Donnerstag, 9. Mai 2013

Triathlon Trainingslager Enkirch/Mosel 2013

  ...vom Trainingskilometern und dem Volkslauf Laubach 2013

Wie bereits 2012 startete die Trainingsgemeinschaft der Hunsrücker Tri-Friends auch 2013 mit einem gemeinsamen Triathlon Trainingslager in die neue Saison. Die Ziele und Herausforderungen an die einzelnen Teilnehmer sind dieses Jahr wieder enorm und so nutzen unter anderem Christian Sieben, Thomas Wendling, Margit Klockner und Sven Steffens die Möglichkeit ein paar Tage gemeinsam zu trainieren.


Hotel Loosen in Enkirch
Am Mittwoch, 24.04.2013 bezogen wir ein kleines Doppelzimmer mit Beistellbett im Haus Loosen in Enkirch. Nachdem wir es uns so gut wie möglich gemütlich gemacht hatten, starteten wir mit unserer ersten Trainingseinheit. 80km locker einrollen stand auf dem Programm, hierzu kam noch Linda Kemmer dazu und so rollten wir gemeinsam Richtung Bernkastel-Kues los.

Das einrollen verlief leider nicht so entspannt wie wir es uns erhofft hatten. Bereits nach wenigen Kilometern musste Linda einer rollenden Rentner-Panzersperre ausweichen und verfing sich dabei bei Christian im Lenker, wodurch Sie stürzte. Die Schuld lag natürlich bei uns, bei wem denn sonst ??!!?? Gegenseitige Rücksichtnahme hört nämlich ab einem Alter von 55 auf !!! Also Entschuldigung nochmal, Ihr D..pen !!!

Nachdem Linda den kleinen Schock überwunden hatte, ging es weiter mit unserer kleinen Runde. Nach 86km, 8 verloren Radflaschen, vielen dummen Sprüchen und einem schnellen 3km Koppellauf war unser erster Trainingseinheit dann auch schon vorbei.

Beim Dehnen entschlossen wir uns dann unser herrliches kleines Zimmer gegen ein Zweizimmer Appartement einzutauschen, in dem Doppelzimmer hätten wir niemals drei Tage ausgehalten. Alleine unsere Wäsche wäre schön Tödlich gewesen. Und unser DEXTRO Vorrat musste ja auch noch irgendwohin !!!
DEXTRO

An dieser Stelle nochmal ein DICKES Dankeschön an Thorsten Neuls der uns im gesamten Trainingslager mit maximaler Energie versorgt hat !!!

Nach einem kurzen Stopp im Hallenbad in Zell und ca. 2.300 geschwommenen Metern ging es endlich zum Essen in eine Pizzeria. Essen und Fußball schauen, herrlich !!!! So kann ein sportlicher Tag enden.

Donnerstag, 25.04.2013
Es ging früh raus. Bereits um 07:00 starteten wir mit einem 10km Morgenlauf in den Tag. Locker laufen zum wach werden und den Kreislauf in schwung zu bringen. Danach fielen wir über das Frühstücksbuffet mit frischen Brötchen und Eiern her. Nach getaner Arbeit starteten wir dann zu unserer zweiten Einheit des Tages, 160km Radfahren standen auf dem Plan.

Und diese 160km führten uns in die "wunderschöne" Eifel. Berg auf und Berg ab eroberten wir so unsere Kilometer und verdienten uns so am ende der Tour in Cochem ein Eis. Bevor es entlang der Mosel über Zell wieder nach Enkirch ging. Dort angekommen sprangen wir in unsere Laufschuhe und Koppelten 6km im zügigen Renntempo hintendrauf. Am ende des Tages hatten wir nicht nur eine Super ausfahrt hinter uns, sondern auch den ersten deutschen Sonnenbrand der Saison.

Team Tri-Friends
Freitag, 26.04.2013
Nach dem Morgenlauf und dem leckeren Frühstück starteten wir Richtung Trier in einen verregneten Tag. Auf dem Plan standen für heute 120km Rennrad und 3 km Koppeln, aber die sind aufgrund des Wettergottes ausgefallen.
Die Streckenführung war an diesem Tag sehr einfach: "Wir fahren einfach solange an der Mosel, bis auf der Uhr 60km steht. Dann drehen wir um!" Und gesagt, getan, ging es auch schon los. Die Jungs/Mädels hatten alle Richtig gute Beine und so standen wir bereits wieder nach 03:58:31 Std in Enkirch auf dem Hof. Knapper 30iger Schnitt auf 120km :)
Zum Laufen hatte an diesem Tag aufgrund des starken Regen keiner mehr Lust und so ging es Abends nach Zell ins Schwimmbad.
Hier hatte Stefan dann die "tolle" Idee 10x 200m mit Abgang 4 min zu schwimmen und das zogen wir dann auch durch. Am ende sind wir die 200m immer unter 2:10 - 2:15 geschwommen und waren danach total am kaputt.

Team Tri-Friends
Samstag, 27.04.2013
Das Wetter wird immer schlechter. Da wir unser Lager nur bis Samstag in Enkirch bezogen hatten, ging es nach dem Frühstück wieder auf den Hunsrück und zurück in den "Winter". Auf dem Heimweg konnte man schön beobachten, wie die Temperaturanzeige im Auto fiel. In Kastellaun waren es dann am ende nur noch 2,5°C, kaum zu glauben, das wir zwei Tage vorher noch 26°C hatten.

So ging es an diesem Tag nach einem kurzen Besuch im Hallenbad Kastellaun daheim auf die Rolle. Abends ging es dann nach Laubach zum Volkslauf über 10km. Im Vorjahr waren wir auch schon in Laubach am Start gewesen, damals noch bei gefühlten 45°C, dieses mal bei 4°C mit Langarmshirt und dicken Laufklamotten.

Strecke Volkslauf Laubach
Laufstrecke 10km Volkslauf (2 Runden)
Der Lauf war für mich wie immer sehr schnell. Ich hielt mich aufgrund meiner Erfahrungen aus dem Vorjahr  am Anfang etwas zurück, um dann in der zweiten Runde nochmal einen drauf packen zu können. So konnte ich mich in der zweiten Runde von Holger absetzten und zu Christian und Torsten aufschließen. Die beiden hatten an diesem Tag aber die besseren Beine und so konnten Sie mich ca. 1,5km vor dem Ziel stehen lassen. Am ende wurde ich mit einer Zeit von 39:54 min noch glücklicher neunter.



An dem Tag belegten von unserem Team 6 Leute, Plätze unter den Top Ten und das noch nach dem Trainingslager. Super Leistung !!!

4. Platz    Hergenröder, André 1982 X-Sport       M 30     00:37:03
6. Platz    Wendling, Thomas   1982 TRi-Friends  M 30     00:38:37
7. Platz    Eder, Torsten           1991 TRi-Friends M-H-K  00:39:24
8. Platz    Sieben, Christian      1983 TRi-Friends M 30      00:39:40
9. Platz    Steffens, Sven          1979 TRi-Friends M 30      00:39:54
10. Platz  Michels, Holger        1972 TRi-Friends M 40      00:40:57
14. Platz  Letau, Freddy          1972  TRi-Friends    M 40  00:43:13
16. Platz  Kemmer, Andreas    1979  TRi-Friends    M 30 00:43:40

Link zur Ergebnisliste 10km Volkslauf Laubach.

Abends ging es dann zum gemeinsamen Abendessen in ein Kastellauner Lokal, wo bei guter Stimmung noch lange gefachsimpelt und gelacht wurde. Ein schöner Abschluss für einen gelungen Tag.

Sonntag, 28.04.2013
Letzter Trainingstag, 80 km ausrollen.
Die letzten Tage hatten uns alle gut zugesetzt und ganz besonders das Rennen von Laubach hatte dafür gesorgt, dass der eine oder andere mit schweren Beinen auf die letzte Etappe ging. Mir persönlich ging es wie einem DURACELL Hasen mit leeren Batterien. Ich schleppte mich die 80 km hinter der Gruppe her und versuchte an den Hunsrücker Moselbergen den Anschluss an die Gruppe nicht ganz zu verlieren. Der Akku war bei mir einfach komplett leer und wen wundert das? Schließlich war ich in der letzten Woche 520 km Rad gefahren, knapp 70 km gelaufen und 6,5 km geschwommen.

Und so endete unser Trainingslager 2013. Jetzt kann es losgehen mit der Saison 2013
!!! ATTACKE !!!



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Dienstag, 23. April 2013

Powerman Holland


Duathlon Europameisterschaften über die Langdistanz im niederländischen Horst aan de Maas


Samstag 20. April 2013 06:00 Uhr morgens, der Wecker klingelt.

So begann mein Abenteuer Powerman Horst in den Niederlanden. Nina und ich mussten schon um 6 Uhr aus den Federn, da ich bereits um 09:00 Uhr ein Date mit dem Teammanager der Deutschen Triathlon Union Norbert Braun in Horst hatte. Also nix wie raus und ab über die A61 nach Holland, genauer gesagt nach Horst aan de Maas.

Um Punkt neun traf ich dann im Start/Ziel Bereich Norbert und einige andere Age Grouper des Teams der DTU. Wir hatten uns alle im Vorfeld dieses Rennens bei nationalen Meisterschaften für das Altersklassenteam der DTU nominiert und wollten am Sonntag auf europäischer Ebene für Deutschland angreifen. Aber erst einmal zeigte uns Norbert die Laufstrecke.

Laufstrecke Powerman Holland
Die Laufstrecke des Powerman Holland zog sich 2,5 km durch die schöne Stadt Horst. Vorbei an Häusern, Gärten, Schulen und Spielplätzen ging es einmal quer durch den Ort.

Anschließend erkundete ich mit Nina noch etwas die Altstadt von Horst :) um dann gegen Mittag mit dem Einmarsch der Nationen in die de Berkel Sporthalle einzuziehen. Hier wurde das Race Briefing durch die Organisatoren des Powerman Holland abgehalten und wir wurden über den Rennablauf und dessen Regeln aufgeklärt. Anschließend fuhren wir platt und müde in unser Hotel, um den Tag bei einer schönen Tüte Gummibärchen und TV im Bett ausklingen zu lassen.



Sonntag 21. April 2013 06:00 Uhr,
ich bin vor dem Wecker wach.


Die Nacht verlief ganz normal. Ich bin wie immer super schnell eingeschlafen, keine innere Unruhe oder Anzeichen von Nervosität, ein gutes Zeichen für das Rennen. Morgens im Hotel ging dann alles ganz schnell. Waschen, Tasche packen, alles verladen und ab nach Holland, die Wechselzone musste ja schließlich noch eingerichtet werden.

Der Tag versprach gut zu werden, die Sonne schien, der Himmel war blau und es wehte kein Lüftchen. Leider war es nur 5°C warm und so entschloss ich mich kurz vor dem Start noch dazu ein Laufshirt  unter das DTU Trikot zu ziehen. Schließlich wollte ich mir auf dem Rad nicht den Tod holen.

Um 09:40 Uhr fiel dann auch endlich der Startschuss für mein Rennen bei der Altersklassen Europameisterschaft. Wir waren das letzte Starterfeld und jagten den älteren Semestern auf der Stecke hinterher. Insgesamt starteten an diesem Tag über 600 Sportler aus 26 Nationen beim Powerman über die Lang- und Kurzdistanz.

Jetzt hieß es aber erstmal 6 Rund à 2,5 km zu laufen und nicht von dem Tempo, was in der ersten Runde angeschlagen wurde, verrückt machen lassen! So behielt ich meine Uhr immer mit einem Auge im Blick und konnte rechtzeitig mein Tempo drosseln, um nicht zu früh wichtiges Pulver zu verschießen, schließlich musste ich nach den ersten 15km noch 60 km fahren und dann nochmal 7,5 km laufen. So ging ich das Rennen sehr konzentriert an und lief Runde um Runde im konstanten 4:00 min/km Tempo.



Nach 00:58:41 min beendete ich den ersten Lauf und lief durch die Wechselzone, in den Block A in dem mein Rad stand und nach nur 00:01:19 min war ich auf Socken, samt Rad schon wieder auf dem Weg zur Rennstrecke und bereit anzugreifen. 

Die 20 km lange Radrunde die durch Horst und durch das nähere Umland verlief musste insgesamt 3 mal gefahren werden. Die Strecke an sich war flach und sehr schnell. Jedoch kam es durch die vielen 90° Kurven zu sehr vielen Tempowechseln mit starkem beschleunigen aus den Kurven heraus. Besonders im Ort musste man die Strecke genau im Auge behalten um in den Kurven zu verhindern, dass man durch die Fliehkräfte nicht in den Gegenverkehr geschoben wurde.

Für die 60 km brauchte ich für meine Verhältnisse gute 01:39:57 Stunden, worüber ich sehr stolz bin!!! Schließlich ist Radfahren nicht gerade meine Paradedisziplin. Aber dank des neuen PowerMeters von Torsten Camphausen / Bikes-and-more.com, konnte ich auf der Strecke gezielt im 200ter Wattbereich fahren. Was mir am Ende des Rennens einen Schnitt von 35,7 km/h über die 60 km einbrachte. Kurz vor der Wechselzone hieß es dann wieder, Schuhe aus und die letzten Meter bis zum Wechselplatz barfuß zurück zu legen. Nach 00:01:19 Minuten hatte ich meine Schuhe wieder an und ging auf die letzten 7,5 km.

7,5 km hört sich ja eigentlich nicht so wild an! Aber mit der Vorbelastung ist das doch was anderes. Dank der guten Vorbereitung in den letzten Wochen, konnte ich gleich zu Beginn der letzten Kilometer wieder mein gewohntes 4 min/km Tempo einschlagen. "Nur nicht überziehen",waren meine Gedanken und so behielt ich immer die Zeit auf meinem Handgelenk genau im Auge.

Und dann, nach 03:11:54 war das Rennen vorbei und ich überglücklich im Ziel. Mit solch einer Zeit hätte ich persönlich im Vorfeld nicht gerechnet, um so mehr freut es mich am Ende diese Zeit in der Ergebnisliste lesen zu können.

Damit belegte ich bei der Duathlon Europameisterschaft der Altersklassen über die Langdistanz den 6. Platz und bin damit sehr zufrieden. Schneller ist zwar immer besser aber mehr war an dem Tag bei mir einfach nicht drin. Nichts desto trotz denke ich, dass ich das Trikot der DTU in meiner Altersklasse würdig vertreten habe.


Danke nochmal an alle, die an dem Tag die Daumen für mich gedrückt haben und besonders an die TriFriends, die mich im Training immer schön fordern. Ein ganz besonderes Danke schön geht an Nina, die wiedermal richtig tolle Bilder gemacht hat und mich sicher zurück nach Kastellaun gebracht hat.

Jetzt heißt es für mich zwei Tage Füße hochlegen und erholen, denn am Mittwoch steige ich in mein drittes und letztes Trainingslager für dieses Jahr ein. Zusammen mit den TriFriends, geht es nach Enkirch an die Mosel ins jährliche Triathlon Trainingslager. Hier holen wir uns den letzten Schliff, bevor am 05.05. in Koblenz wieder die Triathlon Saison startet.
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Donnerstag, 11. April 2013

Information für alle Triathlon Fans


Ich Zitiere kurz die Pressemitteilung von sport1

"Startschuss zum Triathlon-Jahr der Superlative! Rund 20 Stunden Berichterstattung auf SPORT1"


• Die „Formel 1“ des Triathlon-Sports: Die ITU World Triathlon Series mit
Olympiasieger Jan Frodeno und Auftaktsiegerin Anne Haug ab Freitag, 12. April,
auf SPORT1


Ismaning, 10. April 2013 – SPORT1 zeigt in diesem Jahr rund 20 Stunden von den
Top-Events des Triathlon-Sports: Den Auftakt bilden die Highlights des ersten WMRennens
der ITU World Triathlon Series aus Auckland mit dem Auftaktsieg von Vize-
Weltmeisterin Anne Haug am Freitag, 12. April, ab 17:00 Uhr. Ab Juni zeigt SPORT1
zudem alle großen Rennen der IRONMAN Serie, mit dem Höhepunkt der
Weltmeisterschaften auf Hawaii, sowie die deutschen Challenge-Klassiker Kraichgau
und Roth. Geplant sind in diesem Jahr 24 Sendungen, die in der Regel freitags im
Free-TV ausgestrahlt werden. ..."

Hier ist der Link zur kompletten Pressemitteilung
Pressemitteilung sport1

Da weiß ich doch schon was ich ab jetzt Freitagsabends machen werde !!! Endlich findet unser Sport in der Öffentlichkeit mal etwas mehr Aufmerksamkeit.

ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG in Roth gehen die TriFriends an den Start !!! Also Augen auf, vielleicht seht Ihr uns ja im Fernsehen :)

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Mittwoch, 10. April 2013

Oster-Trainingslager im Hunsrück

  ...oder Trainingslager im Kühlschrank Deutschland?


Das Wetter war schlecht, kalt und es lag Schnee, also die besten Voraussetzungen für ein Triathlon Trainingslager über Ostern in der Heimat. Da Champions aber bekanntlich im Winter gemacht werden, blieb mir nichts anderes übrig als die Skiunterwäsche wieder auszupacken und an die Arbeit zu gehen. Mein Coach hatte mir ja auch extra einen total schönen Trainingsplan ausgearbeitet, also hatte ich kein Wahl.

Donnerstag 28.03.2013
Da der Karfreitag ja bekanntlich ein Feiertag ist, begann mein Trainingslager bereits donnerstags mit einem lockeren 15k lauf bei dem mich Christian Sieben begleitete.

Kastellaun im Winter
Freitag 29.03.2013Freitagmorgens war das Wetter so bescheiden, das ich mich auf die Rolle zwingen musste. Bei dem Wetter soll mal einer fit für die Saison werden! Aber dank meines neuen Wattmessers von bikes-and-more.com in Wolf/Mosel und der alten Weisheit ein Watt ist ein Watt, ganz gleich wo es gefahren wird, begann ich mit meiner 120km Einheit.

Zum Glück hab ich in dem Zimmer einen Fernseher stehen, ich glaube ohne den, hätte ich den Verstand noch ganz verloren.Anschließend ging es gleich raus, zum 16k Koppellauf.

Hier begleitete mich Misti, meine verfressene Labrador Hündin. Tja, was soll ich sagen ... wir beide müssen mehr üben! Also Sie muss mehr üben!!!Die kleine ist nach 12km immer total im Eimer und ich muss Sie dann heim bringen. Das muss sich in Zukunft ändern :)

Samstag 30.03.2013
Der Samstag begann um 9 Uhr morgens im Hallenbad Kastellaun mit einer 4km Schwimmeinheit. Hier hat es sich langsam rund gesprochen das sich ein Besuch für richtige Schwimmer lohnt. Aber zum Glück haben wir unsere Stammbahn und konnten somit fast ungestört unsere Bahnen ziehen.
Nach einer kurzen Stärkung bei Nina ging es dann aufs Rad.


Sonntag 31.03.2013

Am Sonntag hatte ich mich mit Christian Sieben zum Radfahren verabredet. Christian hatte ne schöne Runde vorbereitet und so fuhren wir von Kastellaun nach Oberwesel und entlang des Rheins nach Boppard um dann über die alte Hunsrück Höhenstraße nach Emmelshausen. Hier machten wir um der Kälte zu entfliehen einen kurzen Stopp in einem Café. Nach dem kurzen Boxenstopp, in dem die Füße mal Zeit zum auftauen hatten, ging es über den Schinderhannes Radweg dann wieder zurück nach Kastellaun. Am Ende standen 100k auf dem Tacho. Tages Soll erfüllt.
Bei so einem Wetter frage ich mich echt ernsthaft wie sich erst die Japaner oder Spanier an der Loreley gefühlt haben müssen :) Bei dem Traumhaften Wetter das wir über Ostern hatten !

Montag 01.04.2013
Am Ostermontag, dem letzten Tag des Trainingslagers ging es auf die Königsetappe.
150km mit anschließendem Koppellauf über 5km.
Das ist leichter gesagt als getan ! Finde erst mal eine Runde die so lang ist :)
Aber zum Glück haben wir ja die Mosel und den Rhein, man muss nur einmal runter und später wieder hoch, den Rest rollt man einfach am Wasser entlang und freut sich über die vereinzelten Sonnenstrahlen die einen hauch von Frühling versprühen.

So, das war mein Oster-Trainingslager.

Fazit: Gut das ich die Winterreifen noch drauf hab ! Im Schnitt waren es wohl immer 0°C oder kälter, es war bewölkt, windig und in den Wäldern lag noch Schnee. Aber dennoch habe ich es in den 5 Tagen geschafft 40,5km zu laufen, 410km Rad zufahren (davon nur 120 auf der Rolle) und 4km zu schwimmen. Ich denke das hat sich gelohnt.

Jetzt wartet am 20.04.2013 erst mal die Duathlon Europameisterschaft in Horst aan de Maas (NL) auf mich, bei der ich über die Langdistanz 15k-65k-7,5k (RUN-BIKE-RUN) an den Start gehe werde. Dann geht es nahtlos in das Triathlon Trainingslager der TriFriends über. Nochmal 5 Tage intensives Training mit den Kollegen in Enkirch an der schönen Mosel.

Sven Steffens

!!! Roth kann kommen !!!

Donnerstag, 7. März 2013

Most wanted! RadHelden gesucht!

Fotowettbewerb

Unter dem Motto RadHelden gesucht hat die Internetseite radHELDEN einen Fotowettbewerb ins leben gerufen, bei dem jeder ein Bild von sich zum Thema radHeld hochladen kann. Am ende gewinnt das Bild mit den meisten Stimmen und als Preis winkt eine unvergessliche 5-Flüsse-Tour für zwei Personen (Gesamtwert ca. 1.000 Euro).

Das wäre doch genau das richtige Geschenk für Nina als Saisonabschluss. Schließlich muss Sie unter meinem Sport am meisten zurückstecken.

Votet für die Bilder von mir und vielleicht klappt es am ende ja mit der Reise.


Hinten fahren tut genauso weh, wie vorne fahren (hier klicken und Voten)



Die Natur gibt Vorzüge, aber erst das Glück macht den Helden (hier klicken und Voten)



Quäl dich, du Sau! (hier klicken und Voten)


Einfach auf den Text unter dem Bild klicken und
Voten Voten Voten Voten Voten Voten
(unter dem Bild dann auf empfehlen klicken)

 Danke :)



Donnerstag, 28. Februar 2013

Triathlon Trainingslager Teneriffa - T3

Trainingslager im T3 Hotel auf Teneriffa

mit dem Racing Team von bikes-and-more.com aus Wolf


Tri Friends Triko 2013
Das neue Rennoutfit hängt zum trocknen auf der Leine und genauso schlapp und nass, hänge auch ich zur Zeit rum. Der Grippevirus hat nun endlich auch mich erwischt und seit Freitag drücke ich mich mit Fieber auf dem Sofa rum.

Der Februar, begann für mich wie gewohnt, sportlich. Am 01.02. machte ich eine Leistungsdiagnostik bei Marc Pschebizin. Hier konnte ich meinen aktuellen Leistungsstand auf dem Rad überprüfen und die Ausgangswerte für die Saison 2013 bestimmten. Anschließend ging es Heim. Tasche packen, denn am nächsten morgen ging der Flieger nach Teneriffa, ins Radtrainingslager mit dem Racing Team von bikes-and-more.com, das Torsten Camphausen als Teamchef organisiert hatte und mich als Gast mitnahm.


Teneriffa, 02. Februar 25°C, Sonnenschein und Wind. Nachdem wir unsere Sachen alle beisammen hatten, ging es per Mietbus nach Costa Adeje ins T3 Hotel. Dort bezogen wir unsere Zimmer und fielen zum Abschluss des Tages über das reichhaltige Buffet des Hotels her.


03. Februar, der Tag begann früh. Um 07:00h ging es erst einmal bei 19°C entlang der Strandpromenade auf einen gemütlichen 10km Morgenlauf. Nach einem Mega Frühstück fuhren wir zum Bike Point um unsere reservierten Rennräder abholen. Wir montierten noch schnell unsere eigenen Sättel und dann ging es schon auf die erste Tour.

Ziel war das Cafe von Vilaflor, an dem wir eine kurze Rast machten. Nachdem wir uns gestärkt hatten, zogen wir uns die warmen Sachen an und machten uns auf die Abfahrt zurück ins Warme. Hierbei musste ich zum erstenmal feststellen, dass die Straßen auf Teneriffa echt nicht die besten sind. Durch das Gerüttel auf der Straße lösten sich meine Flaschenhalter und bevor ich es richtig bemerkte, hatte ich auch schon eine Flasche samt Halter auf der rasanten Abfahrt verloren.
Am ende des Tages hatten wir 03:19:41, 71km und 1.581 Höhenmeter auf der Uhr stehen. Nach einem kurzen, dafür aber sehr knackigen Koppellauf ging es in den Hotel Pool zum Eistauchen.


04. Februar Es geht Richtung Norden, über Santiago de Teide (höchstes spanisches Dorf) nach Garachico, Buenavista del Norte und nach Masca. Von dort über die Schlucht von Masca nach Santiago de Teide und wieder zurück zum Hotel.

Bis zu dem Moment, an dem ich vor der Masca Schlucht stand, hätte ich nie gedacht, dass es so steile Bergstraßen gibt. Aber es gibt Sie!
Für die 3km Masca hoch, habe ich sage uns schreibe 26min gebraucht. Was lauft Ihr auf 3km ?

Es ging zum teil, im kleinsten Gang nur noch im Wiegetritt. Hammer dieser Berg, aber sobald man den Gipfel erreicht hat, ist die ganze Quälerei fast vergessen und man würde am liebsten gleich wieder runter fahren!

Am Ende des Tages, war ich nicht nur den steilsten Berg all ever hochgefahren, sondern hatte auch noch 125km mit 3.164 HM an einem Tag geschafft. Das ist fast schon einem Alpencross würdig, wie ich finde.

Das Tal von Masca

 Masca



05. Februar
03:19h, 80km, 1.229 HM

Tja, über diesen Tag gibt es nicht viel zu erzählen. Er begann mit einem 10km Lauf am morgen. Dann fuhren wir nach El Medano um dort in einem Bistro eine Kleinigkeit zu essen und dann ging es begleitet von einem Kalima (das ist ein Saharawind, der ordentlich viel Sand nach Teneriffa schaufelt) wieder zurück zum Hotel, wo ich gleich zum Koppellauf überging.



06. Februar
05:47h, 126km, 2.831 HM

An diesem Tag ging es auf den Teide. Der Pico del Teide, ist mit 3.718 Metern die höchste Erhebung auf Teneriffa und der höchste Berg auf spanischem Staatsgebiet. Außerdem ist der Teide der dritthöchste Inselvulkan der Erde und wir sind da mit dem Fahrrad hoch gefahren !
Viel gibt es von der Tour eigentlich nicht zu berichten. Es ging die ersten Stunden nur hoch, hoch, hoch und weiter hoch. Zu sehen gab es nicht wirklich viel. Lavafelder links und rechts. Ab und an mal ein Strauch oder ein Baum und am Ende ging es schnell wieder runter ins Tal. Dennoch eine Erfahrung die man als Radsportler mal gemacht haben sollte. Wo hat man denn sonst schon die Gelegenheit über eine Stunde lang eine einzige Abfahrt zu genießen ?

El Retamar auf 2.100m Höhe

07. Februar RUHETAG
Schwimmtag in der Stadt. Heute hieß es ganz ruhig und locker die Beine bewegen und nicht groß anstrengen. So schwamm ich im Städtischen Freibad meine 1,5km und verbrachte den Rest vom Tag mit Bummeln, Essen und entspannen. Mehr wäre aber auch nicht drin gewesen. Die vergangenen Tage hatten deutliche Spuren bei mir hinterlassen.


08. Februar
06:28h, 155km, 2.562 HM

Eine Fahrt entlang der alten Küstenstraße TF28. Und wir jammern über schlechte Straßen bei uns !!!
Leute schaut euch die Straßen hier mal an, dagegen sind unsere noch echt Gold.







09. Februar
03:20h, 72km, 1.574HM
Nochmal schnell nach Filaflor ne Cola trinken und dann ab ins Wasser. Heute fiel die Radtour etwas kürzer aus, denn wir hatten noch etwas spezielles vor.






Am heutigen Tag waren wir nämlich bei den
2. G.C. International Open Masters Championship 2013 gemeldet. Ich ging dort in den Disziplinen 100m und 400m Freistil an den Start.
Die Konkurrenz aus den eigenen Reihen mit Jens Roth und Andreas Theobald wurde nur noch durch die Österreichische Nationalmannschaft getoppt, als ob die zwei nicht schon Herausforderung genug gewesen wären. Also gute Aussichten für persönliche Bestzeiten, denn ein Sieg war bei der Besetzung für mich unmöglich.

Am Ende verbesserte ich meine persönliche Bestzeit bei 400m Freistil auf 05:49,36 min. Vielleicht wäre auch noch etwas mehr drin gewesen, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre :)

Ich belegte mit der Zeit in der Gesamtwertung den 6. Platz und in der AK30 den 1.
Über 100m Freistil wurde ich 4. gesamt und in meiner AK 2. mit einer Zeit von 1:11,64 min.
Mit den Zeiten bin ich durchaus zufrieden. Den Startsprung sollte ich wohl noch etwas üben, aber sonst klappt es wohl ganz gut bei mir.
War aber mal ein Erlebnis im T3 mit den Top Profis zu schwimmen !


10. Februar
04:45h, 104km, 1.994 HM

Eine Tour in den Norden von Teneriffa und ich kann jetzt die Gerüchte bestätigen, der Norden ist wie ein Urwald im Vergleich zum Süden.
Die Wolken hängen tief, es ist kühler und die Pflanzenwelt unbeschreiblich. Hohe Bäume säumen die Wege, ein Meter hoher Löwenzahn wächst aus allen Nischen in den Lavafelsen. Einfach krass im direkten Vergleich mit dem Süden. Hier mussten wir uns aber auch schön warm einpacken, denn die Abfahren waren deutlich kühler als im Süden. Dennoch eine Reise wert. Mietbus lohnt sich!


11. Februar
04:07h 80km, 2.284 HM

Am letzten Tag ging es nochmal nach Masca. Einmal runter und einmal wieder rauf. Was ein Vergnügen ! Masca ist bestimmt der einzige Berg mit Straße, bei dem man bergab vom bremsen Krämpfe in die Arme bekommt oder berghoch sogar Busse überholen kann!!! Sowas hab ich vorher echt noch nicht gesehen ...

Aber schön war's trotzdem ! Nach einem kurzen Stop in einem Cafe ging's dann auch schon wieder Masca hoch. Diesmal war ich 3 min schneller als beim ersten mal :) hatte mich an Tag 2 wohl geschont.


12. Februar - Es geht Heme Tja, die 10 Tage Trainingslager sind nun vorbei. Was bleibt als Fazit zu sagen ?
812 km und 17.229 Höhenmeter mit dem RR überwunden, 60km gelaufen und 4k geschwommen.

Was für ein geiler Trip nach Teneriffa ! Auch wenn die Gegend nicht gerade ideal ist, um Grundlagen-Kilometer zu sammeln, so ist sie doch ein Temperatur und Wetter sicherer Trainingsort für Anfang Februar. Wer hin will, sollte schon einige Kilometer in den Beinen haben, sonst macht das berghoch fahren keinen Spaß und es geht dort oft hoch!!!

Zum Schluss möchte ich mich noch bei Torsten Camphausen bedanken, der das Camp organisiert hat !!! DANKE Torsten !!! Das war echt ne Runde Sache. Vielleicht bin ich ja im nächsten Jahr wieder dabei.
Danke auch an die Gruppe !!! Jungs, das war super mit euch und hat echt Laune und Lust auf mehr gemacht. Hoffe wir sehen uns mal bei einem Rennen oder bei der einen oder anderen Trainingsausfahrt! Vielleicht kommt Ihr ja auch mal auf den Hunsrück hoch, würde mich freuen.



Team Bikes and more auf Teneriffa im Trainingscamp

So, das war's. Die Saison steht kurz vor der Türe und ich schwitze jetzt mal lieber schön alle Grippeviren aus! Sonst wird das nämlich nix mehr mit dem Start am 10.03. in Trier, bei den Rheinland-Pfalz Meisterschaften im Cross Duathlon.