt. Gestartet wurde am Deutschen Eck bei traumhaften Wetter und kühlen 8°C Aussentemperatur. Einige der Starter sind diese kühlen Temperaturen wohl noch nicht gewohnt und trauten sich nur mit dicken Winterhandschuhen, Wollmützen und langen Laufklamotten an den Start. Gelaufen wurde in drei Wertungen: Laufen, Walking und Nordic Walking. Allen gemeinsam war die Strecke 8,45km lang und insgesamt 195 Höhenmeter mussten bis zum Ziel auf der Festung Ehrenbreitstein überwunden werden.

Festungslauf Koblenz 2013 Start - Deutsches Eck (Sven Steffens)

Für die 366 Läufer viel der Startschuss pünktlich um 11:00 Uhr. Die Spitzengruppe in der ich mich am Anfang noch befand, wollte es gleich wissen und lief den ersten Kilometer in 3:36,5 min/km an. Einer jedoch enteilte uns bereits auf dem ersten Kilometer und sollte von da an das Rennen ganz alleine von vorne bestimmen. 

2. Festungslauf Koblenz - Strecke
Kilometer 2: Ich halte noch den Kontakt zu einer neun Mann starken Gruppe. Wir laufen vom Deutschen Eck Richtung Oberwerth am Rheinufer entlang und halten das Tempo mit 3:39 min/km weiter hoch. Ich hatte hier bereits die leise Hoffnung das unser Tempo doch bitte etwas langsamer werden könne, denn sonst müsste ich die Gruppe ohne mich ziehen lassen.

Kilometer 3: Ich werde in der Gruppe nach hinten durchgereicht und versuche krampfhaft dranzubleiben. Mein Tempo von 3:47 min/km ist aber deutlich zu langsam und mein Abstand wird immer größer. Mein letzter Hoffnungsschimmer ist, dass ich nicht der einzige bin, der das Tempo nicht mehr halten kann und tatsächlich lassen sich drei weitere Läufer zusammen mit mir aus der Spitzengruppe zurückfallen.

Kilometer 4: Ein Läufer vom SRL Triathlon Koblenz zieht von hinten an mir vorbei. Das kann ich mir natürlich nicht gefallen lassen und versuche an im dran zu bleiben. Wir laufen jetzt die ersten wirklichen Höhenmeter auf die Pfaffendorferbrücke zu. Hier kann ich Boden gut machen und zu ihm aufschließen. Auf Mitte der Brücke bei Kilometer 5,5 ziehe ich dann an ihm vorbei und kann den Abstand bis Kilometer 7 weiter ausbauen.

2. Festungslauf Koblenz - Höhenprofil
Dann kam die erwartete 180° Kurve, die uns von der Hauptstraße auf die Festungs-straße hoch zur Festung Ehrenbreitstein führte. Es waren zwar nur knapp 900 Meter, aber die hatten es in sich!
Mit einem gefühlten Puls von über 200 Schlägen pro Minuten lief ich den Berg hoch und konnte noch einen Läufer überholen. Die weiter vorne laufenden Sportler hatte ich zwar im Visier konnte aber aufgrund der Steigung keinen Boden mehr gut machen. Ich kämpfte auf den letzten Metern mit dem Gedanken "Ab jetzt gehst du! Das hier geht nicht mehr. Es ist viel zu steil zum hoch laufen!" Aber dafür quäle ich mich doch viel zu gerne, also "lief" (Tempo 07:04 min/km) ich weiter. Dann kam plötzlich der Punkt an dem ich ging. Aber nicht weiter als zwei Schritte. Denn dann sah ich schon den Zielkanal und ich tankte neue Kraft und so lief ich unter Schmerzen nochmal an.

Überglücklich und total zerstört lief ich die letzten Meter über den Innenhof der Festung auf den Zielbogen zu. Nach 34:07 Minuten war das Rennen und die Schmerzen dann endlich vorbei und ich legte mich erschöpft an die Seitenbegrenzung der Zielzone.


Festungslauf Koblenz 2013 Start - Deutsches Eck (Sven Steffens)
Mit der Zeit von 34:07 belegte ich in der Gesamtwertung Platz 8. und in der Altersklasse SEN30M (Senioren .... Hallo !!! Geht's noch ???) den 2. Platz. Gewonnen hat das Rennen ein Berliner mit Wurzeln in Lahnstein, der rein zufällig auf Urlaub in Koblenz war. Sebastian Dennis von der LG Nord Berlin stellte mit einer Zeit von 29:35 einen neuen Streckenrekord auf und legte somit einen souveränen Start-Zielsieg hin. Zweiter wurde der Vorjahressieger Uwe Honsdorf von der TUS Rot-Weiß Koblenz mit einer Zeit von 32:32 Minuten. 


Dienstag, 1. Oktober 2013

11. Griesson – de Beukelaer Stadtlauf Polch powered by münz sportkonzept.

Sonntag, 29. September 2013,  leicht bewölkt und knapp 13°C warm, perfektes Wetter zum laufen. In Berlin war gerade beim 40. BMW BERLIN-MARATHON  durch Willson Kipsang ein neuer Weltrekord aufgestellt worden. Er unterbot die alte Bestmarke, die seinem Landsmann Patrick Makau 2011 ebenfalls in Berlin gelaufen war (2:03:38), um 15 Sekunden. Damit war die Lust zum laufen bei mir geweckt und so fuhr ich gut gelaunt nach Polch zum 10km TUC Hauptlauf des 11. Stadtlaufs ins Polch.

Zielbogen beim 11.Griesson - de Beukelaer Lauf PolchDas Rennen beim 11. Griesson – de Beukelaer Stadtlauf Polch ist traditionell in zwei Gruppen unterteilt. In der ersten Gruppe starten alle Läufer, die 10 km unter 42 Minuten laufen können. In der zweiten Gruppe starten alle anderen Sportler. Neben den beiden TUC Hauptläufen fanden aber noch jede menge andere Läufe über die unterschiedlichsten Distanzen statt (Prinzen-Rolle Schülerlauf, 5km Leicht & Cross Jedermannlauf, DeBeukelaer Walking & Nordic Walking und der Griesson Bambini Lauf). So das über den Tag verteilt über 1.300 Sportler in allen Altersklassen an den Start gingen. 

Start TUC Hauptlauf beim 11.Griesson - de Beukelaer Lauf Polch


Beim TUC Hauptlauf über 10 km gingen an diesem Tag über 350 Männer und Frauen an den Start.











Läufer beim 11.Griesson - de Beukelaer Lauf PolchIch hatte mir für das Rennen nichts besonderes vorgenommen. Aus der Off-Session heraus läuft man nun mal keine Bestzeiten mehr und daher gab ich dem Lauf das Motto "genießen statt Bestzeiten jagen". Nach dem einlaufen und warm-up stand ich dann in der zweiten Startreihe, als der Startschuss fiel und ich ließ das Hauptfeld mit einem geschätzten 3:20 min/km Schnitt ziehen. 



Gelaufen wurde auf einem Stadtkurs rund durch Polch. Pro Runde legten wir knapp 1,5km zurück, so das am Ende 6 Laufrunden und ein Spurtkilometer zu laufen waren. Dabei mussten wir sage und schreibe 18 Höhenmeter überwinden. Quasi eine nahezu flache Strecke die schnelle Zeiten garantiert.

Sven Steffens beim 11.Griesson - de Beukelaer Lauf Polch
Nach der ersten Runde wurde es mir dann jedoch zu blöd. In Berlin wurde ein neuer Weltrekord aufgestellt und auch hier waren Top Lauf-bedingungen, also warum nochmal trödelte ich auf der Strecke rum ??? 

Von da an legte ich den Schalter um und nahm Tempo auf. Am ende sollte ich mich bei einem Schnitt von 3:56 min/km einpendeln. Ab jetzt begann die Jagd nach Plätzen. Pro Runde überholte ich mindestens zwei Läufer und konnte so, die am Anfang verlorenen Plätze wieder gut machen.


Auf dem letzten Kilometer der Rennstrecke kämpfte ich mich an die letzten Läufer heran. Nummer ein schnappte ich mir knapp 600 Meter vor dem Ziel.





Sven Steffens - Zielsprint beim 11.Griesson - de Beukelaer Lauf Polch


Nun arbeitete ich mich auf den letzten Metern an Nummer zwei heran und lief zusammen mit ihm in den Zielkanal ein. Knapp 50 Meter vor dem Ziel eröffnete ich dann meine letzte Attacke. Ich beschleunigte und zog an ihm vorbei, den Blick starr nach vorne auf den nächsten Läufer gerichtet.


Auf den letzten Metern gaben wir jetzt nochmal alles, denn niemand von uns wollte sich geschlagen geben.








Sven Steffens - Zielsprint beim 11.Griesson - de Beukelaer Lauf Polch
Für den dritten Läufe reichte es dann aber leider nicht mehr und so lief ich knapp drei Schritte hinter ihm ins Ziel ein. 
(Aber Angst hatte er, es sieht zumindest auf dem Bild so aus :)


Am ende sollten wir alle drei mit der selben Zielzeit in der Ergebnisliste aufgeführt werden.


Das Rennen in der TUC Hauptklasse gewann an diesem Tag Christian Schmitz von der LG Maifeld Pellenz mit einer Zeit von 31:56. Knapp zwei Minuten später überquerte Andreas Knopp von Running@1&1 als zweiter das Ziel. Ich wurde mit einer netto Zeit von 39:04 Minuten 13 (zeitgleich mit dem 12. und 14.). In der Altersklasse AK30 belegte ich für das TEAM ERDINGER ALKOHOLFREI den 3. Platz.




Für mich heißt es jetzt wieder Füße hochlegen und ab und an mal trainieren. Am 03. Oktober geh ich dann beim 2. Festungslauf in Koblenz wieder an den Start. Mal schauen was da so geht.

Montag, 23. September 2013

21. Rhein-Ahr-Triathlon

Am 15.09.2013 ging es zum letzten Rennen der 1.RTV Liga nach Remagen. Hier ging es um alles oder nichts, denn von unserem Ergebnis an diesem Tag hing der Verbleib in der 1.RTV Liga ab. Aktuell waren wir Tabellenletzter mit nur einem Punkt Abstand auf das Team vom DJK Dudweiler. Wir (Christian Sieben, Stefan Scherer, Holger Michels, Joachim Wölke und ich) mussten also alles geben, um die Liga zu halten.

Der Start in Remagen ist wie in Mainz, etwas besonderes. Da wir im Rhein geschwommen sind, ist aufgrund der starken Strömung die Strecke länger und zum es gibt keinen Wasserstart. Die Strömung würde uns bei einem Wasserstart einfach wegtreiben und so starteten wir von einer Fähre gut 2,2km entfernt vom Schwimmausstieg, mitten auf dem Rhein. 



Ich hatte mich mit Holger in der letzten Reihe aufgestellt und nach dem Startsignal sprangen wir in die Fluten. Ich hatte an diesem Tag ein gutes Gefühl im Wasser und hielt mich links nahe am Ufer, da ich hoffte die Strömung sei dort etwas schneller. Ich kam gut durch und zog an manch einem anderen Schwimmer vorbei. Nach 21:37 Minuten hatte ich die 2,2km lange Schwimmstrecke beendet und wurde von helfenden Händen aus dem Wasser gezogen. Dann ging es im Laufschritt, die knapp 600m vom Schwimmausstieg zur Wechselzone, in der auf die Räder gewechselt wurde. Und hier traf mich fast der Schlag! Mein gutes Gefühl vom Schwimmen wurde auf einen Schlag zerstört. Denn in der Wechselzone waren bereits Stefan und Joachim am Wechseln, Christian war sogar schon weg. Normal war das nicht und so beeilte ich mich um den drei VfR'lern so schnell wie möglich hinterher zu kommen.

Nach knapp 5km konnte ich dann zu Stefan und Joachim aufschließen und nach 2 weiteren Kilometern sogar an ihnen vorbei ziehen. Im weiteren Rennverlauf überholte ich weiter fleißig und fuhr zum teil, mit einer Spitzengeschwindigkeit von 66,6km/h durch die Gegend. Die 44km lange Radstrecke war in zwei Runden unterteilt, auf der es insgesamt 595 Höhenmeter zu überwinden galt.  Irgendwie hatte ich mich hier müde gemacht, denn bei Minute 45 kam auf einmal Stefan von hinten an mir vorbei geflogen und schrie mich an, ich solle sein Tempo aufnehmen und dranbleiben. Aber keine Chance nach einem kurzen Kraftakt musste ich ihn ziehen lassen. Ich hatte an diesem Tag einfach keine Kraft, um an ihm dran zu bleiben und so ging es zurück nach Remagen und in die Wechselzone.

Der abschließende 10km Lauf verlief eigentlich flach am Rheinufer, nur mit einer kleinen Kuppe am Wendepunkt bei der man knapp 15 Höhenmeter erklimmen musste. Eigentlich eine sehr schnelle Strecke und im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich entschärft. Aber auch hier sollte es nicht so laufen wie ich es mir im Vorfeld ausgemalt hatte. Bis Kilometer 4 oder 5 brauchte ich, um wieder mit Stefan gleichzuziehen aber ich konnte nicht vorbeiziehen. Meine Beine waren schwer und ohne Kraft, der Kopf müde und nicht bereit über die Schmerzgrenze hinaus zugehen. Dann kamen noch Krämpfe im rechten Oberschenkel dazu und so musste ich Stefan wieder ziehen lassen. So beendete ich nach 02:24:48 als gesamt 160. das Rennen nur 12 Sekunden hinter Stefan. Nachdem ich die Ziellinie überquerte, fiel ich in die nächstbeste Ecke des Zielbereichs, erschöpft und völlig zerstört.

Das war einfach nicht mein Tag gewesen. Bereits beim Schwimmen konnte ich nur als 290. das Wasser verlassen und dann auf dem Rad die starke Leistung der vergangenen Saison nicht bringen. Der Lauf hielt sich in Grenzen, war aber auch nicht wirklich eine Bestleistung. Die Saison mit ihren über 15 Wettkämpfen scheint ihren Tribut zu fordern und so kann ich jetzt beruhigt in die Off-Season starten, um meinem Körper und vor allem meinem Kopf mal ruhe zu gönnen.

Aber das Gute des Tages war, dass wir den Abstieg verhindert haben! Meine Leistung war an diesem Tag vielleicht nicht die beste, aber das Team hat sein Ziel erreicht. Damit bleibt das Triathlon Team des VfR-Simmern auch im Jahr 2014 Erstklassig.

Montag, 16. September 2013

münz extrem Kannenbäckerlauf

Am 08.09.2013 hat mich mal wieder das Cross-/Hindernisslauf Fieber gepackt!
Wer mich kennt, weiß dass ich mich ab und zu beim Sport auch gerne mal dreckig mache oder mich über, unter und durch Hindernisse quäle. Nach einer erfolgreichen Triathlon Saison, war es nun endlich mal wieder an der Zeit und deshalb hat es mich in den WW verschlagen.

Es ging nach Höhr-Grenzhausen um von dort im Rahmen des münz extrem Kannenbäckerlaufs nach Ransbach-Baumbach zu laufen. Aber da das viel zu einfach ist, wurden auf die anspruchsvolle Trailstrecke noch 14 Hindernisse aufgebaut, die es schnellstmöglich zu überwinden galt. Hier warteten unter anderem so Hindernisse wie die "Westerwälder Wand", Strohballenberge oder auch mal ein Bach. Quasi ein kleiner Strongman Run nur nicht in der Eifel sondern im Westerwald.



Das Streckenprofil war das Salz in der Suppe. Die Hindernisse waren nicht so schwierig wie erwartet und so konnten wir richtig Tempo machen. Wenn da nicht diese steilen Anstiege gewesen wären...... 





Gestartet wurde in 4er Gruppen mit 10sec Zeitversatz. Damit sollte verhindert werden, dass zu viele Sportler an den Hindernissen warten müssen. Da ich in der 4. Startgruppe an den Start ging, hatte ich dieses Problem jedoch gleich ausgeschlossen und so konnte ich mich auf das Überholen konzentrieren. Bereits nach 3 Kilometern war ich auf Position vier und näherte mich Schritt für Schritt den beiden Läufern auf 3 und 2. Bei Kilometer acht hatte ich sie dann auch gestellt und durchquerte mit ihnen zusammen das strömende Wasserhindernis, den Bach. Leider konnte ich am Berg das Tempo nicht mehr halten und musste Sie wieder ziehen lassen.

Im weiteren Rennverlauf konnte ich immer mal wieder an die Position drei heran laufen, aber nie an dem Sportler vorbei ziehen. Zwei Kilometer vor dem Ziel verließen mich dann meine Kräfte und ich musste die anderen ziehen lassen und so begnügte ich mich damit, Rang vier zu verteidigen. Auf den letzten 100 m hatte der Veranstalter dann nochmal vier "Hindernisse" für uns aufgebaut. Einmal mussten wir die Treppen an einer Häuserfront ablaufen, dann unter einem Bauzaun drunter durch kriechen, durch ein Wasserbecken laufen und zum guten Schluss noch über einen Reifenstapel klettern, bevor es ins Ziel ging.

Nach 01:06:36 überquerte ich 17 sec nach dem dritten das Ziel. Somit konnte ich den Platz vier mit über einer Minute Vorsprung ins Ziel retten. In der AK belegte ich einen glücklichen 2. Platz. Jetzt wird es Zeit, dass die Saison sich dem Ende zuneigt, denn so ausgebrannt und müde wie nach diesem Lauf war ich schon lange nicht mehr. Aber noch ist nicht aller Tage Abend und jetzt warten nur noch 3 Wettkämpfe vor der Off-Season auf mich.

Samstag, 20. Juli 2013

Honiglauf Horn

 Letzter Härtetest vor der Challenge Roth


Am 06.Juli, genau eine Woche vor meinem Triathlon Langdistanzdebüt fand der Honiglauf in Horn statt. Für uns Triathleten stand an diesem Tag neben dem Radfahren die Teilnahme am 10km Lauf in Horn natürlich im Trainingsplan, denn wo kann man schon besser und härter Trainieren als unter richtigen Wettkampfbedingungen.

So fuhren wir von Kastellaun mit dem Rad nach Horn und meldeten uns dort für den 10km Volkslauf Lauf an. Mit der Startnummer in der Beintasche ging es dann, nach dem 3km Schüler-Lauf U10-U16 an dem unser jüngstes Tri-Friends Mitglied erfolgreich teilgenommen hatte (Fabio Michels 3.Platz gesamt, 1. Platz AK ) wieder auf die Radstrecke, um vor dem eigentlichen Lauf noch einige Kilometer zu sammeln. Nach 80km und zwei sehr schönen und schnellen Intervallen im zweier Verfolgungszeitradfahren ging es dann für uns in Horn ans eingemachte.

Das Starterfeld über die 10km Strecke war überaus gut, wenn nicht hervorragend besetzt. Neben dem lokal Matador Christian Rötsch, waren auch drei Kenianer am Start Biwott Sammy, Kaino Patrick und Biwott Gladys die alle drei für TaquitoscantinayBar Koble an den Start gingen. Damit war bereits vor dem Start klar, an wen das Sieger-Honigglas gehen würde. Für die Tri-Friends gingen Wendling Thomas, Michels Holger, Lettau Fred, Sieben Christian, Klockner Margit, Kemmer Linda und natürlich ich an den Start, Ziel letzte Tempohärte vor Roth zu sammeln.

Das Rennen begann gleich mit einem richtigen Paukenschlag. Nach dem Start bildete sich auf den ersten 50m eine kleine Gruppe die versuchte mit den zwei männlichen Kenianern Schritt zu halten, aber bereits nach dem Ortsschild von Horn zeigte sich, das diese beiden Jungs ihresgleichen auf dem Hunsrück vergeblich suchten. Schritt für Schritt vergrößerte sich Ihr Vorsprung auf das Verfolgerfeld und so machten die beiden auf den kommenden 8km Platz eins unter sich aus.

Ich schlug mich zu der Zeit noch ungefähr auf Rang 10 liegend durch und versuchte das Tempo gleichmäßig hoch zu halten. Aber lange sollte ich diesen Platz nicht inne haben, denn es waren noch einige Laufexperten wie zum Beispiel Peter Christ vom X-Sport Kastellaun in meinem Windschatten. Und so kam es wie es kommen musste, die Läufer schlossen zu mir auf und überholten mich letztendlich. Aber nicht ohne Gegenwehr. So lieferte ich mir ab Kilometer 5 mit Raimund Krzywik vom Team Naheland Bad Kreuznach ein Kopf an Kopfrennen bei dem er sich an einer Steigung im Wald, bei Kilometer 7 an die Spitze setzte und die Führungsarbeit übernahm. Ich blieb dran und nahm seinen Schritt auf.  So liefen wir bis Kilometer 9 hintereinander durch den Wald, bis ich zum Angriff blies.



Als wir Kilometer neun passierten war für mich klar, das ich angreifen musste, denn sonst würde es vor dem Ziel  eine Sprintentscheidung zwischen uns geben. Also erhöhte ich meine Schrittfrequenz und zog mit schnellen, kraftvollen Schritten an ihm vorbei.  Als ich vom Wald kommend auf die Horner Hauptstraße abbog, musste ich das Tempo noch einige hundert Meter hoch halten und konnte so meinen erkämpften Vorsprung über die Ziellinie retten. So kam ich am ende als gesamt 13. in Horn an. In der AK belegte ich den 4. Platz mit einer Gesamtzeit von 00:38:25.18, was auf der anspruchsvollen Laufstrecke in Horn schon eine recht gute Leistung darstellt.

10. Thomas Wendling 00:37:10.57
13. Sven Steffens 00:38:25.18
17. Holger Michels 00:39:29.56
21. Fred Lettau 00:40:59.34
24. Christian Sieben 00:42:29.26
36. Margit Klockner 00:42:59.80
93. Linda Kemmer 00:53:10.99

ERGEBNISLISTE 10km Honiglauf Horn 2013

Der Sieg ging wie bereits zu erwarten war an einen Kenianer. Biwott Sammy war an diesem Tag der schnellste der 130 Teilnehmer des Horner Honig Lauf über die 10km. Der Läufer des Team TaquitoscantinayBar Koble  gewann das Rennen vor seinen Teamkollegen in einer Zeit von 00:30:30. Bester nicht Kenianer war an diesem Tag Christian Rötsch der in einer Zeit von 00:35:13 auf den dritten Platz lief.



Eine gelungene Generalprobe für die Tri-Friends, der Grundstein für das Rennen in Roth war gelegt und so ging es für uns nach einer kleinen Stärkung bei Kaffee und Kuchen am Ende wieder mit dem Rad zurück nach Kastellaun und der Challenge Roth entgegen.