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Sonntag, 12. April 2015

Triathlon Trainingslager 2015

Trainingslager Sardinien Block 1


14 Tage nach dem Hunsrücker Trainingslager mit X-Sport Kastellaun, hat es mich nun mit der IRONMAN Auswahlmannschaft meines Dienstherrens nach Sardinien verschlagen. Genauer gesagt nach Decimomannu in den Süden des Landes. Dort sind wir auf einem kleinem Militärflughafen, der auch von deutschlanden Soldaten genutzt wird untergebracht. Die Anlage ist sehr alt und die Gebäude haben die besten Tage hinter sich. Für unsere Zwecke ist es hier aber vollkommend ausreichend. Gut, am ersten Tag hatten wir kein warmes Wasser und das die Heizung auf der Bude kaputt ist hätte nicht sein müssen, aber was will man machen!?! Augen zu und durch….

Nach der Anreise per Transall, bezogen wir unsere Zimmer und trafen uns zu einer kleinen 11,7 km langen Lagereinführungsrunde. Wir liefen quasi einmal um das Airfield, für den ersten Tag sollte das erstmal ausreichen. Schließlich mussten wir uns ja noch an die angenehmen Temperaturen von ca. 18°C gewöhnen. 


Der zweite Tag führte uns mit den Räder Richtung NORDWESTEN in die Regionen VALLERMOS, GUSPINI und SAMASSI. Eine schöne kleine 100km Einführungsrunde. Was in der Regel in Trainingslagern als gemütliches Einrollen beginnt, würde bei uns übersprungen und so schafften wir die 100 km mit einem Schnitt von 30,2 km/h, was schon recht ordentliche ist, dem einen oder anderen jedoch noch zu langsam war. Von der Region und Landschaft bekam ich an diesem Tag leider nicht sehr viel mit, da ich meinen Platz in der Gruppe erstmal finden musste. Beim anschließenden Koppellauf, ließ ich es dann alleine gemütlich angehen und lockerte über die 6 km lange Strecke meine Beine für den nächsten Tag.




Tag Drei. Auf dem Plan stand eine Tour von ca. 137 km in Richtung NORDOSTEN. Als Anlaufpunkte hatten wir auf unserer Stecke die Orte MONASTRI, SUELLI, NURRI BARUMINI, FURTEI und SAMASSI. Die Strecke wär mit ca. 1.460 Höhenmetern recht Hügelig mit kleinen Bergen. Für einen echten Hunsrücker, der ab und zu an Rhein, an Mosel oder in der Eifel Rad fährt nichts Besonderes. So hatte ich zum ersten mal Zeit, mir die schöne Landschaft Sardiniens anzuschauen. Der eine oder andere Stopp für ein Foto durfte da natürlich nicht fehlen. Auf halber Strecke wurden wir von unseren Team Captain und unserem „Spieß“ mit frischem Wasser und Proviant versorgt.
Bei der Ortschaft BARUMINI hielten wir kurz an dem dortigen Weltkulturerbe der Nuraghenfestung su Nuraxi an. Die Ruinen der mächtigen Zitadelle und der Türme erinnerten hier an die Königsburg der Nuraghen. Vor dort, ging es dann ständig bergab Richtung Lager.
Am Ende der Tour standen 140 km auf dem Tacho und aufgrund von Zeitnot viel der anschließende Koppellauf (es wären Intervalle gewesen) dem Abendbrot zum Opfer.
Tja, in Kasernen gibt es leider feste Uhrzeiten und da hilft alles jammern und klagen nichts, die Küche schließt nun mal pünktlich um 18:00 Uhr und dann muss auch eine geplante Laufeinheit mal ausfallen.



Tag Vier auf Sardinien. Laut Plan 157 km durch die Orte VALLERMOSA, VILLAMASSARGIA, IGLESIAS, FLUMINIMAGGIORE, GUSPINI und VILLASOR. Geographisch gesehen, eine Runde in den SÜDWESTEN Sardiniens. Die Ausfahrt war am Ende mit 148 km doch etwas kürzer als vorher geplant, aber der harte Gegenwind und das angeschlagene Tempo auf der doch recht bergigen Strecke glichen die fehlenden 9km gut und gerne aus. Auf den letzten 30 km nagte der Gegenwind sehr an meiner Kondition, doch dank Cola Shots und einem DEXTRO ENERGY Gel konnte ich noch die benötigte Kraft aufbringen. Im Lager angekommen mussten wir noch einen 14km langen Koppellauf absolvieren. Hier wollte ich dann wissen was noch geht und so lief ich den ersten Kilometer mit 04:20 km/min an. Die weiteren Kilometer flogen nur so an mir vorbei und erst nach 10 km merkte ich, wie mich meine Kraft so langsam verlies. Bis Kilometer 12 konnte ich das Tempo noch deutlich unter 04:50 min/km halten. Danach war das gute Bier aber alle und ich war am Ende meiner Kräfte. Die letzten 2km musste ich dann locker auslaufen um meine Beine zu lockern. Die 14 km lange Runde beendetet ich dennoch in einer Zeit von 01:04 Std/min.




Tag Fünf, verdienter Ruhetag !!!
Der Ruhetag dient zum Ruhen und zum Wunden lecken und von denen hatte ich mir gestern genug eingefangen. Also fuhr ich mit einigen anderen nach Cagliari um dort Sightseeing zu betreiben und ungesunde Sachen, wie Eis und Waffeln mit Bananen und Nutella zu essen. Erholung pur für Körper und Geist!



Sonntag, 16. November 2014

Das Training hat mich wieder !!!

Trainingsstart in die Triathlonsaison 2015


Seit meinem letzten Triathlon in Schalkenmehren sind nun fast 4 Monate vergangen. In dieser Zeit habe ich mich, auf Rat meines Truppenarztes geschont und habe sage und schreibe Null Laufkilometer auf meinem Konto zu verbuchen. Das alles wegen einer blöden Schleimbeutelentzündung in meinem rechten Sprunggelenk, die mich seit November 2013 quält.

Ich habe in dieser Zeit natürlich nicht rumgegammelt. Ich habe, wie ihr euch sicherlich denken könnt, fleißig trainiert und habe dennoch einige Kilos zugelegt, aber das hat andere Gründe.

Seit sechs Wochen arbeite ich nun schon mit meinem neuen Coach Marc Pschebizin zusammen. Sechs Wochen die im Zeichen des Kennenlernens und Grundlagentrainings standen. Noch sehen meine Wochen annähernd gleich aus.



Mo Ruhetag
Di  Krafttraining und Rolle
Mi  Schwimmen und Aqua Jogging (statt laufen)
Do Krafttraining und Rolle
Fr  Schwimmen und Aqua Jogging (statt laufen)
Sa lange Kraft + Rennrad
So lange Mountainbike



Das wird sich aber mit den kommenden Wochen sicherlich noch ändern. 

Bereits jetzt kommen in dieser frühen Phase der Vorbereitung 14-16 Trainingsstunden pro Woche zusammen. Leider fehlt mir noch immer das Laufen um als richtiger Triathlet durchzugehen. Bisher habe ich es lediglich mit kurzen 100m Läufen versucht und bin kläglich daran gescheitert.
Daher geht's in der nächsten Woche wieder zum Doc.


Sonst läuft mein Training aber einwandfrei. Letzte Woche war ich mit meiner Frau in Sölden zum Ski Opening und im Wasser mache ich eine ordentliche Figur. Selbst beim Seniorenschwimmen bin ich nicht der langsamste. Nur beim Aqua Jogging habe ich noch nicht die Form der älteren Damen, die abends neben mir ihre Runden drehen. Nach den Intervallen bin ich in der Regel außer Atem und schnappe laut nach Luft, während die Damen sich munter miteinander unterhalten, als ob die Übungen Ihnen überhaupt nichts ausmachen würden. Ich mache da sicherlich die Übungen falsch ...

Auf dem Mountainbike habe ich mich einer kleinen Gruppe angeschlossen, die von Phillip Schmidt angeführt wird. Hier lerne ich unsere schöne Heimat jede Woche neue kennen. Wege die ich noch die gesehen habe oder von denen ich bisher dachte man könne sie nicht fahren, werden jetzt jeden Sonntag im Gruppenrahmen unsicher gemacht. Wahnsinn wo wir da überall herumkommen. Hier noch einmal ein Riesen Dankeschön an Phillip für die Geduld mit uns Straßen Radfahren.

So, morgen startet die 6. Trainingswoche wieder mit einem Ruhetag. Den hab ich mir, nach der 3 Stunden Rolleneinheit heute aber auch richtig verdient ;)