Samstag, 25. Juli 2015

Int. Citytriathlon Koblenz

03. Mai 2015 Citytriathlon Koblenz


Bilderstory :)









Am Ende hatte ich nach 09:15min Schwimmen, 32:41min Radfahren und 19:27 min Laufen eine Gesamtzeit von 01:01:23 auf der Uhr stehen und belegte damit in der Altersklasse den 2. Platz.
Gesamt wurde ich 22.

Darauf lässt sich aufbauen.


Link zu den Ergebnissen 2015

Sonntag, 12. April 2015

Triathlon Trainingslager 2015

Trainingslager Sardinien Block 1


14 Tage nach dem Hunsrücker Trainingslager mit X-Sport Kastellaun, hat es mich nun mit der IRONMAN Auswahlmannschaft meines Dienstherrens nach Sardinien verschlagen. Genauer gesagt nach Decimomannu in den Süden des Landes. Dort sind wir auf einem kleinem Militärflughafen, der auch von deutschlanden Soldaten genutzt wird untergebracht. Die Anlage ist sehr alt und die Gebäude haben die besten Tage hinter sich. Für unsere Zwecke ist es hier aber vollkommend ausreichend. Gut, am ersten Tag hatten wir kein warmes Wasser und das die Heizung auf der Bude kaputt ist hätte nicht sein müssen, aber was will man machen!?! Augen zu und durch….

Nach der Anreise per Transall, bezogen wir unsere Zimmer und trafen uns zu einer kleinen 11,7 km langen Lagereinführungsrunde. Wir liefen quasi einmal um das Airfield, für den ersten Tag sollte das erstmal ausreichen. Schließlich mussten wir uns ja noch an die angenehmen Temperaturen von ca. 18°C gewöhnen. 


Der zweite Tag führte uns mit den Räder Richtung NORDWESTEN in die Regionen VALLERMOS, GUSPINI und SAMASSI. Eine schöne kleine 100km Einführungsrunde. Was in der Regel in Trainingslagern als gemütliches Einrollen beginnt, würde bei uns übersprungen und so schafften wir die 100 km mit einem Schnitt von 30,2 km/h, was schon recht ordentliche ist, dem einen oder anderen jedoch noch zu langsam war. Von der Region und Landschaft bekam ich an diesem Tag leider nicht sehr viel mit, da ich meinen Platz in der Gruppe erstmal finden musste. Beim anschließenden Koppellauf, ließ ich es dann alleine gemütlich angehen und lockerte über die 6 km lange Strecke meine Beine für den nächsten Tag.




Tag Drei. Auf dem Plan stand eine Tour von ca. 137 km in Richtung NORDOSTEN. Als Anlaufpunkte hatten wir auf unserer Stecke die Orte MONASTRI, SUELLI, NURRI BARUMINI, FURTEI und SAMASSI. Die Strecke wär mit ca. 1.460 Höhenmetern recht Hügelig mit kleinen Bergen. Für einen echten Hunsrücker, der ab und zu an Rhein, an Mosel oder in der Eifel Rad fährt nichts Besonderes. So hatte ich zum ersten mal Zeit, mir die schöne Landschaft Sardiniens anzuschauen. Der eine oder andere Stopp für ein Foto durfte da natürlich nicht fehlen. Auf halber Strecke wurden wir von unseren Team Captain und unserem „Spieß“ mit frischem Wasser und Proviant versorgt.
Bei der Ortschaft BARUMINI hielten wir kurz an dem dortigen Weltkulturerbe der Nuraghenfestung su Nuraxi an. Die Ruinen der mächtigen Zitadelle und der Türme erinnerten hier an die Königsburg der Nuraghen. Vor dort, ging es dann ständig bergab Richtung Lager.
Am Ende der Tour standen 140 km auf dem Tacho und aufgrund von Zeitnot viel der anschließende Koppellauf (es wären Intervalle gewesen) dem Abendbrot zum Opfer.
Tja, in Kasernen gibt es leider feste Uhrzeiten und da hilft alles jammern und klagen nichts, die Küche schließt nun mal pünktlich um 18:00 Uhr und dann muss auch eine geplante Laufeinheit mal ausfallen.



Tag Vier auf Sardinien. Laut Plan 157 km durch die Orte VALLERMOSA, VILLAMASSARGIA, IGLESIAS, FLUMINIMAGGIORE, GUSPINI und VILLASOR. Geographisch gesehen, eine Runde in den SÜDWESTEN Sardiniens. Die Ausfahrt war am Ende mit 148 km doch etwas kürzer als vorher geplant, aber der harte Gegenwind und das angeschlagene Tempo auf der doch recht bergigen Strecke glichen die fehlenden 9km gut und gerne aus. Auf den letzten 30 km nagte der Gegenwind sehr an meiner Kondition, doch dank Cola Shots und einem DEXTRO ENERGY Gel konnte ich noch die benötigte Kraft aufbringen. Im Lager angekommen mussten wir noch einen 14km langen Koppellauf absolvieren. Hier wollte ich dann wissen was noch geht und so lief ich den ersten Kilometer mit 04:20 km/min an. Die weiteren Kilometer flogen nur so an mir vorbei und erst nach 10 km merkte ich, wie mich meine Kraft so langsam verlies. Bis Kilometer 12 konnte ich das Tempo noch deutlich unter 04:50 min/km halten. Danach war das gute Bier aber alle und ich war am Ende meiner Kräfte. Die letzten 2km musste ich dann locker auslaufen um meine Beine zu lockern. Die 14 km lange Runde beendetet ich dennoch in einer Zeit von 01:04 Std/min.




Tag Fünf, verdienter Ruhetag !!!
Der Ruhetag dient zum Ruhen und zum Wunden lecken und von denen hatte ich mir gestern genug eingefangen. Also fuhr ich mit einigen anderen nach Cagliari um dort Sightseeing zu betreiben und ungesunde Sachen, wie Eis und Waffeln mit Bananen und Nutella zu essen. Erholung pur für Körper und Geist!



Montag, 2. März 2015

Trainingsalltag 2015

Puh, seit meinem letzten Bericht sind schon wieder 10 Wochen vergangen und ich habe das Gefühl, ich vernachlässige meinen Blog ein wenig. Das muss sich ändern ! :)

Was ist also in den letzten Wochen so alles passiert?

Das Training begann ganz normal, wie wahrscheinlich bei allen anderen Sportlern auch, mit den Grundlagen Einheiten im GA1 Bereich. 

Wolkenstein/Südtiorl :) LUXUS Urlaub :)
Zwischen den ganzen Trainingseinheiten musste auch mal Zeit für was anderes sein, und so waren wir für 7 Tag in Wolkenstein/Südtirol zum 4**** Ski-/ Wellnesurlaub :)


Um meinen aktuellen Fitnessstand zu bestimmen, war ich anschließend mit der Bundeswehr IRONMAN Auswahlmannschaft für eine Woche in Koblenz, im Zentralen Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Hier durften wir bei unterschiedlichen Tests unter anderem unsere Rumpf-, Arm-,
Bein-, und Greifkraft messen. Schon interessant wo man sich als "trainierter Sportler" in der Vergleichsgruppe wiederfindet. Aber natürlich machten wir auch einen Laktattest auf der Rolle und auf dem Laufband. 

Hier kann ich nur soviel sagen, mit Rückblick auf das vergangene Jahr ist meine Leistung gar nicht so schlecht. Aber halt leider auch gar nicht so gut. Der Grund dafür ist ja bekannt.
Zu Besuch bei Uli H. an der JVA Landsberg

Seit dem sind schon wieder 4 Wochen vergangen und zur Zeit drücke ich mich mal wieder in der Augsburger Ecke rum. 14 Tage IT-Sicherheitslehrgang, bieten einem aber eine gute Möglichkeit zum trainieren. So lebe ich hier getreu dem Motto - eat - train - sleep. Unterbrochen von 7 Stunden Unterricht, die ich als aktive Regeneration betrachte. So kommen dann auch bereits um diese Jahreszeit 15 Stunden Training schnelle zusammen. Schadet bestimmt nicht.



Zufällig fand am 27.02. hier bei Augsburg ein Neoprentestschwimmen von triathlon.de statt für das ich mich anmeldete. Ich zalte für 1,5 Std ein Schwimmbadticket und stürzte mich in die reisen Auswahl unterschiedlicher Neoprenanzüge. Zum Glück hatte ich mich vorher bereits informiert welche Aussteller an dem Tag vor Ort sein würden, denn sonst hätte ich bestimmt nicht so gezielt die einzelnen Anzüge testen können.

Hier mal ein kurzes Fazit von mir als nicht Schwimmprofi zu den Anzügen:

triathlon.de Neo Testschwimmen, Friedberg 27.02.2015

triathlon.de Neo Testschwimmen, Friedberg 27.02.2015 - gegen Ende der Veranstaltung

Sailfish ONE, sehr flexibel, sehr viel Auftrieb und von der Passform sehr angenehm zu tragen. Am Hals lag er nicht zu eng an und während dem schwimmen hatte ich nicht das Gefühl das irgendwo Wasser eindringt. Durch die etwas dickere Schicht Neo auf der Brust, hält er recht warm.
Auf der 400 Meter langen Referenzstrecke benötigte ich im Hallenbad mit 25m Bahn: 05:56,28 Minuten.

ORCA Alpha, maximal flexibler Anzug, mit armen die sich ähnlich angenehm tragen wie bei einem Sweatshirt, der Auftrieb ist eher neutral, für gute schwimmer angenehm, aber wer sich beim schwimmen einen Vorteil durch den Neo erhofft wird hier enttäuscht. Dafür hält das dünne Material auch nicht so warm, was im Hallenbad sehr angenehm ist. Jedoch ist mir beim schwimmen ständig frisches Wasser in die Arme gelaufen. Im Wettkampf wäre sowas eher ungünstig.
Für die 400m benötigte ich mit dem Alpha 05:54,96 Minuten.

Als nächstes schwamm ich mit dem ORCA Predator. Dem aktuellen Topmodell von ORCA. Auch er hat eine super leichte und dünne Armpartie und lässt sich sehr sehr angenehm tragen. Beim schwimmen spürt man keinerlei Behinderung durch das Neopren, auch keinen Auftrieb. Jedoch ist mir bei dem Anzug ständig Wasser in den Nacken gelaufen. Was wohl daran lag, das die Bein-, als auch die Armabschlüsse des Alpha und Predator sehr flexibel sind. Das ist hervorragend zum an- und schnellen ausziehen, ist im Wasser jedoch eher störend. 
Zeit auf 400m: 05:50,73 Minuten.

Als viertes schwamm ich mit dem G-Range das Topmodell der Marke Sailfish. Auch dieser Anzug ist sehr flexibel, hat im Gegensatz zu den ORCA Modellen jedoch wesentlich mehr Auftrieb in der Brustpartie, was im Hallenbad schnell dazu führte, dass ich im Wasser schwitzte. Die Arm-, Bein- und der Halsabschluss lagen eng an, so das kein Wasser während dem schwimmen eingedrungen ist. Dies könnte jedoch zu einem Problem beim schnellen Wechsel werden, da man hier richtig an den Armen und Beinen ziehen muss. Das ging bei den beiden ORCA Modellen wesentlich einfacher. 
Im Wasser war der G-Range dann aber unschlagbar. Mit einer Zeit von 05:48,75 Minuten war er der schnellste Anzug, den ich an dem Tag auf die 400m geschwommen bin. 

Zum Schluss, hatte noch Lust mehr Anzüge zu testen, aber die Zeit war schon gut vorangeschritten. So versuchte ich mal einen Exoten. Eigentlich kenne ich die Marke ZOOT nur aus dem Bereich Laufbekleidung, aber Sie haben auch einige Neoprenanzüge in Ihrem Sortiment. Mit dem ZOOT Propheten 2.0 testet ich dann auch von ZOOT das Topmodel. Tja, und was soll ich sagen ? Es war der schlechtest Neo des Tages. Nicht nur die Zeit von 06:10,30 Minuten auf 400m sondern auch die Passform, der Tragekomfort und das ganze Design überzeugten mich bei diesem Anzug in keinster weise. Ich war sogar regelrecht enttäuscht zum Schluss einen so schlechten Anzug probe geschwommen zu sein. Und so verließ ich nach 3 Stunden ausgiebigen Neo Testen einigermaßen Erschöpft das Hallenbad Richtung Kaserne.




So, dass war es mal wieder von mir , bis die Tage.

Train on !!!

Slep-eat-train-repeat :)

Sonntag, 21. Dezember 2014

Jahresrückblick 2014

Jetzt ist wieder die Zeit der Jahresrückblicke. Im TV gibt es den ein oder anderen Jahresrückblick, im Radio laufen neben Weihnachtsliedern die Best off 2014 hoch und runter und in allen möglichen Online Medien und Zeitungen wird auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und darum mach ich das jetzt auch. Weil es sich so gehört und es in die Zeit passt.

Trainingslager Gran Canaria
Das Jahr hat bei mir traditionell mit der OIE-Nahe Crosslauf Serie bei Idar-Oberstein begonnen. Hier bestritt ich zwei Rennen, bei denen ich relativ zufriedenstellend abschnitt. Leichte Schmerzen und Problem mit der Achillessehne bemerkbar sich zwar bemerkbar, aber als verbissener Sportler ignoriert man so was ja gerne mal und trainiert fleißig weiter. So flog ich dann auch mit meinem Coach Marc Pschebizin im Frühjahr für 14 Tage nach Gran Canaria und absolvierte ein spezielles Triathlon Trainingslager. Hier sollte die Form für die bevorstehende Saison aufgebaut werden.

Wanderung auf den Krötenkopf
Auch meine lehrgangsbedingte Reise nach Pöcking, an den Starnberger See, genoss ich in vollen Zügen. Vormittags die Schulbank drücken und nachmittags Sport und das jeden Tag. Das war fast wie ein zweites Trainingslager.
Ich bestritt Vorbereitungswettkämpfe in Augsburg und München, bei denen ich mit meiner guten Form glänzen konnte. Jedoch tat das viele Training meinem Fuß nicht gut. So zog ich von Arzt zu Arzt um das Problem zu lösen. Schlussendlich landete ich bei Physiotherapeuten vom Deutschen Ski Verband und Olympia Stützpunkt in Bayern. Die Jungs und Mädels schafften es noch rechtzeitig mich vor meinem ersten Highlight, der Challenge Kraichgau wieder einigermaßen schmerzfrei zu bekommen. Dennoch verlief das Rennen nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Unter Schmerzen kämpfte ich mich beim Halbmarathon ins Ziel und das alles nur, um den DNF zu entgehen. 

Wechselbeutel bei der Challenge Kraichgau 2014 !!! Man achte auf das Logo

KHH Lauf in München


Beim letzten Wettkampf, ging ich dieses Jahr beim Vulkan Cross Triathlon in Schalkenmehren an den Start. Hier konnte ich noch einmal ein sehr gutes Ergebnis erzielen, bevor ich verletzungsbedingt die Saison beenden musste. Seit dem 02. August durfte ich nicht mehr laufen und sollte mich im Training auf Radfahren, Schwimmen und Kraft- /Stabitraining konzentrieren. Zwischen den Einheiten, erhielt ich eine erstklassige medizinische Betreuung mit Massagen, Querfriktion, Iontophorese, Meditape, Stoßwellen und Akupunktur, jedoch löste nichts davon mein Problem mit dem schmerzenden Fuß. Jetzt nach knapp 21 Lauf freien Wochen, werde ich ganz langsam wieder in ein Lauftraining einsteigen. In der Hoffnung, dass Bewegung förderlich sein wird. 

Aber Bewegung hatte ich genug, schließlich bin ich auch dieses Jahr wieder:
  •    120,42 km geschwommen
  • 4.081,09 km Rad gefahren
  •    529,32 km gelaufen
Skiopening Sölden 2014 - mit X-Sport Kastellaun
Wir sind natürlich auch einige Skipisten abgefahren :)

Skiopening Sölden 2014 - mit X-Sport Kastellaun












Warten mir es mal ab und schauen was das Sportjahr 2015 uns bringen wird. Eines steht für mich bereits jetzt schon fest. 

Schlimmer kann es nicht mehr werden !!!

In diesem Sinne, euch allen eine frohe Weihnachtszeit (lasst euch den Weihnachtsbraten schmecken) und einen guten Start in die Saison 2015. 

Wir sehen uns an der finish line. 

Sonntag, 16. November 2014

Das Training hat mich wieder !!!

Trainingsstart in die Triathlonsaison 2015


Seit meinem letzten Triathlon in Schalkenmehren sind nun fast 4 Monate vergangen. In dieser Zeit habe ich mich, auf Rat meines Truppenarztes geschont und habe sage und schreibe Null Laufkilometer auf meinem Konto zu verbuchen. Das alles wegen einer blöden Schleimbeutelentzündung in meinem rechten Sprunggelenk, die mich seit November 2013 quält.

Ich habe in dieser Zeit natürlich nicht rumgegammelt. Ich habe, wie ihr euch sicherlich denken könnt, fleißig trainiert und habe dennoch einige Kilos zugelegt, aber das hat andere Gründe.

Seit sechs Wochen arbeite ich nun schon mit meinem neuen Coach Marc Pschebizin zusammen. Sechs Wochen die im Zeichen des Kennenlernens und Grundlagentrainings standen. Noch sehen meine Wochen annähernd gleich aus.



Mo Ruhetag
Di  Krafttraining und Rolle
Mi  Schwimmen und Aqua Jogging (statt laufen)
Do Krafttraining und Rolle
Fr  Schwimmen und Aqua Jogging (statt laufen)
Sa lange Kraft + Rennrad
So lange Mountainbike



Das wird sich aber mit den kommenden Wochen sicherlich noch ändern. 

Bereits jetzt kommen in dieser frühen Phase der Vorbereitung 14-16 Trainingsstunden pro Woche zusammen. Leider fehlt mir noch immer das Laufen um als richtiger Triathlet durchzugehen. Bisher habe ich es lediglich mit kurzen 100m Läufen versucht und bin kläglich daran gescheitert.
Daher geht's in der nächsten Woche wieder zum Doc.


Sonst läuft mein Training aber einwandfrei. Letzte Woche war ich mit meiner Frau in Sölden zum Ski Opening und im Wasser mache ich eine ordentliche Figur. Selbst beim Seniorenschwimmen bin ich nicht der langsamste. Nur beim Aqua Jogging habe ich noch nicht die Form der älteren Damen, die abends neben mir ihre Runden drehen. Nach den Intervallen bin ich in der Regel außer Atem und schnappe laut nach Luft, während die Damen sich munter miteinander unterhalten, als ob die Übungen Ihnen überhaupt nichts ausmachen würden. Ich mache da sicherlich die Übungen falsch ...

Auf dem Mountainbike habe ich mich einer kleinen Gruppe angeschlossen, die von Phillip Schmidt angeführt wird. Hier lerne ich unsere schöne Heimat jede Woche neue kennen. Wege die ich noch die gesehen habe oder von denen ich bisher dachte man könne sie nicht fahren, werden jetzt jeden Sonntag im Gruppenrahmen unsicher gemacht. Wahnsinn wo wir da überall herumkommen. Hier noch einmal ein Riesen Dankeschön an Phillip für die Geduld mit uns Straßen Radfahren.

So, morgen startet die 6. Trainingswoche wieder mit einem Ruhetag. Den hab ich mir, nach der 3 Stunden Rolleneinheit heute aber auch richtig verdient ;)

Sonntag, 14. September 2014

Off-Season 2014

Durch meine Verletzung bin ich ja nun seit dem 03. August sportlich etwas eingeschränkt und so habe ich die letzten Wochen nur mit Radfahren, Schwimmen und Kraft-/ Stabitraining verbracht. Aber es findet sich auch mal wieder Zeit, um mal was ganz anderes zu machen.


So waren wir mit Freunden gemeinsam in Holland in Urlaub und hatten dort einen Riesenspaß.


Es ist schon komisch wie man sich fühlt, wenn man eine bestimmte Sportart für nur eine kurze Zeit nicht mehr ausüben darf. Klar, der Verstand sagt einem: "tritt mal kürzer und erhole dich, dann wird das schon wieder". Aber ein kleiner Teil von mir will immer raus und wenigstens eine kleine Laufrunde drehen, so wie "früher". 
Echt Wahnsinn wie schwer mir das fällt, zum Glück leidet meine Laune nicht zu arg darunter und schließlich gibt es durch die bevorstehende Hochzeit ja noch genug zu organisieren und zu tun. Von daher vergeht die Zeit wie im Flug.

Dennoch in den Momenten in denen meine Freunde vom VfR Simmern bei einem Triathlon am Start stehen und gegen den Abstieg aus der 1. Rheinland-Liga kämpfen, würde ich Ihnen schon gerne beistehen und helfen. Zur Zeit kann ich noch nicht einmal am Streckenrand stehen um sie anzufeuern, denn zu allem Überfluss hat mich diese Woche eine Erkältung erwischt. Den Wiedereinstieg ins Training werde ich daher wohl bis nach unserer Hochzeit verschieben müssen. Das Risiko einer verschleppten Grippe will ich natürlich nicht eingehen und es gibt ja wichtigeres als Sport !

Aber ich blicke schon voraus. In die Saison 2015, in der ich von Marc Pschebizin sportlich betreut werde. Wir hatten bereits in den 2009, am Anfang meiner sportlichen "Karriere" durch den X-Sport Kastellaun Kontakt. Anfang dieses Jahres besuchte ich ein 14-tägiges Trainingslager von Marc auf Gran Canaria und seitdem ist in mir der Gedanke gereift, mich von Marc coachen zu lassen. Ich bin gespannt was in den kommenden Monaten auf mich zukommen wird, vielleicht ja ein neues Rad :)

Mein Ziel für 2015 steht auch schon fest. Der Ironman Frankfurt, Zielzeit soll möglichst nahe an 09:30 Stunden/Minuten sein. An einem perfekten Tag, ist das meiner Meinung nach machbar.

Aber jetzt erst einmal erholen, Füße hoch und die Tage genießen und wenn es wieder geht, werde ich auch wieder in der Radschmiede abhängen :P



Sonntag, 3. August 2014

5. Vulkan Crosstriathlon Schalkenmehren

...vorgezogener Saisonabschluss 2014...


Die Maararena - VCT 2014

Die Woche konnte überhaupt nicht "bescheidener" für mich beginnen. Am Donnerstag hatte ich einen Termin zum MRT im Krankenhaus in Koblenz und das Ergebnis haute mich voll aus den Socken. Nach den Schmerzen in der Achillessehne, mit denen ich seit November 2013 zu kämpfen habe, diagnostizierten die Ärzte bei mir nun eine Schleimbeutelentzündung mit Wassereinlagerung im rechten Sprunggelenk. 6 Monate Laufverbot war die klare und deutliche Empfehlung der behandelnden Orthopädin. Mein Entsetzen muss mir in dem Moment ins Gesicht gemeißelt gewesen sein, denn die Ärztin schaute mich erstaunt an und meinte dann, "...naja, mindestens drei Monate nicht laufen, dann locker wieder anfangen, aber sofort aufhören wenn es wieder weh tut..."

Die Saison 2014 ist für mich damit gelaufen und das große Rennen nächste Woche in Wiesbaden kann ich getrost abhaken. Denn eins steht fest, ich hab keinen Bock, dass das in meinem Fuß chronisch wird !!! Daher gibt es jetzt Quarkwickel gegen die Entzündung.

Aber da war ja noch der Vulkan Crosstriathlon in Schalkenmehren. Einer meiner Lieblingswettkämpfe. er fand an diesem Wochenende bereits zum 5. mal statt. Ich hatte mich erst vor ein paar Tagen dazu entschieden dort an den Start zu gehen, da das Liga Rennen der 1. RTV in Kaiserslautern abgesagt wurde. Dieses eine Rennen wollte ich noch machen, bevor ich die Schuhe für drei Monate an den Nagel hänge.

Nina und ich fuhren also am Samstag den 02.08.2014 nach Schalkenmehren in die Vulkaneifel. Ich selbst war in der Woche bereits zweimal dort, um die MTB Strecke abzufahren. Denn heute sollte es auf jede Sekunde ankommen, daher musste ich alle Kurven und Anstiege auswendig kennen.

Beim Einschwimmen - VCT 2014
Um 14:30 Uhr bezog ich mit meinen Gleichgesinnten die Wechselzone und bereitete dort alles für das Rennen vor. Im Anschluss ging das allgemeine Gefachsimpel los. Wie immer sehr nett und lustig, gehört wohl einfach dazu. Nach dem ich mir noch einen Kuss bei Nina abgeholt hatte, ging ich um 15:15 Uhr zum Einschwimmen an den Schwimmstart. Dort erfolgte dann später auch die obligatorische Rennbesprechung, in der Organisator Lothar Kasper uns noch einmal den genauen Ablauf des Rennens erklärte. Uns erwartete auf der Vulkan-Distanz laut Lothar in den nächsten Stunden eine 1,5 km lange Schwimmstrecke, die aus zwei Runden mit einem Landgang bestand. Zwei Radrunden mit einer Länge von je 15 km gefolgt von drei Laufrunden. Bei dem warmen und trockenen Wetter konnte das ganze nur Spaß machen, auch wenn aufgrund des Neoverbotes schon einige am nörgeln waren.

Sven Steffens beim Landgang - VCT Schalkenmehren 2014
Landgang


Schwimmstart  - VCT Schalkenmehren 2014
Um 16:00 Uhr viel dann der Startschuss und die 66 Athleten der Vulkan Distanz gingen auf die Strecke. Das gesamte Schwimmen war eigentlich immer eine recht harte und zum Teil auch brutale Angelegenheit. Ständig hatte ich Füße im Gesicht, oder ein Schwimmer kam von der Seite an und wollte über mich drüber schwimmen. Zum teil blieb mir nichts anderes übrig als kurz zu Stoppen und die Rüpel ein paar Armschläge ziehen zu lassen. Der Landgang war eine recht entspannte Sache, hier konnte ich sogar drei Mitstreiter überholen und so beendete ich nach 00:30:51 Minuten als 38. das Schwimmen und lief in die Wechselzone zu den Bikes.

Ab auf die MTB Strecke - VCT Schalkenmehren 2014
Nach dem ich Socken, Schuhe, Brille, Helm und Startnummer angelegt hatte ging es dann erst mal durch die Wechselzone bis an die Stelle wo wir auf die Räder steigen durften und dann gleich einen Anstieg hoch. Ab jetzt war es an der Zeit verlorene Plätze wieder gut zu machen. Da ich die Strecke sehr gut kannte, konnte ich recht kräfteschonend starten und einige Plätze gut machen. An den doch recht steilen Passagen musste ich dann doch ganz gut drücken um an den anderen dran zu bleiben. Doch die Form war einfach nicht die von 2013. In Runde zwei wurde ich kurz nervös. Mein rechter Fuß begann zu schmerzen und ich überlegte kurz das Rennen abzubrechen. Ich entschied mich jedoch dagegen und verschob diese schwere Entscheidung auf die Laufstrecke. Sollte hier der Fuß weh tun, wäre das definitiv mein erstes DNF. Ich beendete die zwei Radrunden dann mit einer Zeit von 01:42:03 und wechselte die Radschuhe gegen die Laufschuhe.

Bilderservice von SPORTOGRAF : http://www.sportograf.com/de/shop/event/2370#event



Die Brücke - VCT 2014
Jetzt kam der entscheidende Moment, würde der Fuß auf den ersten Metern schmerzen? Er tat es nicht und so konnte ich relativ glücklich in die letzte Disziplin starten. Die Laufstrecke in Schalkenmehren ist aufgrund ihrer Schräglage sehr speziell. Aber mir macht das nichts aus und mit den richtigen Schuhen ist das auch überhaupt kein Problem, daher konnte ich beim laufen viele Plätze gutmachen. Es machte sich jedoch bemerkbar, dass ich in den letzten Monaten das Laufen aufgrund meiner Verletzungen vernachlässigt hatte. Meine letzte Koppeleinheit war im Juni beim der 70.3 Challenge in Kraichgau und das machte sich jetzt in Form schwerer und müder Beine bemerkbar. Besonders an der sehr steilen Brücke hatte ich zu kämpfe und wäre um ein Haar runtergefallen.  Ich beendete dann endlich nach langen 00:44:44 Minuten den Lauf und lief überglücklich über die Ziellinie. 

auf in Runde zwei - VCT 2014
Gesamtzeit:   02:57:38 
Gesamtplatz:          29.
AK M35                    5.


In der Wertung zur Rheinland-Pfalz Meisterschaft, blieb mir die Titelverteidigung leider verwehrt, aber rückblickend bin ich mit dem Titel Vize Rheinland-Pfalz Meister M35 mehr als zufrieden, denn ehrlich gesagt hätte ich vorher damit nicht gerechnet. Gewonnen hat übrigens der Altmeister Marc Pschebizin in einer Zeit von 02:25:16. Er konnte sich auf der Laufstrecke gegen Gunner Keitzel vom DLC Aachen durchsetzten, der mit einer Zeit von 02:27:59 zweiter wurde.

Siegerehrung Rheinland-Pfalz Meisterschaften M35


Alles in allem, wieder einmal ein sehr schönes und super organisiertes Rennen in Schalkenmehren. Das Team um Lothar Kasper hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet und hat abends auf der Rockdisco hoffentlich noch richtig die Kuh fliegen lassen. 
Nächstes Jahr bin ich bestimmt wieder am Start und dann wird wieder angegriffen !!!